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Riehen b. Basel | Beyeler: Close Up. Berthe Morisot bis Elizabeth Peyton

Berthe Morisot, Junge Frau auf dem Sofa [Jeune Femme au Divan], Detail, 1885, Öl/Lw, 61 x 50.2 cm (Tate, London; Bequeathed by the Hon. Mrs A.E. Pleydell-Bouverie through the Friends of the Tate Gallery 1968, Photo ©Tate)

Berthe Morisot, Junge Frau auf dem Sofa [Jeune Femme au Divan], Detail, 1885, Öl/Lw, 61 x 50.2 cm (Tate, London; Bequeathed by the Hon. Mrs A.E. Pleydell-Bouverie through the Friends of the Tate Gallery 1968, Photo ©Tate)

Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlerinnen, deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne seit 1870 bis heute darstellen. Es ist der Zeitraum, zu dessen Beginn es Künstlerinnen in Europa und Amerika erstmals möglich wurde, auf breiter Basis professionell tätig zu sein.

Figuren und Porträt – interpretiert von Künstlerinnen

Im Zentrum der Ausstellung stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, auf Porträts und Selbstporträts gemeinsam ist.

  • Die Französin Berthe Morisot und die Amerikanerin Mary Cassatt, beide aktiv in den 1870er und 1880er Jahren in Paris, der Metropole des damaligen aktuellen Kunstschaffens;
  • die Deutsche Paula Modersohn-Becker um 1900 bis 1907 zwischen der norddeutschen Provinz Worpswede und der Weltstadt Paris;
  • die Deutsche Lotte Laserstein um 1925 bis 1933 im großstädtischen Berlin der Weimarer Republik;
  • die Mexikanerin Frida Kahlo seit Ende der 1920er Jahre bis um 1950 in Mexiko City;
  • die Amerikanerin Alice Neel seit Ende der 1920er bis Anfang der 1980er Jahre, zuerst in Kuba, dann in Manhattan, von Greenwich Village über Spanish Harlem bis zur Upper West Side;
  • die Südafrikanerin Marlene Dumas, aufgewachsen in der Hochphase der Apartheid, seit 1976 in Amsterdam;
  • zur gleichen Zeit die Amerikanerin Cindy Sherman (→ Cindy Sherman: „Untitled Film Stills” in der National Portrait Gallery, London) in New York, dem von einer neuen Generation geprägten westlichen Brennpunkt zeitgenössischer Kunst;
  • die Amerikanerin Elizabeth Peyton (→ London | National Portrait Gallery: Elizabeth Peyton) seit den 1990er Jahren, zwischen New York und Westeuropa.

Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Bildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute wandelt und was ihn auszeichnet.

Quelle: Fondation Beyeler

Close Up. Künstlerinnen von 1870 bis heute in der Fondation Beyeler: Bilder

  • Berthe Morisot, Junge Frau auf dem Sofa [Jeune Femme au Divan], 1885, Öl/Lw, 61 x 50.2 cm (Tate, London; Bequeathed by the Hon. Mrs A.E. Pleydell-Bouverie through the Friends of the Tate Gallery 1968, Photo ©Tate)

Beiträge zu Künstlerinnen

23. September 2020
Elena Luksch-Makowsky, Adolescentia, Detail, 1903, Öl/Lw, 171 x 78 cm (© Belvedere, Wien)

Wien | Belvedere: Elena Luksch-Makowsky Wichtige Protagonistin der Wiener Moderne

Elena Luksch-Makowsky (1878–1967) ist ein der zentralen Protagonistinnen der Epoche Wien 1900. Das Belvedere widmet ihr im Herbst 2020 eine erste Einzelausstellung!
14. September 2020
Shirin Neshat, Land of Dreams, Porträt von Manuel Martinez, Detail, 2019, 183 x 122 cm, C-Print und Tinte, Foto: Gladstone Gallery, New York und Brüssel und Goodman Gallery, London © Shirin Neshat

München | Pinakothek der Moderne: Shirin Neshat „Land of Dreams“ erstmals in Deutschland ausgestellt

Selbstbewusst und kraftvoll, zugleich verletzlich und fragil wirken die Werke der iranischen Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin Shirin Neshat (* 1957). Shirin Neshats Arbeiten stehen im Zentrum der ersten Präsentation innerhalb der Kooperation der Pinakothek der Moderne mit der Written Art Collection (Herbst/Winter 2021/22).
9. September 2020
Hito Steyerl, How Not to Be Seen: A Fucking Didactic Educational .MOV File, 2013; HD video, single screen in architectural environment; 15 minutes, 52 seconds; Image CC 4.0 Hito Steyerl; Image courtesy of the Artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin

Düsseldorf | K21: Hito Steyerl

„Hito Steyerl. I Will Survive“ im K21 ist die erste große Ausstellung über das Werk der Künstlerin, Filmemacherin und Autorin in einem Museum in Deutschland.
8. September 2020
Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut, Detail, 1904, Öl/Lw, 55,3 × 46,1 cm (Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum)

Frankfurt | Städel Museum: Ottilie W. Roederstein

Ottilie W. Roederstein (1859–1937), stilistisch wandelbare Porträtistin der Klassischen Moderne, lange Jahre wohnhaft in Frankfurt wird 2021 zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende wieder in einer Ausstellung geehrt.
1. September 2020
Sheila Hicks, Porträt, 2018, Musée Carnavalet, Paris, Foto © Cristobal Zanartu

Wien | MAK: Sheila Hicks Textilkünstlerin zu „Garn, Bäume, Fluss“

Sheila Hicks entwickelt eigens für die Ausstellung im MAK, Wien, raumgreifende Skulpturen sowie neue Werke und bezieht inspirative Objekte der MAK-Sammlung Textilien und Teppiche ein.
23. August 2020
Ute Klophaus, Joseph Beuys - Titus Andronicus/Iphigenie, 1969, Fotografie (Von der Heydt-Museum Wuppertal)

Wuppertal | Von der Heydt-Museum: Joseph Beuys: Aktionen – fotografiert von Ute Klophaus Mehr als 20 Jahre dokumentierte die Fotografin Beuys' Aktionen

Ute Klophaus' wichtigste Arbeiten entstanden in Zusammenarbeit mit Joseph Beuys, den sie über 20 Jahre lang begleitete, darunter Aufnahmen der Fluxus-Aktion „Titus Andronicus / Iphigenie“ bei der experimenta 3 vom 29. und 30. Mai 1969.