0

Bremen | Paula Modersohn-Becker Museum: Bernhard Hoetger und Paula Modersohn-Becker in Paris

Paula Modersohn-Becker, Bildnis Lee Hötger vor Blumengrund, Detail, 1906, Öl/Ln, 92,4 x 73,6 cm (Bremen, Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum)

Paula Modersohn-Becker, Bildnis Lee Hötger vor Blumengrund, Detail, 1906, Öl/Ln, 92,4 x 73,6 cm (Bremen, Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum)

Paris! Die Stadt wirkt wie ein Magnet, sowohl auf den Bildhauer Bernhard Hoetger (1874–1949) als auch auf die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876–1907). Als sich beide 1906 in der Kunstmetropole begegnen, verbindet sie sofort ihre Suche nach „Größe“ und „Einfachheit“. Entscheidende Impulse erhalten sie von den avantgardistischen Strömungen, deren Entstehung die beiden hautnah miterleben.

Zur selben Zeit wie der junge Pablo Picasso und die ‚Fauves‘ Henri Matisse und André Derain finden sie in der brodelnden Atmosphäre von Paris die entscheidenden Anregungen für ihre ganz eigene Bildsprache. Neben herausragenden Werken, in denen sich die Entwicklung beider Künstler manifestiert, wird in der Ausstellung das künstlerische Kraftfeld von Paris erlebbar.

Bernhard Hoetger und Paula Modersohn-Becker in Paris: Bilder

  • Paula Modersohn-Becker, Bildnis Lee Hötger vor Blumengrund, 1906, Öl/Ln, 92,4 x 73,6 cm (Bremen, Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum)

Weitere Beiträge zu Paula Modersohn-Becker

9. August 2020
Paula Modersohn-Becker, Liegende Mutter mit Kind, Sommer 1906, Öl/Lw, 82,5 × 124,7 cm (Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker-Museum, Bremen)

Frankfurt | Schirn: Paula Modersohn-Becker

Die umfassende Retrospektive zu Paula Modersohn-Becker in der SCHIRN widmet sich im Herbst/Winter 2021/22 dem Gesamtwerk der Künstlerin und zeigt, wie sie zentrale Tendenzen der Moderne vorwegnahm.
24. Mai 2020
Paula Modersohn-Becker, Mädchenbildnis mit gespreizter Hand vor der Brust, Detail, um 1905 (© Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal)

Lindau | Kunstmuseum: Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn „Paula & Otto – Kunst und Liebe im Aufbruch“

Paula Modersohn-Becker (1876-1907) und Otto Modersohn (1865-1943) ist das bedeutendste deutsche Künstlerpaar des frühen 20. Jahrhunderts. Das Kunstmuseum Lindau präsentiert 2020 das faszinierende Thema von Liebe und Kunst im Aufbruch zur Moderne.
17. September 2019
Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag, 25. Mai 1906, Detail, Öltempera auf Pappe, 101,8 x 70,2 cm (Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum)

Bremen | Paula Modersohn-Becker Museum: Paula Modersohn-Becker. Selbstbildnisse „Ich bin Ich“ als Selbstvergewisserung und Experiment der außergewöhnlichen Malerin

Über 60 Mal hat Paula Modersohn-Becker sich selbst zum Modell genommen. Unter diesen Selbstbildnissen befinden sich prominente Hauptwerke genauso wie überraschende Experimente der Künstlerin. Die Museen Böttcherstraße tragen nun zum ersten Mal mehr als 50 frühe und späte Arbeiten zusammen.

Aktuelle Ausstellungen

28. März 2021
Serge Poliakoff (Chemnitz)

Chemnitz | Museum Gunzenhauser: Serge Poliakoff Abstraktion aus dem Paris der Nachkriegszeit

Serge Poliakoff (1899–1969) ist einer der wichtigsten Künstler in der Sammlung Dr. Alfred Gunzenhauser. Anhand von zehn Gemälden aus der Sammlung Gunzenhauser zeigt die Ausstellung in Kombination mit internationalen Leihgaben die künstlerische Entwicklung Poliakoffs. Die Präsentation schlägt dabei einen Bogen von den noch gegenständlichen Anfängen bis hin zu seiner unverkennbaren abstrakten Ausdrucksweise.
28. März 2021
Jakob Alt, Blick auf Wien von der Spinnerin am Kreuz, Detail, 1817, Aquarell, Deckfarben (Albertina, Wien)

Wien | Albertina: Stadt und Land von Dürer bis Schiele, Nolde und Klee Landschaften der berühmten Sammlung von der Renaissance bis zur Moderne

26. März 2021
Gerhard Richter, Seestück, Detail, 1998, Öl auf Leinwand, 290 x 290 cm (Guggenheim Bilbao Museoa, Foto: FMGB Guggenheim Bilbao, Museoa, Erika Barahona Ede., © Gerhard Richter)

Zürich | Kunsthaus: Gerhard Richter. Landschaft

Gerhard Richters lebenslange Beachäftigung mit der Landschaft steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Einmal mehr zeigt sich seine subtile Arbeit über das Medium Malerei, die er mit Hilfe von Fotovorlagen und Anleihen bei der romantischen Landschaftsvision von Caspar David Friedrich bewerkstelligt.