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WARHOL / BASQUIAT Paintings

Jean-Michel Basquiat & Andy Warhol, Bananas, 1985, Privatsammlung © Foto: Galerie Bruno Bischofberger, Schweiz © The Estate of Jean-Michel Basquiat und The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Jean-Michel Basquiat & Andy Warhol, Bananas, 1985, Privatsammlung © Foto: Galerie Bruno Bischofberger, Schweiz © The Estate of Jean-Michel Basquiat und The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Andy Warhol (1928–1987) und Jean-Michel Basquiat (1960–1988) schufen 1984/85 auf Initiative ihres Zürcher Kunsthändlers Bruno Bischofberger1 eine Serie von über 130 so genannten Collaborations, von Gemeinschaftswerken. Sie arbeiteten abwechselnd auf derselben Leinwand, füllten sie mit Symbolen ihrer eigenen Bildwelten und reagierten aufeinander – quasi ein malerischer Dialog zwischen dem arrivierten und dem jungen aufstrebenden New Yorker Künstler. In der Geschichte der Malerei der 80er Jahre nehmen die Gemälde eine wichtige Stellung ein, animierte der Shootingstar Basquiat doch den etablierten Warhol, wieder mit dem Malen zu beginnen. Obwohl Warhol und Basquiat unterschiedlicher nicht sein konnten, ergänzen sich ihre spontanen Bildideen zu spannenden, experimentierfreudigen Kompositionen.

Siebdruck trifft auf Malerei

Während Andy Warhol seit den frühen 60er Jahren für seine Fotosiebdrucke2 berühmt geworden war, Filme gedreht sowie die Zeitschrift Interview Magazine herausgegeben hatte und in den 80er Jahren eine eigene Fernsehsendung moderierte, war Jean-Michel Basquiat ein Kind der Straße. Warhol übertrug Bilder aus den Medien, darunter Autounfälle, Ikonen der Politik, Kunst und der Popkultur (von Mao über Joseph Beuys bis Elvis Presley und Marilyn Monroe) und Filmstills in teils großformatige, farbintensive Fotosiebdrucke. Diesen Arbeiten widmet das Bank Austria Kunstforum den linken Saal der Ausstellung. Die Wiederholung der Motive – z.B. „Four White on White Mona Lisas, Four Gold on White Mona Lisas“ (1980) – lässt gleichermaßen an die ständige mediale Reproduktion der Bilder wie auch die Plattheit ihrer Oberfläche denken. Ob Warhol einen Revolutionsführer wie Mao, eine Schauspielerin wie Marylin, ein berühmtes Porträt wie die Mona Lisa oder „Crosses“ (1981/82) auf einer Leinwand immer wieder auf die gleiche Weise wiederholt, alle und alles wird zu einer Frage von Licht und Schatten, von Pose und öffentlichem Bild. „Nüchtern, emotionslos und sachlich“, so wollte Andy Warhol seine Werke der 60er Jahre scheinen lassen.3 Der 32 Jahre jüngere Basquiat sollte Warhol, der ab Ende der 70er Jahre bereits sein eigenes Werk in retrospektiv angelegten Bildern kompilierte (siehe „Retrospective (Reversal Series)“, 1978), neue Impulse für dessen spätes Werk geben. Warhol starb 1987 den Komplikationen einer Gallenblasenoperation, ein Jahr darauf erlag Jean-Michel Basquiat seiner Drogensucht. Kurz davor sollten die negativen Reaktionen der Presse auf die Collaborations dem Gemeinschaftsprojekt bereits den Todesstoß versetzt haben.

Der 1960 geborene Basquiat erlebte in der New Yorker Kunstwelt der 1980er Jahre einen kometenhaften Aufstieg, vielleicht Michael Jackson vergleichbar. Er war einer der ersten dunkelhäutigen, bildenden Künstler, der übernationale Bedeutung erhielt. Basquiat verband in seinen eigenen Bildern archetypische Zeichen, Text, anatomisches Wissen, die Geschichte der Afroamerikaner und der Jazzmusik (z.B. zeigt „Discography (One)“ von 1983 eine Hommage an Charlie Parker) usw. auf fragmentierten oder collagierten Bildträgern. Er war berühmt dafür, immerfort zu malen, wo immer er sich auch gerade aufgehalten hat und was immer er in seinen Händen hielt. Die interessante Box „Putto“ (1985) verbindet all diese Aspekte.

