Jean-Michel Basquiat

Wer war Jean-Michel Basquiat?

Jean-Michel Basquiat (22.12.1960–12.8.1988) war ein New Yorker Maler. Er zählte in den 1980er Jahren zu den gehypten Talenten, war 1982 mit 21 Jahren der jüngste Teilnehmer der documenta aller Zeiten, der erste afroamerikanische Künstler, der den Durchbruch in der hauptsächlich weißen Kunstwelt schaffte (vielleicht mit Michael Jackson vergleichbar), und die Legende, die 1988 mit 27 an einer Überdosis starb. Inspiriert von Street-Art, Cartoons, Kinderzeichnungen und Werbung, schöpfte Basquiat aus seinem eigenen haitianischen und puerto-ricanischen Erbe sowie einer Konvergenz von afroamerikanischen, afrikanischen, aztekischen Kulturgeschichten mit klassischen Themen und zeitgenössischen Helden wie Sportlern und Musikern. Der Maler selbst bezeichnete „das Königliche, das Heroische und die Straße“ als seine wichtigsten Themen.1

In nur acht Jahren schuf Jean-Michel Basquiat etwa 1.000 Gemälde, über 150 Gemeinschaftsarbeiten mit Andy Warhol und mehr als 2000 Zeichnungen.

Kindheit

Jean-Michel Basquiat wurde am 22. Dezember 1960 im Brooklyn Hospital in New York geboren. Sein Vater, Gérard Basquiat, stammte aus Port-au-Prince auf Haiti und seine Mutter, Matilde Andrades, aus Brooklyn. Basquiats Mutter hatte allerdings aus Puerto Rico stammende Eltern. Kindheit verbrachte Jean-Michel Basquiat im Viertel Park Slope in Brooklyn. Gemeinsam mit seinen beiden Schwestern wuchs das Ausnahmetalent in gehobenen Verhältnissen auf.2 Unterstützt von seiner ebenfalls zeichnenden Mutter, konnte das hochbegabte Kind bereits mit vier Jahren lesen und erhielt eine Juniormitgliedschaft für das Brooklyn Museum of Art. Basquiat besuchte 1965 einen Kindergarten im Rahmen des staatlichen Head Start Program, das u.a. der Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund diente.

1966 zog Basquiats Familie in die East 35th Street in East Flatbush, einem Viertel in Brooklyn. Ab dem folgenden Jahr besuchte Basquiat die Saint Ann’s School, eine katholische Privatschule. Dort hatte er auch einen künstlerischen Schwerpunkt und entwickelte eine Leidenschaft für das Lesen in Spanisch, Französisch und Englisch. Basquiat war ein erfolgreicher Läufer und nahm an Wettbewerben teil (ab 1967).

Jean-Michel Basquiat besuchte zusammen mit seiner Mutter häufig die New Yorker Kunstmuseen wie das Brooklyn Museum, The Museum of Modern Art oder The Metropolitan Museum of Art. Jean-Michels Mutter förderte allgemein das Interesse des Jungen an der Kunst und legte großen Wert auf eine gute Schulbildung.

Autounfall

Basquiat schuf bereits 1968 Cartoons und Zeichnungen nach Motiven aus Filmen von Alfred Hitchcock und aus Comics, Vorlage war die Zeitschrift „MAD“, Autos. Im Mai wurde Basquiat beim Ballspielen von einem Auto angefahren, brach sich einen Arm und  erlitt zudem innere Verletzungen. Deshalb musste ihm die Milz entfernt werden. Basquiat verbracht einen ganzen Monat im Krankenhaus, und seine Mutter schenkte ihm eine Ausgabe von „Gray’s Anatomy of the Human Body“. Die Lektüre dieses Anatomiebuches hinterließ bei Basquiat einen bleibenden Eindruck. Basquiats Mutter erkrankte an einer Depression; es folgten mehrere Aufenthalte in psychiatrischen Anstalten. Nachdem sich die Eltern getrennt hatten, blieben Jean-Michel und seine beiden Schwestern bei seinem Vater. Sie lebten in East Flatbush.

Puerto Rico & Brooklyn

Im Jahr 1971 zog die Familie nach Boerum Hill um, einem Viertel in Brooklyn. Jean-Michel besuchte dort die Public School 181. Als der Vater befördert wurde, übersiedelte die Familie 1974 nach San Juan auf Puerto Rico. Auf der Insel besuchte Basquiat eine zu einer Episkopalkirche gehörende Schule.

