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Paul Gauguin: Porträts Erste Ausstellung zu den Bildnissen des Franzosen

Paul Gauguin, Selbstporträt mit gelbem Christus, Detail, 1890/91, Öl/Lw, 38 × 46 cm (Musée d’Orsay, Paris, acquired by the Musée nationaux mit der Beteiligung von Philippe Meyer und japanischem Sponsoring coordinated by the newspaper Nikkei, (RF1994-2). Photo: René-Gabriel Ojeda. © RMN-Grand Palais / Art Resource, NY)

Paul Gauguin, Selbstporträt mit gelbem Christus, Detail, 1890/91, Öl/Lw, 38 × 46 cm (Musée d’Orsay, Paris, acquired by the Musée nationaux mit der Beteiligung von Philippe Meyer und japanischem Sponsoring coordinated by the newspaper Nikkei, (RF1994-2). Photo: René-Gabriel Ojeda. © RMN-Grand Palais / Art Resource, NY)

Die erste Ausstellung zu Paul Gauguins Porträts umfasst die Zeit von Mitte der 1880er Jahre bis zu seinem Lebensende im Jahr 1903. Hierbei steht eine Frage im Zentrum der kuratorischen Arbeit: Wie entwickelte sich der Künstler vom Impressionismus zum Symbolismus?
Durch das Hinzufügen sorgfältig ausgewählter Attribute oder das Zusammenstellen des Dargestellten in einen suggestiven Kontext gelang es Gauguin, Porträts zu malen, die über ihre Persönlichkeit hinausgehende Bedeutung haben. Eine Gruppe von Selbstporträts zeigt zum Beispiel, wie Gauguin 1889 eine Reihe von Personifikationen schuf, darunter sein Selbstbild als „Christus im Garten Gethsemane“ (Norton Gallery of Art, West Palm Beach: siehe → Paul Gauguin. Werke aus der Südsee).

Durch die Zusammenstellung einer Reihe von Porträts nach denselben Modellen zeigt die Ausstellung, wie Gauguin eine bestimmte Person in verschiedenen Medien und im Laufe der Zeit interpretierte (zur Biografie des Malers siehe: Paul Gauguin: Biografie). Die Personale zu Paul Gauguin umfasst rund 50 Werke, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier und dreidimensionale Objekte aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

Die Ausstellung „Gauguin Portraits” wird von der National Gallery of Art | London und der National Gallery of Canada, Ottawa, gemeinsam organisiert.
Quelle: Pressetext

Gauguin. Porträts: Bilder

  • Paul Gauguin, Stillleben mit Profil von Laval, 1886, Öl/Lw, 46 × 38 cm (Indianapolis Museum of Art at Newfields)
  • Paul Gauguin, Porträt von Meijer de Haan, 1889, Öl/Holz, 79.6 × 51.7 cm (The Museum of Modern Art, New York)
  • Paul Gauguin, Selbstporträt, Carrière gewidmet, 1888 oder 1889, Öl/Lw, 46.5 × 38.6 cm (National Gallery of Art, Washington, DC, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon)
  • Paul Gauguin, Porträt von Meijer de Haan, um 1889/90, Wachsfarbe, metallische Ölfarbe/Eiche, 58.4 × 29.8 × 22.8 cm (National Gallery of Canada)
  • Paul Gauguin, Selbstporträt mit gelbem Christus, 1890/91, Öl/Lw, 38 × 46 cm (Musée d’Orsay, Paris)
  • Paul Gauguin, Frau mit der Mango (Vahine no te vi), 1892, Öl/Lw, 73 × 45.1 cm (Baltimore Museum of Art. The Cone Collection)
  • Paul Gauguin, Tehamana hat viele Eltern oder Die Ahnen von Tehamana (Merahi metua no Tehamana), 1893, Öl/Jute, 75 × 53 cm (Art Institute of Chicago)

