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Bonn | Kunstmuseum Bonn: Max Ernst Die Natur als Erfindung | 2022

Max Ernst, Tremblement de terre, Detail, 1925, Öl auf Leinwand (Kunstmuseum Bonn, Dauerleihgabe der Professor Dr. med. Wilfried und Gisela Fitting Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: David Ertl)

Max Ernst, Tremblement de terre, Detail, 1925, Öl auf Leinwand (Kunstmuseum Bonn, Dauerleihgabe der Professor Dr. med. Wilfried und Gisela Fitting Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: David Ertl)

Die Ausstellung „Max Ernst und die Erfindung der Natur“ untersucht das Werk von Max Ernst als Entwurf einer alternativen Naturgeschichte im Kontext der Kunst seiner Zeit bis in die Gegenwart. In seiner „Histoire Naturelle“ von 1926 hat Max Ernst dazu selbst ein Modell formuliert, das von der Entstehung der Welt, über Flora und Fauna zum Menschen und zum Kosmos reicht.

Natur wird als provozierender und inspirierender Raum des Möglichen erfasst. Mit der Hilfe von Techniken wie Collage, Frottage oder Décalcomanie erfand Max Ernst ein so verführerisches wie beunruhigendes surreales Universum, eine parallele Bildwelt, die die gleiche Wahrscheinlichkeit und Überzeugungskraft besitzt wie die scheinbar wissenschaftlich bestätigte Natur.

Max Ernst im Kunstmuseum Bonn

Die Auswahl der Gemälde, Zeichnungen, druckgrafischen Blätter, illustrierten Bücher und Fotografien bezieht Künstler:innen wie Hans Arp und Paul Klee, Rebecca Horn und Thomas Ruff sowie andere ein, die die Natur ebenfalls als das zugleich vertraute und fremde Andere entwerfen.

Die Ausstellung nutzt die umfangreichen Bestände des Kunstmuseums Bonn (Sammlung Bolliger, Sammlung Wilfried und Gisela Fitting) und erweitert sie um bedeutende Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen.

Max Ernst und die Erfindung der Natur: Bilder

  • Max Ernst, Tremblement de terre, 1925, Öl auf Leinwand (Kunstmuseum Bonn, Dauerleihgabe der Professor Dr. med. Wilfried und Gisela Fitting Stiftung)

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Max Ernst: Die Einkleidung der Braut, Detail, 1940 (Peggy Guggenheim Collection, Venedig (Solomon R. Guggenheim Foundation, New York), 76.2553 PG 78, Foto: David Heald © Solomon R. Guggenheim Foundation, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

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