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Essen | Museum Folkwang: Expressionismus am Folkwang Entdeckt – Verfemt – Gefeiert

Franz Marc, Liegender Stier, Detail, 1913, Tempera auf Papier, 40 x 46 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)

Franz Marc, Liegender Stier, Detail, 1913, Tempera auf Papier, 40 x 46 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)

Im Herbst 2022 zeichnet die große Sonderausstellung „Expressionisten am Folkwang. Entdeckt – Verfemt – Gefeiert“ erstmals das besondere Verhältnis zwischen dem Museum Folkwang und den Künstler*innen des Expressionismus nach. Bereits der Gründungsdirektor Karl Ernst Osthaus pflegte enge Kontakte zu Ernst Ludwig KirchnerKarl Schmidt-Rottluff oder Erich Heckel.

Rund 120 Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Grafik – Meisterwerke aus der museumseigenen Sammlung und internationale Leihgaben – erzählen die Geschichte der revolutionären Kunstrichtung: von den Anfängen in Deutschland über die Beschlagnahmung von Kunstwerken im Nationalsozialismus bis zu den gefeierten Ausstellungen nach 1945.

Die Jubiläumsausstellung versammelt Werke von u. a. Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Oskar Kokoschka, Franz MarcEmil Nolde und Paula Modersohn-Becker.

Expressionismus am Folkwang Museum: Bilder

  • Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis mit Kamelienzweig, 1906/7, Öl auf Holz, 61,5 x 30,5 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)
  • Franz Marc, Liegender Stier, 1913, Tempera auf Papier, 40 x 46 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)
  • Karl Schmidt-Rottluff, Fischerkähne auf dem Haff, 1913, Öl auf Leinwand, 88 x 101 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto Jens Nober)
  • Erich Heckel, Hockende, 1912, Lindenholz, bemalt, 30 x 17 x 12 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto Jens Nober)
  • Erich Heckel, Männerbildnis, 1917–1919, Farbholzschnitt, 46,2 x 32,5 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)
  • Emil Nolde, Meer mit roten Wolken, 1930, Aquarell, 34,3 x 48 cm (Museum Folkwang, Essen, Foto: Jens Nober)

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