Zwei Jahre später kehrte Gérard Basquiat mit seinen Kindern nach Brooklyn zurück (1976), wo sie in ihrem Brownstone-Stadthaus im Wohnviertel Boerum Hill in Brooklyn lebten. Der nun 15-jährig Jean-Michel besuchte zuerst die Edward R. Murrow High School. Einige Wochen später wechselte er an die City-As-School High School, wo der Schwerpunkt auf erfahrungsbezogenem Lernen durch praktischen Wissenserwerb lag. Die Konflikte mit seinem Vater blieben bestehen und Jean-Michel Basquiat riss im Dezember von zuhause aus. Die Polizei griff ihn im Washington Square Park auf und brachte ihn nach Hause zurück.

Basquiat wird SAMO©

Jean-Michel Basquiat wechselte 1977 an die City-As-School. Diese Schule förderte besonders begabte Kinder, die Integrationsschwierigkeiten hatten. Einer seiner Schulkollegen war Al Diaz, ein Graffitisprayer von der Lower East Side. Die beiden wurden enge Freunde und begannen sich gemeinsam künstlerisch zu betätigen. Um „Dampf abzulassen“, entwickelten sie die Kunstfigur SAMO©, der allen eine fiktive Religion verkaufen wollte.

Al Diaz machte im Juni 1977 seinen Abschluss an der City-As-School. Auf der Abschlussfeier stülpte Jean-Michel Basquiat dem Direktor eine Schachtel voller Rasierschaum über den Kopf. Obwohl er nur noch ein Jahr bis zu seinem eigenen Abschluss gehabt hätte, verließ Basquiat die Schule. Er sah „keinen Sinn mehr dahin zurückzukehren“.

Im Juni 1978 verließ Jean-Michel Basquiat sein Elternhaus. Gérard Basquiat machte sich große Sorgen und gab ihm Ermahnungen und etwas Geld mit. Basquiat wohnte bei Freunden und wurde drogenabhängig. Er hielt sich häufig im Loft des britischen Künstlers und Unternehmers Stan Peskett in der Canal Street in Manhattan. Hier traf er Fred Brathwaite alias Fab 5 Freddy, mit dem er sich anfreundete. Geld verdiente Basquiat durch den Verkauf von handbemalten T-Shirts und collagierten Postkarten, manchmal in Kooperation mit Jennifer Stein und John Sex, aber auch als Gelegenheitsprostituierter.

Jean-Michel Basquiat kam aus der Post-Punk Untergrund Kunstszene in Downtown New York, genauer Lower Manhattan. 1978 im Alter von 17 Jahren zog er erste Aufmerksamkeit auf sich, als der Rechtshänder unter dem Pseudonym SAMO© geheimnisvolle Statements in der Stadt verteilte. Zwischen 1977 und Ende 1979 taggte er mit seinem Klassenkollegen Al Diaz im Viertel SoHo und der Lower East Side über seine Desillusion (vor allem in den Galeriebezirken!). Basquiat verstand Sprache als Material mit einem Reichtum an Experimentiermöglichkeiten; er schätzte Worte wegen ihres Klangs, ihrer Form und ihrer Aussage. Jahre später resümmierte Fab 5 Freddy:

„Wenn man sich die Gemälde laut vorliest, die Wiederholung, den Rhythmus, dann kann man Jean-Michel denken hören.“3

SAMO© zierte Hauswände an der Brooklyn Bridge, in ganz Manhattan und dem Galerienviertel SoHO mit philosophischen Überlegungen. Die Street-Art bildete die Grundlage für Jean-Michels künstlerisches Tun. 57 Fotografien des Avantgarde-Musikers, Künstlers und Philosophen Henry Flynt dokumentieren diese ephemeren Graffiti. Indem Basquiat verschiedene Pseudonyme für sich in Anspruch nahm, und auch SAMO© unterschiedliche Rollen beschrieb, lernte der jugendliche Künstler performativ zu denken. Bald begann er im eigenen Stil zu zeichnen, Baseball- wie Postkarten zu überarbeiten, auf Kleidung, Gebäudeteilen oder improvisierten Leinwänden zu malen. Mit einem einzigen Werk – Basquiat hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ein Atelier (!) – nahm er im Juni 1980 an der Schau „Times Square Show“ unter seinem alten Pseudonym SAMO© teil.

„SAMO AS AN ALTERNATIVE TO GOD. SAMO AS AN END TO PLAYING ART. RIDING AROUND IN DADDY’S CONVERTIBLE WITH TRUST FUND MONEY.“

Zu SAMOS© ersten Bewunderern zählte Keith Haring. Basquiats großes Interesse für Hip Hop macht die Struktur seiner Arbeiten mit Sampling und Scratching vergleichbar. Die gestische und unmittelbare Arbeitsweise Basquiats hat oft dazu geführt, dass seine Malerei als Neoexpressionismus bezeichnet wurde.