 

Bischofberger – ein Galerist vermittelt Künstler untereinander

Bischofberger lud Andy Warhol am 4. Oktober 1982 ein, den jungen Basquiat mit seiner Polaroid-Kamera zu porträtierten. Dieser schrieb in sein Tagebuch:

„In die Stadt gefahren, um Bruno Bischofberger zu treffen (Taxi $ 7,50). Er brachte Jean-Michel Basquiat mit. Er ist der Junge, der den Namen >SAMO< benutzte, als er in Greenwich Village auf dem Bürgersteig saß und T-Shirts bemalte. Hier und da gab ich ihm $ 10 und schickte ihn rauf nach >Serendipity<, um dort die T-Shirts zu verkaufen. Er war einfach einer dieser Jungs, die mich verrückt machen… Und dann hat ihn Bruno entdeckt und jetzt geht`s für ihn bergauf.“4 (Andy Warhol)

Erst 1983, nachdem Warhol und Basquiat erste Kunstwerke getauscht und einen guten Draht zueinander entwickelt hatten, fragte Bruno Bischofberger, ob sich Warhol vorstellen könne, gemeinsam mit Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente Bilder zu malen.5 Im Dezember des Jahres begannen sie ihre Zusammenarbeit zu dritt, die bis zum Frühjahr 1984 andauern und 15 Werke hervorbringen sollte.

 

WARHOL / BASQUIAT – Collaborations

Stolz wusste Basquiat zu berichten, dass er es war, der Andy Warhol dazu brachte, wieder mit seiner Schablonentechnik der frühen 1960er Jahre zu arbeiten: „I was the one who helped Andy Warhol paint! It had been twenty years since he`d touched a brush. Thanks to our collaboration, he was able to rediscover his relationship to painting.“6 Gleichzeitig arbeiteten jedoch Warhol und Basquiat auch an eigenen Bildern nur zu zweit. Die Gemeinschaftsarbeiten sind alle in Andy Warhols Atelier in 860 Broadway entstanden. Warhol begann die Bilder und kehrte in ihnen wieder zur Ölmalerei zurück, Basquiat überarbeitete die Motive mit breitem Borstenpinsel und dicken Ölkreiden, wobei er meist respektvoll mit dem Vorgefundenen umging, jedoch die Reaktion auch in Auslöschen und Übermalen des Vorgefundenen gestehen konnte. Warhol und Basquiat beeinflussten einander gegenseitig, da Warhol wieder begann mit Schablonen (z.B. das Logo von General Electrics) zu malen und Basquiat die Siebdrucktechnik verwendete (z.B. in „Alba`s Breakfast“ imitiert Basquiat malend den Stil Warhols von 1961/62).7 Sie arbeiteten immer an mehreren Leinwänden gleichzeitig. Mehr als 130 Kollaborationen sind so in den Jahren 1984 bis 1985 entstanden.

 

Erstpräsentation von den Kritikern „zerlegt“

Am 14. September 1985 wurden 16 Werke erstmals in der Tony Shafrazi Gallery (in Zusammenarbeit mit Bruno Bischofberger) ausgestellt, da sie Warhols New Yorker Galerist Leo Castelli nicht zeigen wollte. Das 1985 von Shafrazi gestaltete Plakat von Warhol und Basquiat als Boxer gibt der künstlerischen, multikulturellen Auseinandersetzung das Bild eines Schaukampfes – der Verriss durch die Kritiker zugunsten Warhols Beteiligung sollte Basquiat verschrecken und dem Gemeinschaftswerk einen baldigen Todesstoß versetzen. Die Schau wurde zwar vom Publikum interessiert aufgenommen, von der Kunstkritik jedoch niedergeschrieben, größter Kritikpunkt war die Zusammenarbeit zwischen einem arrivierten und einem aufstrebenden Künstler, wobei beiden vorgeworfen wurde, den jeweils anderen auszunutzen. Es stellte sich in der Folge als schwierig heraus, die Bilder zu verkaufen. Obwohl Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat ihre Zusammenarbeit anfangs noch weiter aufrecht erhielten, sollte sich Basquiat ab 1986 zunehmend von Warhol distanzieren und nicht mehr mit ihm arbeiten. Als Warhol 1987 unerwartet verstarb, verkaufte Basquiat seinen Anteil an den letzten Bildern Bruno Bischofberger.

