0

Albertina: Ausstellungen 2020 Welche Künstler zeigt eines von Wiens führenden Museen im kommenden Jahr?

Amedeo Modigliani, Junge Frau in Hemd, Detail, 1918 (Albertina, Wien, Sammlung Batliner)

Amedeo Modigliani, Junge Frau in Hemd, Detail, 1918 (Albertina, Wien, Sammlung Batliner)

Das Ausstellungsprogramm der Albertina im Jahr 2020 ist bekannt! Die Ausstellungen im Stammhaus der Albertina thematisieren im Frühjahr Wilhelm Leibl (ab 31.1.), frühe Radierungen von Albrecht Dürer bis Pieter Bruegel der Ältere (ab 12.2.) und die Sammlung Hahnloser (ab 22.2./erneut ab Herbst 2020).

Die Ausstellungen, die im Mai eröffnet werden hätten sollen, werden in die Jahre 2021/22 verlegt: Dies betrifft Einzelausstellungen von Xenia Hausner, Michela Ghisetti, Francesco Clemente, den italo-amerikanischen Künstler und Begründer der Transavantgardia, und die amerikanische Fotografie. Die große Ausstellung im Herbst wäre dem Aufeinandertreffen von Amedeo Modigliani und Pablo Picasso im Kontext des Primitivismus gewidmet gewesen. Sie findet ebenfalls 2021 statt.

Ausstellungseröffnungen im Oktober 2020 machen die Sammlung Jablonka (ab 2.9.) und die Kunst vom Mike Kelly (ab 2.10.) zugänglich. Das fotografierte Gesicht in der Zwischenkriegszeit ist das Thema der zweiten Fotoausstellung der Albertina (ab 23.10.).

Mit großer Neugier wird die Eröffnung der Dependence der Albertina im Künstlerhaus erwartet. Unter dem Namen Albertina modern ist am Karlsplatz 5 ab 27. Mai 2020 Kunst in Wien 1945 bis 1980 ausgestellt. Im Herbst 2020 werden an diesem neuen Standort Meisterwerke internationaler Kunst der Sammlung Essl zu sehen sein (ab 4.9.).

Die im Sommer 2019 der Albertina angeschlossene Sammlung Jablonka wird 2020/21 in mehreren Ausstellungen des Stammhauses der Öffentlichkeit präsentiert:

  • Francesco Clemente (2021/22)
  • Die Sammlung Jablonka (ab 2.10.2020 in einer groß angelegten Ausstellung)
  • Nobiyoshi Araki mit seiner wichtigen Serie „Sentimental Journey“ von 1964 in der Fotosammlung  (2021)

Welche Ausstellungen zeigt die Albertina 2020?

Ausstellungen im Januar 2020

Wilhelm Leibl

Albertina: Wilhelm Leibl
Wo: Albertina, Pfeilerhalle
Wann: 31.1.2020–26.7.2020

Wilhelm Leibl (1844–1900) wird als Zeichner und Maler vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf dem Bildnis und der Figurendarstellung liegt. Gefördert von Gustave Courbet, beeinflusst von Edouard Manet und geschätzt von Vincent van Gogh, gehörte Leibl zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug aufs Land begründete er eine eigenständige und moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit und das Studium der Alten Meister über der Anekdote der traditionellen Genremalerei stehen. Entscheidend für Leibl war nicht, dass ein Modell „schön“ wäre, sondern dass es „gut gesehen“ wurde.

Ausstellungen, die im Januar 2020 enden

Ausstellungen im Februar 2020

Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel

Wien | Albertina: Die frühe Radierung
Wo: Albertina, Tietze Galleries
Wann: 12.2.2020–26.7.2020

Die Frühzeit der Druckgrafik ist von mehreren bedeutenden Erfindungen geprägt, sodass bis um 1500 bereits eine Vielzahl an technischen Verfahren entwickelt war. Das Aufkommen der Radierung im späten 15. Jahrhundert und ihre schnelle Verbreitung im frühen 16. Jahrhundert stellen einen der wichtigsten Wendepunkte dar.

Cézanne, Matisse, Hodler. Sammlung Hahnloser

Wien | Albertina: Sammlung Hahnloser
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: 22.2.2020–24.5.2020; 1.9.–8.12.2020

Sammlung Hahnloser, zwischen 1905 und 1936 zusammengetragen von Arthur Hahnloser und dessen Ehefrau Hedy Hahnloser-Bühler, umfasst Werke von Pierre Bonnard, Paul Cézanne, Aristide Maillol, Henri-Charles Manguin, Pierre-Albert Marquet, Henri Matisse, Odilon Redon, Henri de Toulouse-LautrecVincent van Gogh und Édouard Vuillard. Die Schweizer Moderne ist durch Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Félix Vallotton vertreten.

