Impressionismus in Russland

Der Impressionismus in Russland ist mit Namen wie Ilja Repin, Isaak Lewitan und vor allem Valentin Serow und Konstantin Korowin verbunden. Ab den 1880er Jahren orientierten sich russische Künstler, die ihre Ausbildung mit einer Reise nach Westeuropa – vor allem Italien und Frankreich mit Paris – krönten, auch an der neuen Strömung des Impressionismus mit seinem fleckenhaften Farbauftrag und den zunehmend hellen Farben. Im Gegensatz zu anderen Ländern stellte der russische Impressionismus um 1900 aber nur eine mögliche Stilwahl dar, während Historien- und Genremalerei in einer realistisch-symbolistischen Haltung oder eine lyrische Landschaftsmalerei weiterhin betrieben wurden. Vor allem seit den 1890er Jahren ist aber in Russland eine Begeisterung für sonnenbeschienene, ländliche Landschaften festzustellen, die auch die nationale Identität stärken sollten.

Wer waren die wichtigsten russischen Impressionisten?

  • Ilja Jefimowitsch Repin (1844–1930)
  • Wassily Dimitrijewitsch Polenow (1844–1927)
  • Issak Iljitsch Lewitan (1860–1900)
  • Igor Emmanuilowitsch Grabar (1871–1960)
  • Valentin Alexandrowitsch Serow (1865–1911)
  • Konstantin Alexejewitsch Korowin (1861–1939)

Peredwischniki: russische Malerei vor dem Impressionismus

In Russland wurde im 19. Jahrhundert eine Debatte darüber geführt, ob man eine eigene slawische, orthodoxe Kultur bewahren oder sich am Westen orientieren sollte. Seit Zar Peter dem Großen schloss sich die russische Kunst den westlichen ästhetischen Prinzipien an. Die Stilentwicklung lief ähnlich, westeuropäische Künstlerinnen und Künstler wie Falconet und Elisabeth-Louise Vigée-Lebrun reisten vor allem an den Hof in St. Petersburg, um ihre Dienste anzubieten. Die akademische Künstlerausbildung und Kunstbewertung beruhten auf den gleichen Prinzipien wie in Paris. Darüber hinaus entwickelten Künstlerinnen und Künstler ein Interesse am einfachen Leben, an der heimatlichen Landschaft und dem Sonnenlicht. Diese Kriterien bestimmten etwa die Werke von Alexej Gawrilowitsch Wenezianow (1780–1847).

Am 9. November 1863 – zufälligerweise im Jahr des ersten Pariser „Salon des Refusés“ – revoltierten 13 der begabtesten Petersburger Akademiestudenten unter der Führung des charismatischen Iwan Kramskoi gegen die althergebrachten Unterrichtsmethoden und Bewertungskriterien. Sie kritisierten die Vorschriften der St. Petersburger Akademie und forderten, den Realismus anzuerkennen. Nachdem sie entlassen wurden, schlossen sie sich zur Gruppe der „Peredwischniki [Die Wanderer]“ zusammen. Weitere Mitglieder kamen aus der Moskauer Kunstschule, die ein sozial und ästhetisch fortschrittlicheres Profil besaß. 1870 entstand die „Peredvizhnaya Vystavka [Genossenschaft für Wanderkunstausstellungen]“, wie die Gruppe sich in voller Länge nannte, und 1871 trat sie zum ersten Mal in die Öffentlichkeit und bespielten sogar die Räume der Petersburger Akademie. Sie organisierten Wanderausstellungen vor allem in Provinzstädten. Zu ihren bevorzugten Motiven zählten realistische Alltagsszenen und Landschaften aus Russland; Mythologie und klassische Themen lehnten sie ab. Die russischen Realisten stellten aber nicht die einzigen Maler in der Gruppierung, waren doch auch einige Traditionalisten vertreten.

Der Moskauer Kaufmann Pawel Michailowitsch Tretjakow (1832–1898) legte ab 1856 eine Sammlung neuerer russischer Kunst an, in der Arbeiten der „Wanderer“ den Kern bildeten. Ab 1881 machte er diese Gemälde in einer Galerie neben seinem Wohnhaus für die Allgemeinheit zugänglich. Bereits 1860 entwickelte er die Idee einer Nationalgalerie, weshalb er am 31. August 1892 seine Sammlung aber auch jene seines jüngeren Bruders Sergej der Stadt Moskau als Schenkung übergab. Bis heute ist die Tretjakow-Galerie die bedeutendste Sammlung russischer Kunst in Moskau und prägte und prägt den Kanon der russischen Kunstgeschichte bis zum heutigen Tag.