Beiträge zu Paul Gauguin

22. August 2020
Pierre-Auguste Renoir, Porträt von Jeanne Samary, 1877 (Puschkin-Museum, Moskau)

Paris | Fondation Louis Vuitton: Morosow Sammlung Ikonen der modernen Kunst erstmals in Paris

2021 überlässt die Fondation Louis Vuitton für fünf Monate die gesamte Galerie den Meisterwerken aus der Sammlung der Brüder Michail Abramowitsch Morosow (1870–1903) und Ivan Abramowitsch Morosow (1871–1921).
16. Dezember 2019
Paul Signac, Konstantinopel: Yeni Djami, Detail, 1909, Öl auf Leinwand (Dauerleihgabe, Stiftung Kunst im Landesbesitz, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln)

Köln | Wallraf-Richartz-Museum: Paul Signac „Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung“

Im Herbst/Winter 2020/21 steht Signacs pointilistisches Hafengemälde „Konstantinopel: Yeni Djami“ (1909) in Köln im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Bon Voyage, Signac!“. Rund 60 Gemälde französischer Impressionisten und Postimpressionisten laden zur Reise durch Frankreich (Normandie, Bregtagne, Südfrankreich) - und darübr hinaus - ein.
31. März 2019
Berthe Morisot, Junges Mädchen im Gras. Mlle Isabelle Lambert, 1885, Öl/Lw, 74 x 60 cm (Ordrupgaard Museum, Kopenhagen)

Hamburger Kunsthalle: Impressionismus aus der Sammlung Ordrupgaard Französische Malerei zu Gast in Hamburg

Im Winter 2019/20 ist die Französische Malerei des 19. Jahrhunderts zu Gast in Hamburg. Die Sammlung des Museum Ordrupgaard beherbergt Werke von den bedeutendsten Impressionistinnen (Morisot, Gonzales) und Impressionisten (Monet, Renoir, Degas, Gauguin). Darüber hinaus zeigt die Hamburger Kunsthalle auch Gemälde von Ingres und Delacroix sowie der Realisten aus dem Wald von Fontainebleau, die den Impressionismus vorbereiteten.

Aktuelle Ausstellungen

19. Oktober 2020
Wassily Kandinsky, Kallmünz – Gabriele Münter beim Malen I, Detail, Sommer 1903 (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München)

München | Lenbachhaus: Wassily Kandinsky – Gabriele Münter Frühe Reisen des Künstlerpaars zwischen 1904 und 1908

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter – wir kennen sie als zentrale Figuren der Künstlerformation „Der Blaue Reiter“. Bereits vor dieser Zeit verband die beiden eine enge künstlerische Beziehung. Die Ausstellung widmet sich erstmals ihren gemeinsamen Wegen in den Jahren von 1902 bis 1908.
16. Oktober 2020
Pierre Soulages, Peinture , 13 juin 1971, Öl/Leinwand, 111 x 162 cm (Sammlung Domnick © VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Pierre Soulages Lichtbilder in Schwarz von 1946 bis 2019

Die Ausstellung zeigt Werke aus dem 80-jährigen Schaffen von Pierre Soulages - und wirft einen Blick in die Zukunft des 100jährigen Malers.
15. Oktober 2020
Pierre-Auguste Renoir, Das Gewächshaus [La Serre], Detail, um 1876 (Leihgabe aus Privatbesitz, Foto: © Staatsgalerie Stuttgart)

Stuttgart | Staatsgalerie: Impressionismus Herbst 2020/21 wird farbenfroh: Mit allen Sinnen! Französische Malerei

Dank einer Auswahl von etwa 60 Exponaten, darunter 33 selten bis nie ausgestellte Leihgaben aus Privatbesitz, welche ihre eigenen Bestände ergänzen und abrunden, kann die Staatsgalerie mit dieser Ausstellung die ganze Entwicklungsgeschichte dieser Epoche nachvollziehbar machen.