Mit „SAMO is dead“ kündeten Basquiat und Diaz 1979, die sich zerstritten hatten, die Auflösung des Künstlerduos an. Basquiat gründete im Mai gemeinsam mit Michael Holman, Sharon Dawson und Vincent Gallo eine Band, die nach mehreren Umbenennungen als „Gray“ auftrat. Basquiat lernte beim Herumflanieren an der School of Visual Arts im Herbst '79 Keith Haring und Kenny Scharf kennen. Erster Kontakt mit Glenn O‘Brien, der als Musikredakteur von „Interview“ und Moderator einer TV-Show arbeitete. Bald bewegte sich Basquiat in den Szenetreffs der New Yorker Künstlerschaft, Andy Warhol (1928–1987) gehörte zu seinen größten Idolen.

Am 11. Dezember 1978 veröffentlichte die „Village Voice“ ein Interview mit Basquiat und Al Diaz, in dem die Identität von SAMO© gelüftet wurde.

„Wenn man sah, wie er [Basquiat] den Stift hielt, hätte man ihn manchmal für einen Krüppel halten können. Er hielt ihn nicht so, wie man es erwarten würde, sondern umklammerte ihn mit dem Ringfinger und das sah wirklich unbeholfen aus. Wenn er dann zeichnete, war es, als rutschte ihm der Stift einfach aus der Hand. Er ließ ihn gewähren, packte ihn, zeichnete und überließ ihn wieder seinem Lauf. Es war unglaublich, dieser ganze Tanz, den er mit dem Stift vollführte.“4

Frühe Werke

Der Gründer des Mudd Club, Filmemacher und Musiker Diego Cortez, den Basquiat im Vorjahr kennengelernt hatte, lud ihn zur Teilnahme an „The Times Square Show“ in einem leerstehenden Gebäude am Times Square ein (Juni 1980). In dieser Gruppenausstellung stellten auch Keith Haring, Jenny Holzer, Kenny Scharf und Kiki Smith aus. Basquiat verließ daraufhin die Band „Gray“.

Kurz nach seiner Entdeckung spielte der obdachlose Jungstar im Dezember 1980/Januar 1981 in „Downtown 81“ [2000 veröffentlicht, ehem. „New York Beat“] die Hauptrolle, Debbie Harry von Blondie hatte einen Gastauftritt. Der Spielfilm wurde von Glenn O’Brien geschrieben, von Maripol produziert. Der Film basiert lose auf der Kunst- und vor allem Musikszene in Downtown und auf Basquiat selbst. Da der Tag eines Graffiti-Künstlers in New York vorgestellt wurde, malte Basquiat für das Set seine ersten Bilder auf Leinwand. Der zu diesem Zeitpunkt obdachlose Basquiat schlief am Produktionsset und erhielt zum ersten Mal professionelle Malmaterialien. Darüber hinaus vermittelte Cortez Basquiat an den Schweizer Kunsthändler Bruno Bischofberger und den italienischen Galeristen Emilio Mazzoli; Bischofberger wurde Basquiats lebenslanger Galerist, und Mazzoli stellte den Maler in Italien vor.

Bereits im Februar 1981 lud Diego Cortez den Autodidakten zu einer weiteren Gruppenausstellung ein, die Basquiats Ruhm begründete: „New York/New Wave“ im MoMA P.S.1 auf Long Island (Februar bis April 1981). Mit ca. 26 Werken in unterschiedlichen Medien nahm er an der Ausstellung „New York/New Wave“ teil. Das „Titelbild“ war Basquiats „Untitled“ (1980, Whitney Museum of American Art). Künstlerkollegen und Kritiker waren gleichermaßen von dem knapp 20-jährigen Maler begeistert. Die rohe Art seiner Schrift-Bild-Kombinationen erinnert an Werke von Cy Twombly, die Basquiat sehr schätzte und die er in der 1979 Retrospektive im Whitney gesehen haben könnte. Von ihm, so erzählte der Maler seinen Freunden, hätte er gelernt, dass man Dinge auf der Leinwand durchstreichen könne. Renè Ricard veröffentlichte im „Artforum“ den Aufsatz „The Radiant Child“, durch den die Bekanntheit Jean-Michel Basquiats enorm stieg:

„Hätten Cy Twombly und Jean Dubuffet ein Baby bekommen und zur Adoption freigegeben, dann wäre dieses Baby Jean-Michel. Twomblys Eleganz ist – aus derselben Quelle, nämlich Graffiti – ebenso da wie das Rohe des jungen Dubuffet.“5 (Rene Ricard, Dezember 1981)

Jean-Michel Basquiats erste Galeristin war Annina Nosei, die ihm 1981 den Keller ihrer Galerie als Atelier zur Verfügung stellte und erste Sammler auf ihn aufmerksam machte. Da Jean-Michel Basquiat noch immer kein Atelier hatte, stellte sie ihm den Keller ihrer Galerie zu Verfügung. Hier arbeitete Basquiat zu Ravels „Bolero“. Bald, so betont Eleanor Nairne in ihrem Beitrag, gab es das Gerücht, Nosei würde Basquiat in ihrem Keller gefangen halten und zwingen, im Akkord Kunst zu produzieren. Wüste Bilder kursierten, bis Basquiat, darauf angesprochen, alles relativierte:

„Oh Christ. If I was white, they would just call it an artist-in-residence.“6

Zudem hielt sie ihn an, seine erste Serie an Siebdrucken – „Anatomy“ (1982) – zu drucken. Basquiats erste Einzelausstellung bei Annina Nosei in den USA wurde ein Riesenerfolg (März). Ihr Geschäftspartner war Larry Gagosian, der eine Galerie in Los Angeles führte und Basquiat im April 1982 erstmals dorthin einlud; daraufhin hielt sich der Künstler sechs Monate in Kalifornien auf. Der kometenhafte Aufstieg Basquiats, der noch vier Jahre zuvor selbst bemalte T-Shirts verkauft und Musik gemacht hatte, wird an dessen Teilnahme an der „documenta VII“ in Kassel deutlich (ab Juni). Mit nur 21 Jahren ist Basquiat noch immer der jüngste Teilnehmer an dieser bedeutenden Ausstellung; noch im selben Jahr traf er sein großes Vorbild Cy Twombly in Rom.

„Basquiats große Stärke liegt in seiner Fähigkeit, Bilder von der Straße, aus Zeitungen, aus dem Fernsehen aufzusaugen, dies mit dem Spiritualismus seiner haitianischen Herkunft zu verschmelzen und all das in die von ihm wunderbar intuitiv verstandene Sprache der modernen Malerei einzubringen.“7 (Jeffrey Deitch, 1981)

Krone, Heiligenschein und Pantheon

Das frühe Selbstporträt Basquiats aus dem Jahr 1981 ist ikonisch geworden! Der Künstler blickt als schwarze Maske, als Silhouette mit leeren Augen aus dem Bild. Seine Dreadlocks stehen in Dreiecken gen Himmel – und bilden eine Krone. Flankiert wird Basquiat vom Namen des Saxofon Spielers Ben Webster und Texten des Bebop Pioniers Thelonious Monk. Die Krone als Symbol von Macht, Ruhm und Bedeutung, als Auszeichnung wird von Jean-Michel Basquiat genauso gerne eingesetzt wie der Heiligenschein. Letzterer kann schon mal zur Dornenkrone werden, sind die Heroen aus Basquiats Pantheon doch häufig zu außergewöhnlichen Leistungen befähigt und doch Märtyrer der Gesellschaft.

Colagieren und Sampeln

Großformatige Arbeiten wie „King Zulu“ (1986, MACBA Collection), „King of the Zulus“ (1984/85, Musée d’Art Contemporain, Marseille), „Plastic Sax“ (1984, agnès b. collection) ehren Jazz-Musiker wie Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Louis Armstrong alias „King Zulu“. „Untitled (Titian)“ (1982, Privatsammlung) verbindet die Welten Jazz und bildende Kunst: Miles Davis ist als dunkler Kopf präsent, begleitet von Galileo Galileis erster Zeichnung des Mondes und dem Namen Tizian. Sind es Gedankensplitter direkt aus Basquiats Kopf auf den Bildträger notiert? Auf Lernkarten fasste er die wichtigsten Informationen über Marcel DuchampRoy Lichtenstein oder Jackson Pollock zusammen. An Pablo Picasso reibt er sich offensichtlich. In „Leonardo da Vinci’s Greatest Hits“ (1982, Sammlung Jonathan Schorr) kompiliert dessen anatomische Studien wie ein Mix-Tape.

Basquiats Kunst

Jean-Michel Basquiat verband in seinen Bildern archetypische Zeichen, Text, anatomisches Wissen, die Geschichte der Afroamerikaner und der Jazzmusik (z. B. Hommage an Charlie Parker, Miles Davis, Dizzy Gillespie oder Duke Ellington) usw. auf fragmentierten oder collagierten Bildträgern. Er war berühmt dafür, immerfort zu malen oder zu zeichnen, wo immer er sich auch gerade aufgehalten hat und was immer er in seinen Händen hielt. Bis zum Frühjahr 1983 hatte Basquiat in seinen Werken eine hohe Komplexität sowohl bezüglich der Bildthemen als auch ihrer künstlerischen Strategien erreicht. Danach kombinierte und veränderte er diese je nach Thema (Fülle vs. Leere).

Bereits 1984 stellte Basquiat mit den bekannten Künstlern New Yorks wie Eric Fischl oder Julian Schnabel aus und wurde bei den führenden Händlern gezeigt. Wenn auch der Shootingstar nun haufenweise Geld verdiente, so stieg der Druck auf ihn ins Unerträgliche. Gleichzeitig setzte sich Basquiat auch selbst unter Druck, da er mit Perfektinismus an die Arbeit ging.