 

Händescheidung

Warhol hatte am 16. April 1984 in sein Tagebuch notiert: „I did a Dog painting in five minutes at five of 6:00. I had a picture and I used the tracing machine that projects the image onto the wall and I put the paper where the image is and I trace. I drew it first and then I painted it like Jean-Michel. I think those paintings we're doing together are better when you can't tell who did which parts.“8 Trotz dieses Wunsches Warhols, sich die Handschrift des Jüngeren anzueignen, sind die Persönlichkeiten der beiden Künstler so ausgeprägt, dass es kaum schwerfällt, die künstlerischen Beiträge zu unterscheiden.

Warhol schuf meist die Basis, die Basquiat überarbeitete, indem er auf das Bestehende reagierte und es veränderte (auch mittels Auslöschung!). Er überarbeitete alles mit den für ihn wichtigen Symbolen und Zeichen, die sich u.a. aus seinem Interesse für die afroamerikanische Sport- und Kunstgeschichte wie der Jazzmusik aber auch seiner Begeisterung für Anatomielehre (er hatte als Kind von seiner Mutter „Grey's Anatomy“ geschenkt bekommen) speiste. Basquiat beschrieb die Zusammenarbeit aus seiner Perspektive 1985:

„He would start most oft the paintings. He would put something very concrete or recognizable, like a newspaper headline or a product logo, and then I would sort of deface it, and then I would try to get him to work some more on it, and then I would work more on it. I would try to get him to do at least two things, you know? (lacht) He likes to do just one hit and then leave me do all the work after that.“9

Die mehr als 130 Gemälde, die beide miteinander geschaffen haben, sind mehr als 10 Prozent von Basquiats Werk. Der jüngere löschte gerne mit seinen eigenen Symbolen die Logos von Warhol aus, schrieb eigene Textfindungen darüber und löschte auch dieser wieder aus, damit der Wunsch der Betrachter, sie zu lesen, herausgefordert würde. Das Zitieren von Logos durch Warhol trifft auf explizite Kapitalismuskritik und eine malerische „Wildheit“ in den Addenda Basquiats. Die Bedeutung der Werke speist sich daher aus Warhols Abwendung von der mechanischen Reproduktionstechnik hin zu einer „handschriftlicheren“ Formulierung seiner Konzepte. Dieses dann doch wieder mit Schablonen arbeitende und Druckgrafik imitierende Handwerk Warhols wird von einer nur scheinbar „primitiven“ und subjektiven Malerei Basquiats ergänzt. Kelly Jones beschrieb dieses Idiom Basquiats treffend als „playing the primitive“ und als Teil seiner Strategie.10

 

WARHOL / BASQUIAT im Bank Austria Kunstforum

Wie bereits oben angesprochen werden die Collaborations zwischen den Einzelpräsentationen der beiden Künstler gezeigt. Gegenüber vom Eingang  hängt Basquiats „Brown Spots (Portrait of Andy Warhol as a Banana)“ aus dem Jahr 1984. Auf einige Siebdrucke Andy Warhols links folgen frühe Gemälde, in denen die amerikanische Warenwelt mit Preisangaben versehen ist oder das Bild gar zu einem ironischen Warnschild mutiert. Die Bilder Basquiats sind zweifelsfrei an ihren krakeligen, kindlich wirkenden Strichen, ihrem All-over von Symbolen und Texten zu erkennen. Warhols großflächig gesetzte Nummern und Markenzeichen, wurden von Basquiat mutig überarbeitet. So manches Bild offensichtlich beim Malprozess auch auf den Kopf gestellt. Totenkopfähnliche Elemente treten auf und scheinen den Werbebotschaften Warhols frech entgegen zu grinsen. Der ausgeklügelten Perfektion der schablonierten Inhalte setzt Basquiat seine Strategie des Primitiven entgegen. Die Kombination dieser beiden so unterschiedlichen Künstlertemperamente mag auf den ersten Blick befremdlich anmuten, funktioniert aber einfach. Bischofberger sei Dank.