Charakteristisch für die russische Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist, dass sie eher romantisch und symbolistisch als sachlich realistisch ist. In Russland waren das harte Los der Bauernschaft und die Debatten um die Rolle traditioneller dörflicher Lebensformen für die nationale Identität des Volkes viel wichtiger als in Frankreich. So nutzte der Autor und Sozialreformer Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828–1910) das bäuerliche Leben als Mittel, um seine scharfe Kritik an der herrschenden Ordnung und dem Adel zu formulieren. Die Genremalerei behielt dadurch ein größeres sozialpädagogisches bis agitatorisches Gewicht, weshalb die russische Malerei „literarischer“, das heißt erzählerischer, blieb als es etwa die französischen Impressionisten forderten. Daraus leiteten russische Maler ab, den Impressionismus als einen Stil neben vielen einzusetzen.

„Bei uns Inhalt, bei ihnen Form, bei uns ist die Idee die Hauptsache, bei ihnen die Technik.“ (Iwan Nikolajewitsch Kramkoj)

Ilja Repin: Wegbereiter des Impressionismus in Russland

Ilja Repin

Mit dem in dreijähriger Arbeit zwischen 1870 und 1873 entstandenen Gemälde „Die Wolgatreidler“ begründete Ilja Repin seinen internationalen Ruf. Der Absolvent der St. Petersburger Akademie präsentierte es auf der Weltausstellung 1873 in Wien. In den Jahren bis 1876 hielt er sich mit einem Akademie-Stipendium in Westeuropa, Italien und Frankreich, auf. So verbrachte er den Sommer 1875 in Veules (Normandie) und arbeitete viel en-plain-air. Repin stellte 1875 im Pariser Salon aus, fand aber zu diesem Zeitpunkt noch keinen Gefallen an der impressionistischen Skizzenhaftigkeit, einzig den Werken von Edouard Manet konnte er etwas abgewinnen. In Studien zeigt sich dennoch, dass sich der russische Maler einer gewissen Lockerheit im Pinselduktus bediente.

Während der 1880er Jahre war Ilja Repin Mitglied der „Peredwischniki“, trennte sich allerdings 1890 von der Gruppierung. Mit „Unerwartet“ legte er 1884 ein politisch brisantes Gemälde vor: Es zeigt die vorzeitige Rückkehr eines aus politischen Gründen verbannten Ehemannes und Familienvaters oder Sohns. Die Naturtreue und die Erzählung werden durch eine subtile Farbgebung und atmosphärische Lichtstimmung noch unterstrichen. Die Szene wirkt wie in einem Schnappschuss festgehalten und erinnert so an Kompositionen von Edgar Degas.

Neben seinen Historiengemälden und Genrebildern stellen impressionistische Landschaften und Porträts – wie das berühmte Bild von „Tolstoi bei der Rast im Wald“ von 1891 (Tretjakow-Galerie) oder Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Wera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl/Lw, 61.5 х 48 cm (Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau) – nur einen kleinen Teil von Repins künstlerischer Produktion dar.

Maler des Impressionismus in Russland

Wassily Dimitrijewitsch Polenow (1844–1927)

Wassily Polenow reiste 1873 gemeinsam mit Ilja Repin nach Frankreich. Das Gemälde „Moskauer Hof“ (1878), in dem das Gras und die Sandwege wichtiger sind als das stattliche Haus, brachte ihm die Aufnahme bei den „Peredwischniki“, die er nach Kramskojs Tod leitete. Polenow verstand es, eine „intime Landschaft“ mit helleren und intensiveren Farben als die Maler der Schule von Barbizon zu realisieren. Zwischen 1892 und 1895 lehrte er Landschaftsmalerei an der Moskauer Kunsthochschule. Vor allem während der 1890er Jahre schuf er weiträumige Stimmungslandschaften.

Isaak Iljitsch Lewitan (1860–1900)

Isaak Lewitan war ein Schüler von Wassily Polenow an der Moskauer Kunsthochschule. Er stammte aus ärmlichen, jüdischen Verhältnissen und war mit dem gleichaltrigen Anton Pawlowitsch Tschechow (1860–1904) befreundet. Auch Lewitan stellte mit den „Peredwischniki“ aus, allerdings gelang es ihm erst 1890 Westeuropa zu besuchen. Nach Polenows Abgang unterrichtete Lewitan an der Moskauer Kunstschule und führte die russische Landschaftsmalerei in den 1890er Jahren zu einem Höhepunkt.

Zu den wichtigsten Leistungen Isaak Lewitans gehören weiträumige Landschaftsbilder, die er naturreligiös empfand, und Darstellungen des flirrenden Lichts in Birkenhainen. Dafür ordnet er die Farbklänge großflächig und arbeitete mit feinen Abstufungen. Lewitan lehnte den Impressionismus von Claude Monet ab. Stattdessen verband er die vorimpressionistische, lyrische Naturauffassung mit dem symbolisch-neuromantischen Nachimpressionismus. Das impressionistische „Erbe“ in Lewitans Kunst ist die Empfindlichkeit für Lichtphänomene und die Befreiung der reinen, starken Farben.