Zusammenarbeit mit Andy Warhol

Zu den wichtigsten Bezugspersonen der Stadt zählte seit Jahren Andy Warhol. Auch für Basquiat stellte der Pop Künstler ein Idol dar, mit dem er in Kontakt treten wollte. Dass sein Schweizer Galerist ihn dann auch vorstellte, um die beiden zur Zusammenarbeit zu animieren, führte zu einer äußerst produktiven Phase 1984/85.

Nachdem Warhol am 4. Oktober 1982 auf Bitten Bischofbergers den aufstrebenden Maler fotografiert hatte, schuf dieser ein Doppelporträt, bekannt unter dem Titel „Dos Cabezas“ (1982, Privatsammlung). Auch in späteren Porträts von Warhol kann man ihn an seiner struppigen Frisur und der Kamera erkennen.

Im Dezember 1983 initiiert Bruno Bischofberger eine Serie von 15 Collaborations [Kooperationen] zwischen Francesco Clemente, Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat in Andy Warhols Atelier in 860 Broadway, die bis zum Frühjahr 1984 abgeschlossen waren. Die Ausstellung „Collaborations: Jean-Michel Basquiat, Francesco Clemente, Andy Warhol“ bei Bischofberger wurde von der Kritik überwiegend negativ aufgenommen (September 1984).

Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat schufen 1984/85 auf Initiative ihres Zürcher Kunsthändlers Bruno Bischofberger eine Serie von über 130 sogenannten Collaborations, von Gemeinschaftswerken (→ WARHOL / BASQUIAT). Gleichzeitig zu dem Werkblock zu dritt arbeiteten Warhol und Basquiat auch an eigenen Bildern nur zu zweit, wobei Basquiat stolz darauf war, Warhol wieder zur Siebdrucktechnik zurückgebracht zu haben. Zudem kehrte er für sie auch wieder zur Ölmalerei zurück, Basquiat überarbeitete die Motive mit breitem Borstenpinsel und dicken Ölkreiden.

Warhol und Basquiat arbeiteten in Andy Warhols Atelier in 860 Broadway abwechselnd auf derselben Leinwand, füllten sie mit Symbolen ihrer eigenen Bildwelten und reagierten aufeinander – quasi ein malerischer Dialog zwischen dem arrivierten und dem jungen aufstrebenden New Yorker Künstler. In der Geschichte der Malerei der 80er Jahre nehmen die Gemälde eine wichtige Stellung ein, animierte der Shootingstar Basquiat doch den etablierten Warhol, wieder mit dem Malen zu beginnen. Obwohl Warhol und Basquiat unterschiedlicher nicht sein konnten, ergänzen sich ihre spontanen Bildideen zu spannenden, experimentierfreudigen Kompositionen.

Ab 14. September 1985 wurden 16 Werke der Zusammenarbeit zwischen Basquiat und Warhol erstmals in der Tony Shafrazi Gallery („Andy Warhol and Jean-Michel Basquiat: Paintings“, organisiert von Bruno Bischofberger) ausgestellt, da sie Warhols New Yorker Galerist Leo Castelli nicht zeigen wollte. Auf Vorschlag Shafrazis posierten die beiden Künstler gemeinsam in Boxerhosen und Boxhandschuhen für das Ausstellungsplakat. Kurz vor dem Tod beider Künstler sollten die negativen Reaktionen der Presse auf die Collaborations dem Gemeinschaftsprojekt bereits den Todesstoß versetzen. Die gemeinsam bemalten und bedruckten Leinwände umfassen mehr als 10 Prozent von Basquiats Lebenswerk – wurden allerdings so schlecht kritisiert, dass Basquiat daraufhin mit Warhol brach. Obwohl Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat ihre Zusammenarbeit anfangs noch weiter aufrecht erhielten, sollte sich Basquiat ab 1986 zunehmend von Warhol distanzieren und nicht mehr mit ihm arbeiten. Als Warhol 1987 unerwartet verstarb, verkaufte Basquiat seinen Anteil an den letzten Bildern Bruno Bischofberger.

Frühes „Spätwerk“

Zwischen 1985 und 1987 schuf Jean-Michel Basquiat großformatige Werke, in denen er Acrylfarbe mit Ölkreide und Collage mischte. Grafische Vorgangsweisen erinnern an Techniken des Sampling in der Musik und erzeugen dichte Oberflächen und zersplitterte Kompositionen, die eine Vielzahl an verschiedenen Lesarten zulassen.

