0

Wiesbaden | Museum: Jawlensky in Wiesbaden 111 Werke des Malers vom Expressionismus zu den Blauen Vier

Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht — Erwartung, Detail, 1912 (Museum Wiesbaden, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert)

Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht — Erwartung, Detail, 1912 (Museum Wiesbaden, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert)

Vor 100 Jahren – im Juni 1921 traf Alexej von Jawlensky (1864–1941) sehr spontan, die Entscheidung, sich in Wiesbaden niederzulassen. Alles, was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der Jubiläumsausstellung. Es gab viele Erfolge zu feiern: Jawlensky wurde neben Wassily KandinskyPaul Klee und Lyonel Feininger Teil der Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ und in Amerika populär. Aber: Ende der 1920er Jahre erkrankte der Maler an Arthrose, die Nationalsozialisten stempelten ihn als „entartet“ ab, das Museum Wiesbaden gab seine Werke ab.

Nach dem Krieg wurde Jawlensky einer der identitätsstiftenden „Söhne“ der Stadt, sein Leben wurde erforscht und seine Kunst gesammelt. Die 111 Werke im Bestand des Museums, die sein gesamtes Schaffen von den frühen expressiven Köpfen bis zum seriellen Werk umreißen, werden erstmals komplett präsentiert.

Quelle: Museum Wiesbaden

Jawlensky in Wiesbaden: Bilder

  • Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht — Erwartung, 1912 (Museum Wiesbaden, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert)

Weitere Beiträge zu Alexej von Jawlensky

30. Oktober 2020
Alexej von Jawlensky, Früchtestillleben, Detail, um 1908/31, Öl/Karton, 32 x 47,8 cm (Museum Wiesbaden)

Bonn | Kunstmuseum: Alexej von Jawlensky Gesicht | Landschaft | Stillleben

In einer exemplarischen Auswahl von rund 70 Gemälden und Zeichnungen folgt die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn der Entwicklung der drei großen Themen Gesicht, Landschaft, Stillleben, auf die sich Jawlensky zeitlebens konzentriert hat.
30. Oktober 2020
Gabriele Münter, Jawlensky und Werefkin, 1909

Alexej von Jawlensky: Biografie Lebenslauf und Werke des russisch-deutschen Expressionisten

Hier findest du Informationen über den russich-deutschen Expressionisten Alexej von Jawlensky (1864–1941): Kindheit und Ausbildung in St. Petersburg und München, seine Beziehung zu Marianne von Werefkin, Aufenthalte in Murnau und die Entwicklung des süddeutschen Expressionismus, Gründung der „Neuen Künstlervereinigung München“, Verhältnis zum „Blauen Reiter“, Jawlenskys Exil in der Schweiz, Ehe und Sohn, späte Köpfe und „Meditationen“, Krankheit und Tod.
24. August 2019
Marianne von Werefkin, In die Nacht hinein, Detail, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: Lenbachhaus)

Wiesbaden | Museum Wiesbaden: Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin „Lebensmenschen“ zwischen Kunst und Liebe

Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Marianne von Werefkin (1860–1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Im Frühjahr 2020 widmet das Museum Wiesbaden den beiden Mitbegründern der Neuen Künstlervereinigung München - aus der der Blaue Reiter erwuchs - eine gemeinsame Sonderausstellung. Die Ausstellung zeigt, wie Jawlensky in seiner Malerei und Werefkin in Theorie und Malerei die Moderne prägten.

Aktuelle Ausstellungen

6. November 2020
William Kentridge, Espagne Ancienne (Porter with Dividers), 2005, Tapestry © William Kentridge

Hamburg | Deichtorhallen: William Kentridge Why Should I Hesitate: Putting Drawings To Work

Die Ausstellung „Why Should I Hesitate: Putting Drawings To Work“ bietet einen umfassenden Überblick über das Werk Kentridges. Gezeigt werden Werke aus über 40 Jahren künstlerischer Produktion.
31. Oktober 2020
Rembrandt und Werkstatt, Mann in orientalischer Tracht, Detail, um 1635, Öl/Lw, 98.5 x 74.5 cm (National Gallery of Art, Washington, Andrew W. Mellon Collection, Inv.-Nr. 1940.1.13)

Basel | Kunstmuseum: Rembrandts Orient Orientalisch-exotisch Motive in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts

Rembrandts Vorstellung vom Orient und seine Orientbilder im Kontext der niederländischen Malerei, Ausstellung im Kunstmuseum Basel 2020/21
30. Oktober 2020
Franz Gertsch, Medici, Detail, 1971/72 (Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung © Franz Gertsch, Foto: Dominique Uldry, Bern)

Linz | LENTOS: Franz Gertsch. Die Siebziger

Franz Gertsch erlebte 1972 an der documenta 5 in Kassel (D) seinen internationalen Durchbruch als der Schweizer Vertreter des Fotorealismus. Im Jahr 2020 begeht der international gefeierte Schweizer Künstler seinen 90. Geburtstag mit einer Ausstellung seiner Gemälde in Linz.