Ausstellungen im Mai 2020

Am 12. März 2020 hätte die Albertina ihre Dependance - Albertina modern - im Künstlerhaus eröffnen wollen. Die Corona-Krise hat dies verhindert. Ende Mai wird die "Leistungsschau österreichischen Kunstschaffens" dem Publikum zuänglich gemacht:

The Beginning. Kunst in Wien 1945 bis 1980

Wien | Albertina modern: The Beginning
Wann: 27.5.2020–15.11.2020

Am 27. Mai 2020 eröffnet mit der Albertina modern der zweite Standort der Albertina am Karlsplatz! Auf 2.500 m² wird die Albertina einen Überblick über die österreichische Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und bis zur Postmoderne geben. Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder erarbeitet gemeinsam mit einem KuratorInnenteam, bestehend aus Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Berthold Ecker, Elisabeth Dutz, Antonia Hoerschelmann und Angela Stief, eine Schau mit den wichtigsten Künstlerinnen und Künstlern aus dreieinhalb Jahrzehnten Kunstschaffens. Die Ausstellung fokussiert die für die internationale Gegenwartskunst prägende Epoche bis 1980.

Xenia Hausner. True Lies

Wien | Albertina: Xenia Hausner
Wo: Albertina, Basteihalle
Wann: verschoben auf März 2021

Mit „Xenia Hausner. True Lies“ zeigt die Albertina eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung, der die Werke von Xenia Hausner auszeichnet. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, vorab räumliche Settings in ihrem Atelier. Autofragmente oder Zugabteile werden zu Kulissen, triviale Alltagsgegenstände zu Mitspielern ihrer eigentümlichen Szenarien. Auch ihre Modelle arrangiert sie in diesem Umfeld.

Michela Ghisetti

Wien | Albertina: Michela Ghisetti
Wo: Albertina, Pfeilerhalle
Wann: verschoben auf März 2021

Die Albertina widmet Michela Ghisetti als erstes Museum eine umfassende Retrospektive. Das Werk der 1966 im italienischen Bergamo geborenen und seit 1992 in Wien lebenden Künstlerin bewegt sich zwischen den Polen Abstraktion und Figuration. In Michela Ghisettis Arbeiten fließen biografisch-emotionale und philosophisch-kunsttheoretische Elemente ineinander. Dadurch entstehen konzeptuell strenge, humorvolle und intuitive Werkgruppen, wobei die Künstlerin stets neue Inhalte und unterschiedlichste Materialien erprobt.

Ausstellungen im Juni 2020

Francesco Clemente

Wien | Albertina: Francesco Clemente
Wo: Albertina, Tietze Galleries
Wann: verschoben auf 2021/22

Die Albertina widmet dem italienisch-US-amerikanischen Künstler Francesco Clemente eine umfassende Personale. Anlass ist die Übernahme der Sammlung Jablonka, die viele bedeutende Werke des Künstlers beinhaltet. Die Schau konzentriert sich auf Clementes Selbstbetrachtungen und, damit in engem Zusammenhang, auf sein Reisen sowie Arbeiten an den verschiedensten Orten der Welt. Eindrücke und Erlebnisse, Geschichten und Mythen werden nicht nur in seinem Schaffen sichtbar, sondern prägen auch ihn selbst und machen ihn letztlich als Person in all ihren unterschiedlichen Facetten aus. Neben Werken aus der Sammlung Jablonka sind einige weitere Schlüsselwerke aus der Sammlung der Albertina zu sehen, sowie die Sirens, eine Serie an Ölgemälden, die erst kürzlich entstanden ist.

American Photography

Wien | Albertina: Amerikanische Fotografie
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf 2021/22

Aufnahmen der amerikanischen Weite, der Alltagskultur, sozialer Landschaften und urbaner Metropolen–die Erneuerung der amerikanischen Ikonografie nach 1945 steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Überhöhte, idealisierte Abbildungen der Landschaft werden von bis dahin als nicht darstellungswürdig erachteten, alltäglichen Motiven abgelöst.

Ausstellungen im September 2020

Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Wien | Albertina: Modigliani – Picasso
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf Herbst 2021

Amedeo Modigliani (1884–1920) ist als Maler, Zeichner und Bildhauer einer der wichtigsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Anlässlich der 100. Wiederkehr seines Todestags 2020 widmet die Albertina dem Mitstreiter der Klassischen Moderne eine Ausstellung (→ Klassische Moderne).

Ausstellungen im Oktober 2020

Die Sammlung Jablonka

Wien | Albertina: Sammlung Jablonka
Wo: 2 Stockwerke
Wann: 2.10.2020-31.1.2021

Rafael Jablonka gibt erstmals in der Albertina Einblick in seine umfassende Sammlung zeitgenössischer Kunst, eine der profiliertesten zur amerikanischen und deutschen Kunst der achtziger Jahre, die er im Juli 2019 der Albertina übergab.