Mit „Unbreakable“ (1987) und das noch immer überraschende „Riding with Death“ (1988) gehören zu den letzten Werken des amerikanischen Künstlers. Zum einen ließ sich Basquiat dafür von Renaissance-Kunst inspirieren zum anderen finden sich aber auch Referenzen auf Geschehnisse aus dem 20. Jahrhundert – ein komplexer Mix an Bezügen. Basquiats früher Tod im Jahr 1988 unterbrach seine überquellende Produktion: In nur acht Jahren malte Jean-Michel Basquiat über 1.000 Gemälde und sogar noch mehr Zeichnungen.

Tod

Nach dem unerwarteten Tod von Andy Warhol fiel Basquiat in eine depressive Phase und stürzte sich in die Arbeit. Er verbrachte viel Zeit alleine in seinem Atelier und malte unermüdlich. Zugleich verstärkte sich sein Drogenproblem, gegen das er immer wieder ankämpfte. In einer Entzugsklinik wollte er von den Drogen loskommen, doch der Versuch scheiterte.

1988 übersiedelte Basquiat nach Hawaii und nahm dort die Behandlung seines Suchtproblems selbst in die Hand, da es unmöglich ist, dort an Drogen zu kommen. Jean-Michel basquiat starb am 12. August 1988 an den Folgen einer Überdosis verschiedener Drogen. Der 27-jährige Künstler wurde leblos in seinem New Yorker Loft aufgefunden.

Der Maler wurde am 17. August auf dem Green-Wood Cementery in Brooklyn bestattet. Auf der privaten Trauerfeier waren nur Familienangehörige und enge Freund:innen geladen. Sie fand in der Frank E. Campbell Funeral Chapel an der Ecke Madison Avenue und 81. Straße statt. Am 5. November kamen über 300 Menschen zu einer Trauerfeier in Gedenken Jean-Michel Basquiats in die St. Peter’s Church.

„Jean-Michel besaß eine freundliche Ausstrahlung, war sehr sozial und auch sehr politisch. Er brauchte nicht mithilfe eines Mikrofons zu politisieren. Die Werke haben ihre Botschaft und sprechen für sich.“8 (Gérard Basquiat)

Literatur zu Jean-Michel Basquiat

  • Jean-Michel Basquiat Of Symbols and Signs, hg. v. Dieter Buchhart, Antonia Hoerschelmann und Klaus Albrecht Schröder (Ausst.-Kat. Albertina, Wien, 9.9.2022-8.1.2023), Wien/München/London/New York 2022.
  • Jean-Michel Basquiat. Xerox (Ausst.-Kat. Nahmad Contemporary, New York, 12.3.-31.5.2019), New York 2019.
  • Jean-Michel Basquiat (Ausst.-Kat. The Brant Foundation, New York, 6.3.-14.5.2019), New York 2019
  • Fondation Louis Vuitton, Paris 2018/19
  • Guggenheim Bilbao Museoa 2015
  • Basquiat: The Unknown Notebooks (Ausst.-Kat. Brooklyn Museum 2015), New York 2015.
  • Art Gallery of Ontario 2015
  • Basquiat, hg. v. Dieter Buchhart und Sam Keller (Ausst.-Kat. Fondation Beyeler, Riehen/Basel 2010, Musée d’art Moderne de la Ville de Paris, 2010/11).
  • Jean-Michel Basquiat. 1981: The Studio of the Street, hg. v. Jeffrey Deitch, Franklin Sirmans und Nicola Vassell (Ausst.-Kat. New York, Deitch Projects) Mailand / New York 2007.
  • Basquiat (Ausst.-Kat. Brooklyn Museum of Art, New York, 2005; Museum of Contemporary Art, Los Angeles; Museum of Fine Arts, Houston, 2006).
  • Jeffrey Deitch, Jean-Michel, in: Larry Warsh (Hg.), Jean-Michel Basquiat. The Notebooks, New York 1993.
  • Jean-Michel Basquiat (Ausst.-Kat. New York, Whitney Museum of American Art, New York 1992; Menil Collection, Houston; Des Moines Art Center, Iowa; Montgomery Museum of Fine Art, Alabama, 1994), New York 1992.
  • Jean-Michel Basquiat: Paintings 1981–1984 (Ausst.-Kat. Fruitmarket Gallery, Edinburgh, 1984; Institute of Contemporary Arts, London; Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, 1985) 1984.
  • Henry Geldzahler, Art: from subways to Soho: Jean Michel Basquiat, in: Interview, Bd. XIII (Januar 1983), S. 46.
  • Rene Ricard, The Radiant Child, in: Artforum, Bd. XX (Dezember 1981), S. 43.