Igor Emmanuilowitsch Grabar (1871–1960)

Igor Grabar studierte bei Ilja Repin und in München. Grabar wurde sowohl als Maler wie auch als russischer Kunsthistoriker bekannt und leitete die Tretjakow-Galerie. Seine Kunst muss – zu einem bestimmten Zeitpunkt – dem Impressionismus zugerechnet werden. Vor allem die Wiedergabe von farbigen Lichteffekten begeisterte Grabar.

Valentin Alexandrowitsch Serow (1865–1911)

Valentin Serow gilt als eines der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten Russlands der Jahrhundertwende. Sein Bild „Mädchen mit Pfirsichen (Bildnis Vera Sawwischna Mamontowa)“ (1887) war nicht sein erstes ausgestelltes Bild (!), sondern zählt auch zu den Höhepunkten der russischen Kunst des späten 19. Jahrhunderts und wurde von der Gesellschaft der Kunstfreunde mit dem ersten Preis für Bildnismalerei ausgezeichnet.

Serow gehörte zur sogenannten Rasnotschinzen-Intelligenz. Das waren von Steuern befreite Nichtadelige, die für das geistige Leben und die gesellschaftliche Entwicklung besonders wichtig waren. Die Rasnotschinzen-Intelligenz war in den 1880er und 1890er Jahren das Hauptpublikum für Kunstausstellungen. Vor allem verkehrte Serow im illustren Künstlerkreis, der sich in dem Landgut Abramcevo, 60 Kilometer nördlich von Moskau, um den theaterbesessenen „Eisenbahnkönig“ Sawwa I. Mamontow scharte. Dessen Tochter porträtierte Sermow in das „Mädchen mit Pfirsichen“.

Als Sohn eines berühmten russischen Komponisten Alexander Serow (1820–1871) und einer Pianistin geboren, galt Valentin Serow als Wunderkind. Als etwa Neunjähriger erhielt er von Ilja Repin in Paris und dann Moskau Unterricht (1871–1878/79), da dieser ein Freund von Serows Vater und bis zu dessen Tod 1871 häufig zu Gast war. Danach setzte er seine Studien in Moskau fort, bevor er mit 15 Jahren (1880) an die St. Petersburger Akademie ging und bei Pavel Chistiakow studierte. Danach reiste Serow wieder nach Westeuropa. Serows Begeisterung für Licht, Reflexe und Farben, der lockere Farbauftrag ohne Konturen, die Alltäglichkeit der Situation, die (scheinbar) zufällige Anordnung der Dinge im Hintergrund teilte sich der Maler mit seinen französischen Kollegen Edouard Manet oder Pierre-Auguste Renoir. Allerdings bewunderte er unter den französischen Kollegen am meisten Jules Bastien-Lepage. Allerdings interessierte er sich für plein-air-Malerei und locker gemalte Naturstudien, die ihn zu einem Impressionisten machten. Der russische Maler arbeitete jedoch mit einer größeren physiognomischen Sorgfalt und wollte auch die Gefühlswelt seiner Protagonisten einfangen, womit er der russischen Tradition folgte. Zwischen 1897 und 1909 lehrte Valentin Serow an der Moskauer Kunstschule. In dieser Phase schuf er vor allem Porträts vom Großbürgertum, vom Adel und von der künstlerischen Intelligenz.

Konstantin Alexejewitsch Korowin (1861–1939)

Konstantin Korowin war in den 1880er und 1890er Jahren eng mit Valentin Serow befreundet – und gilt als der reinste Vertreter des russischen Impressionismus. In seinen Werken kam er dem französischen Impressionismus am nächsten. Ab 1885 bereiste der Schüler von Polenow mehrmals Westeuropa. Auch Korowin gehörte zum Abramcevo-Kreis und stellte, gemeinsam mit Serow bei der Gemeinschaft „Welt der Kunst“ (gegr. 1900 von Sergej Diaghilew) aus.

In seinen Straßenbildern aus Paris, üppigen Stillleben und Urlaubsszenen von der Küste der Krim zeigt sich Konstantin Korowin als ein an Farben sich begeisternder Maler. Das nur skizzenhafte Fixieren der farbigen Impression erhob er zur vollendeten künstlerischen Leistung.

Bildhauerei des Impressionismus in Russland

Paolo Troubetzkoy (1866–1938)

Paolo Troubetzkoy

Der italienischstämmige Bildhauer war der Sohn von Fürst Pjotr Petrowitsch Troubetzkoy; er lebte und lehrte zwischen 1898 und 1905 in Russland. Er schuf dort mit dem Reiterstandbild des russischen Zaren Alexander III. sein größtes Denkmal für St. Petersburg (1899–1909), das nach der Russischen Revolution 1905 mit dem Architekten Fjodor Ossipowitsch Schechtel errichtet wurde.