 

Literatur

Marc Mayer, Basquiat. Street to Studio (Ausst.-Kat. Brooklyn Museum 11.3.-5.6.2005, Museum of Contemporary Art, Los Angeles Museum of Contemporary Art, Los Angeles 15.7.-9.10.2005, Museum of Fine Arts, Houston 18.11.2005 -12.2.2006), New York 2005.
Gerald Matt, Cathérine Hug, Thomas Miesgang (Hg.), Street and Studio, From Basquiat to Séripop (Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien 25.6.-10.10.2010), Nürnberg 2010.
Ménage à trois. Warhol, Basquiat, Clemente (Ausst.-Kat. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 10.2.-20.5.2012), Bielefeld/Berlin 2012.
Ingried Brugger, Florian Steininger (Hg.), Warhol / Basquiat (Ausst.-Kat. Bank Austria Kunstforum, Wien 16.10.2013-2.2.2014), Berlin 2013.

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  1. Ob sich Warhol und Basquiat über oder Glenn O`Brien oder Bruno Bischofberger kennengelernt haben, ist noch nicht restlos geklärt. Bruno Bischofberger erzählte in der Basquiat-Dokumentation „The Radiant Child“ Tamra Davis: „Er (Jean-Michel) lernte Andy durch mich kennen, als ich ihn zum Essen mitnahm, damit er für ein Porträt fotografiert wurde…“, zit. nach Vincent Fremont: Die Magie des Zusammenspiels. Andy Warhol & Jean-Michael Basquiat, in: Ménage à trois. Warhol, Basquiat, Clemente (Ausst.-Kat. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 10.2.-20.5.2012), Bielefeld/Berlin 2012, S. 35.
  2. Fotosiebdrucke lassen sich ab Herbst 1962 im Werk von Andy Warhol nachweisen. Florian Steininger: Grobe Pop-Art: Warhols „handgemalte“ Bilder, in: Ingried Brugger, Florian Steininger (Hg.), Warhol / Basquiat (Ausst.-Kat. Bank Austria Kunstforum, Wien 16.10.2013-2.2.2014), Berlin 2013, S. 57.
  3. Keith Hartley, Was ist Realität? Über Tod, Religion und Körper in Warhols Spätwerk, in: Ingried Brugger, Florian Steininger (Hg.), Warhol / Basquiat (Ausst.-Kat. Bank Austria Kunstforum, Wien 16.10.2013-2.2.2014), Berlin 2013, S. 13.
  4. Ebenda, S. 36.
  5. Diese Paarbildung wurde noch durch den aus Neapel stämmigen Francesco Clemente ergänzt. Die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum ist jedoch nur den Zusammenarbeiten zwischen Warhol und Basquiat gewidmet.
  6. Zit. nach Martin Walker: Andy Warhol Collaborations, in: Gerald Matt, Cathérine Hug, Thomas Miesgang (Hg.): Street and Studio, From Basquiat to Séripop (Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien 25.6.-10.10.2010), Nürnberg 2010, S. 300.
  7. Bruno Bischofberger im Gespräch mit Dieter Buchhart, in: Ménage à trois. Warhol, Basquiat, Clemente (Ausst.-Kat. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 10.2.-20.5.2012), Bielefeld/Berlin 2012, S. 45.
  8. Zit. nach Dieter Buchhardt, Kollaborationen als körperliches Zwiegespräch zwischen Respekt und Differenz, in: Ménage à trois. Warhol, Basquiat, Clemente (Ausst.-Kat. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 10.2.-20.5.2012), Bielefeld/Berlin 2012, S. 117.
  9. Zit. nach ebenda, S. 127.
  10. Kelloe Jones, Lost in Translation. Jean-Michel in the (Re)Mix, in: Marc Mayer: Basquiat. Street to Studio (Ausst.-Kat. Brooklyn Museum 11.3.-5.6.2005, Museum of Contemporary Art, Los Angeles Museum of Contemporary Art, Los Angeles 15.7.-9.10.2005, Museum of Fine Arts, Houston 18.11.2005-12.2.2006), New York 2005, S. 164.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.