Alle Beiträge zu Jean-Michel Basquiat

24. November 2022

Paris | Fondation Louis Vuitton: Basquiat x Warhol Vierhändig malen | 2023

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Mit OPEN feiert die Heidi Horten Collection die Eröffnung ihrer neuen Wirkungsstätte – einem eigens für die Sammlung geschaffenen Museum, das auf Wunsch und Initiative der Kunstsammlerin Heidi Goëss-Horten entstand.
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Basquiat für $ 85 Millionen „Untitled” von 1982 das drittteuerste Bild des US-Stars | 2022

Sein „Untitled“ aus dem Jahr 1982 erzielte am 7. Mai im Phillips Contemporary Sale $ 85 Millionen, nachdem der Schätzpreis bei etwa $ 70 Millionen gelegen war.
10. Oktober 2021
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Wien | Albertina modern: THE 80s. Anything Goes Überblicksausstellung mit einigen Neuentdeckungen

Eine großangelegte Ausstellung der 80er Jahre in der ALBERTINA MODERN führt vor Augen, wie Kunstschaffende die bestehenden Paradigmen aufbrechen und die Vielfalt im Ausdruck suchen. Die Kunst der 1980er Jahre will überwältigen: Es ist die Zeit visuellen Überflusses, individueller Stile und unendlicher Geschichten.
2. Oktober 2018
Jean-Michel Basquiat, Grillo, 1984, Öl, Acryl, Ölkreide, Collage und Nägel/Holz, 243.8 x 537.2 x 47 cm (Fondation Louis Vuitton © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York. Foto © Fondation Louis Vuitton / Marc Domage)

Jean-Michel Basquiat in der Fondation Louis Vuitton Retrospektive zeigt selten ausgestellte Bilder aus Privatsammlungen in Paris

Das Werk von Jean-Michel Basquiat (1960–1988) – 120 Arbeiten aus allen acht Schaffensjahren von 1980 bis 1988 – entfaltet sich auf vier Stockwerken von Frank Gehrys Gebäude. Beginnend mit der Trilogie „Heads“ (1981–1983), die erstmals in der Fondation Louis Vuitton in Paris nebeneinander hängen, und der Präsentation von einigen Kollaborationen zwischen Basquiat und Andy Warhol bringt die monografische Schau Werke zusammen, die noch nie in Europa ausgestellt waren.
12. Februar 2018
Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982 (Courtesy Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam © The Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York. Photo: Studio Tromp, Rotterdam)

Basquiat in der Schirn: Boom for Real Performance, Medien und direkte Emotionalität

Jean-Michel Basquiat war ein Wunderkind, der erste erfolgreiche, dunkelhäutige amerikanische Künstler, der von der Straße her den New Yorker Kunstmarkt im Sturm eroberte (und von diesem in Beschlag genommen wurde). BOOM FOR THE REAL in der Schirn fragt nach der Bedeutung seines Verhältnisses zu Musik, Literatur, Bebop Jazz, Film und Fernsehen, zur Performance.
8. Februar 2018
Edo Bertoglio, Jean-Michel Basquiat am Set von Downtown 81, 1980/81, © New York Beat Film LLC, By permission of The Estate of Jean-Michel Basquiat, Licensed by Artestar, New York, Photo: Edo Bertogli

Jean-Michel Basquiat: Biografie Leben und Ausstellungen des früh verstorbenen New Yorker Malers

Alles Wissenswerte über Jean-Michel Basquiats Biografie: Er war der am schnellsten aufsteigende Jungstar am New Yorker Kunsthimmel des 1980er Jahre. Als Graffitisprayer SAMO© eroberte er (gemeinsam mit Al Diaz) die Straßen von SoHo (1977–1979), bevor er in einer Dokumentation auftrat und ab 1980 als „Radiant Child“ die Kunstszene im Sturm eroberte.
19. Mai 2017
Yusaka Maezawa mit Jean-Michel Basquiats „Untitled“, 18.5.2017, Quelle: Instagram.

Jean-Michel Basquiat „Untitled“ bricht Rekorde Bild verkauft für $110,5 Millionen an Yusaka Maezawa

Gestern erzielte ein Gemälde von Jean-Michel Basquiat nach einem Bietergefecht am Telefon den atemberaubenden Preis von 110.487.500 US Dollar auf einer Auktion von Sotheby’s New York. Schon Tage zuvor hatte der Schätzpreis von $60 Millionen für Aufsehen gesorgt. Kurz nach dem Kauf präsentierte sich Yusaka Maezawa mit seinem neuen Schatz auf Instagram.
9. Mai 2017
Anish Kapoor, White Dark VIII, 2000, Fiberglas und Farbe, 160 x 160 x 64 cm (Privatbesitz), Foto: Anna-Maria Matzner, ARTinWORDS.