An der Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Moskau überraschte Paolo Troubetzkoy mit revolutionären Unterrichtsmethoden. Während seiner Gastprofessur 1898/99 versuchte er, die akademische Bildhauerklasse neu auszurichten. Für den Bildhauer war die Oberfläche wichtiger als die Form, was ihn zu einem Hauptvertreter der impressionistischen Skulptur macht. Da die Moskauer Studenten bis zu diesem Moment durch das Kopieren antiker Skulpturen lernten, mussten sie sich für Troubetzkoys Ansatz völlig umstellen. Er ließ alle Gipskopien aus den Arbeitsateliers entfernen, verbannte das obligatorische Antikenstudium und forderte seine Studenten auf, sich allein von der Natur anleiten zu lassen:

„Wendet Euren Verstand der Natur zu, wendet Eure Fähigkeiten an nachzudenken […]. Ihr werdet in der Skulptur vor allem eine allgemeine Masse finden.“1

Literatur zum russischen Impressionismus

  • Dmitri V. Sarabianov, Valentin Serov (Serow), New York 2012.
  • Richard Pipes, Russia's Itinerant Painters, in Russian History 38 (2011) 315–427.
  • Peter H. Feist, Russland, in: Impressionismus. Bd. II: Der Impressionismus in Europa und Nordamerika, hg. v. Ingo F. Walther, Köln 1992, S. 500–512.

Impressionismus in Russland: Bilder

  • Ilja Repin, Die Wolgatreidler, 1870–1873 (Staatliches Russisches Museum, St. Petersburg)
  • Ilja Repin, Die Wolgatreidler, 1872, Öl/Lw, 62,5 x 98,7 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Wera Repina mit ihren Kindern, 1879, Öl/Lw, 61.5 х 48 cm (Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Ilja Repin, Herbstbouquet, Porträt von V.I. Repina, die Tochter des Künstlers, 1892, Öl/Lw, 114 х 67 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Ilja Repin, Ivan der Schreckliche und sein Sohn Ivan am 16. November 1581, 1885, 199.5 х 254 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Ilja Repin, Religiöse Prozession im Gouvernat Kursk, 1880–1883, Öl/Lw, 178 х 285 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Ilja Repin, Tolstoj im Wald, 1891, Öl/Lw, 60 x 50 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Wassily Polenow, Moskauer Hinterhof, 1878, Öl/Lw, 64.5 х 80.1 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Isaak Iljitsch Lewitan, Herbsttag. Sokolniki, 1879, Öl/Lw, 64.3 х 51 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Isaak Iljitsch Lewitan, Frühling – Frühlingsflut, 1897, Öl/Lw, 65 х 57.5 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Isaak Iljitsch Lewitan, Zwielicht. Heuhaufen, 1899, Öl/Karton, 59.8 х 74.6 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Igor Grabar, Ein unaufegräumter Tisch, 1907, Öl/Lw, 102.5 х 98.5 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Valentin Serow, Offenes Fenster. Flieder, 1886, Öl/Lw (The Art Museum of Belarus, Minsk, Belarus)
  • Valentin Serow, Mädchen mit Pfirsichen. Porträt von V.S. Mamontova. 1887, Öl/Lw, 91 х 85 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Valentin Serov, Porträt von Großherzog Pavel Alexandrowitsch. 1897, Öl/Lw, 166.7 х 149.5 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Valentin Serow, Im Sommer, 1895, Öl/Lw, 74 х 94 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Konstantin Korowin, Rosen in blauem Krug, 1917, Öl/Lw, 88.5 х 67 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Konstantin Korowin, In einem Boot, 1888, Öl/Lw, 53.5 х 42.5 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)
  • Konstantin Korowin, Paris. Boulevard des Capucines, 1906, Öl/Lw, 74 х 60.7 cm (Tretjakow-Galerie, Moskau)

Beiträge zum Impressionismus in Russland

Ilja Repin, Auf dem Feldweg. Wera Repina mit ihren Kindern, Detail, 1879, Öl/Lw, 61.5 х 48 cm (Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau)

Potsdam | Museum Barberini: Impressionismus in Russland


„Aufbruch zur Avantgarde“ bringt Meisterwerke der Tretjakow-Galerie nach Deutschland Zahlreiche Künstler in Russland ließen sich von der Malweise des französischen Impressionismus anregen. Sie malten en plein air und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach. Auch Maler, die später die Avantgarde bildeten, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst.
  1. Domogackaja 1990, S. 60, Zit. nach Yvette Deseyve, Paolo Troubetzkoy – „the most astonishing sculptor of modern times“, in: en passant. Impressionismus in Skulptur (Ausst.-Kat. Städel Museum, Frankfurt 2020), S. 224.