Intuition im Palazzo Fortuny Kuratiert von Axel Vervoordt und Daniela Ferretti (2017)

Intuition in der Kunst – über Kulturen, Zeiten und Regionen hinweg. Axel Vervoordt stellt einmal mehr für den Palazzo Fortuny eine atmosphärische Schau über das Unbewusste in der Kunst zusammen.
19. November 2013
Jean-Michel Basquiat & Andy Warhol, Bananas, 1985, Privatsammlung © Foto: Galerie Bruno Bischofberger, Schweiz © The Estate of Jean-Michel Basquiat und The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

WARHOL / BASQUIAT Paintings

Andy Warhol (1928–1987) und Jean-Michel Basquiat (1960–1988) schufen 1984/85 auf Initiative ihres Zürcher Kunsthändlers Bruno Bischofberger eine Serie von über 130 so genannten Collaborations, von Gemeinschaftswerken. Sie arbeiteten abwechselnd auf derselben Leinwand, füllten sie mit Symbolen ihrer eigenen Bildwelten und reagierten aufeinander – quasi ein malerischer Dialog zwischen dem arrivierten und dem jungen aufstrebenden New Yorker Künstler. In der Geschichte der Malerei der 80er Jahre nehmen die Gemälde eine wichtige Stellung ein, animierte der Shootingstar Basquiat doch den etablierten Warhol, wieder mit dem Malen zu beginnen. Obwohl Warhol und Basquiat unterschiedlicher nicht sein konnten, ergänzen sich ihre spontanen Bildideen zu spannenden, experimentierfreudigen Kompositionen.
30. Mai 2010
Jean-Michel Basquiat von Hatje Cantz, 2010, Cover

Jean-Michel Basquiat in Basel Jung verstorbener Kunstrebell aus New York

Heuer wäre Jean-Michel Basquiat (1960–1988) 50 Jahre alt geworden. Dies nahm die Fondation Beyeler in Basel zum Anlass, dem Ausnahmetalent eine umfassende Retrospektive zu widmen, bei Hatje Cantz ist der Katalog erschienen.
  1. Henry Geldzahler, Art: from subways to Soho: Jean Michel Basquiat, in: Interview, Bd. XIII (Januar 1983), S. 46.
  2. Siehe: Glenn O'Brien, Wer war dieser Mann mit der Maske?, in: Basquiat (Ausst.-Kat. Fondation Beyeler, Riehen b. Basel, 9.5.-5.9.2010), Ostfildern 2010, S. III.
  3. Zit. nach Ingrid Sischy, Jean-Michel Basquiat as Told by Fred Braithwaite, a.k.a. Fab 5 Freddy, in: Interview, Bd. XXII (Oktober 1992), S. 120.
  4. Zit. n. Ingrid Sischy, Jean-Michel Basquiat as Told by Fred Braithwaite, a.k.a. Fab 5 Freddy, in: Interview, Bd. XXII (Oktober 1992), S. 122.
  5. Rene Ricard, The Radiant Child, in: Artforum, Bd. XX (Dezember 1981), S. 43.
  6. Eleanor Nairne, The Performance of Jean-Michel Basquiat, in: Ausst.-Kat. S. 25.
  7. Jeffrey Deitch, Jean-Michel, in: Larry Warsh (Hg.), Jean-Michel Basquiat. The Notebooks, New York 1993, S. 13.
  8. Gérard Basquiat, In His Own Words, in: Jean-Michel Basquiat. 1981: The Studio of the Street, hg. v. Jeffrey Deitch, Franklin Sirmans und Nicola Vassell (Ausst.-Kat. New York, Deitch Projects) Mailand / New York 2007, S. 94.
  9. Henry Geldzahler, Art: from subways to Soho: Jean Michel Basquiat, in: Interview, Bd. XIII (Januar 1983), S. 46.
  10. Siehe: Glenn O'Brien, Wer war dieser Mann mit der Maske?, in: Basquiat (Ausst.-Kat. Fondation Beyeler, Riehen b. Basel, 9.5.-5.9.2010), Ostfildern 2010, S. III.
  11. Zit. nach Ingrid Sischy, Jean-Michel Basquiat as Told by Fred Braithwaite, a.k.a. Fab 5 Freddy, in: Interview, Bd. XXII (Oktober 1992), S. 120.
  12. Zit. n. Ingrid Sischy, Jean-Michel Basquiat as Told by Fred Braithwaite, a.k.a. Fab 5 Freddy, in: Interview, Bd. XXII (Oktober 1992), S. 122.
  13. Rene Ricard, The Radiant Child, in: Artforum, Bd. XX (Dezember 1981), S. 43.
  14. Eleanor Nairne, The Performance of Jean-Michel Basquiat, in: Ausst.-Kat. S. 25.
  15. Jeffrey Deitch, Jean-Michel, in: Larry Warsh (Hg.), Jean-Michel Basquiat. The Notebooks, New York 1993, S. 13.
  16. Gérard Basquiat, In His Own Words, in: Jean-Michel Basquiat. 1981: The Studio of the Street, hg. v. Jeffrey Deitch, Franklin Sirmans und Nicola Vassell (Ausst.-Kat. New York, Deitch Projects) Mailand / New York 2007, S. 94.