Faces. Das fotografierte Gesicht in der Zwischenkriegs

Wien | Albertina: Faces. Die Macht des Gesichts
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf Februar 2021

Ausgehend von Helmar Lerskis herausragender Fotoserie „Metamorphose - Verwandlungen durch Licht“ (1935/36) präsentiert die Ausstellung „Faces” Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik.

Das Ausstellungsprogramm der Albertina im Jahr 2020 ist bekannt! Die Ausstellungen im Stammhaus der Albertina thematisieren im Frühjahr Wilhelm Leibl (ab 31.1.), frühe Radierungen von Albrecht Dürer bis Pieter Bruegel der Ältere (ab 12.2.) und die Sammlung Hahnloser (ab 22.2./erneut ab Herbst 2020).

Die Ausstellungen, die im Mai eröffnet werden hätten sollen, werden in die Jahre 2021/22 verlegt: Dies betrifft Einzelausstellungen von Xenia Hausner, Michela Ghisetti, Francesco Clemente, den italo-amerikanischen Künstler und Begründer der Transavantgardia, und die amerikanische Fotografie. Die große Ausstellung im Herbst wäre dem Aufeinandertreffen von Amedeo Modigliani und Pablo Picasso im Kontext des Primitivismus gewidmet gewesen. Sie findet ebenfalls 2021 statt.

Ausstellungseröffnungen im Oktober 2020 machen die Sammlung Jablonka (ab 2.9.) und die Kunst vom Mike Kelly (ab 2.10.) zugänglich. Das fotografierte Gesicht in der Zwischenkriegszeit ist das Thema der zweiten Fotoausstellung der Albertina (ab 23.10.).

Mit großer Neugier wird die Eröffnung der Dependence der Albertina im Künstlerhaus erwartet. Unter dem Namen Albertina modern ist am Karlsplatz 5 ab 27. Mai 2020 Kunst in Wien 1945 bis 1980 ausgestellt. Im Herbst 2020 werden an diesem neuen Standort Meisterwerke internationaler Kunst der Sammlung Essl zu sehen sein (ab 4.9.).

Die im Sommer 2019 der Albertina angeschlossene Sammlung Jablonka wird 2020/21 in mehreren Ausstellungen des Stammhauses der Öffentlichkeit präsentiert:

  • Francesco Clemente (2021/22)
  • Die Sammlung Jablonka (ab 2.10.2020 in einer groß angelegten Ausstellung)
  • Nobiyoshi Araki mit seiner wichtigen Serie „Sentimental Journey“ von 1964 in der Fotosammlung (2021)

 

Welche Ausstellungen zeigt die Albertina 2020?

Ausstellungen im Januar 2020

Wilhelm Leibl

Albertina: Wilhelm Leibl
Wo: Albertina, Pfeilerhalle
Wann: 31.1.2020–26.7.2020

Wilhelm Leibl (1844–1900) wird als Zeichner und Maler vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf dem Bildnis und der Figurendarstellung liegt. Gefördert von Gustave Courbet, beeinflusst von Edouard Manet und geschätzt von Vincent van Gogh, gehörte Leibl zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug aufs Land begründete er eine eigenständige und moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit und das Studium der Alten Meister über der Anekdote der traditionellen Genremalerei stehen. Entscheidend für Leibl war nicht, dass ein Modell „schön“ wäre, sondern dass es „gut gesehen“ wurde.

Ausstellungen, die im Januar 2020 enden

 

 

Ausstellungen im Februar 2020

Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel

Wien | Albertina: Die frühe Radierung
Wo: Albertina, Tietze Galleries
Wann: 12.2.2020–26.7.2020

Die Frühzeit der Druckgrafik ist von mehreren bedeutenden Erfindungen geprägt, sodass bis um 1500 bereits eine Vielzahl an technischen Verfahren entwickelt war. Das Aufkommen der Radierung im späten 15. Jahrhundert und ihre schnelle Verbreitung im frühen 16. Jahrhundert stellen einen der wichtigsten Wendepunkte dar.

 

Cézanne, Matisse, Hodler. Sammlung Hahnloser

Wien | Albertina: Sammlung Hahnloser
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: 22.2.2020–24.5.2020; 1.9.–8.12.2020

Sammlung Hahnloser, zwischen 1905 und 1936 zusammengetragen von Arthur Hahnloser und dessen Ehefrau Hedy Hahnloser-Bühler, umfasst Werke von Pierre Bonnard, Paul Cézanne, Aristide Maillol, Henri-Charles Manguin, Pierre-Albert Marquet, Henri Matisse, Odilon Redon, Henri de Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh und Édouard Vuillard. Die Schweizer Moderne ist durch Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Félix Vallotton vertreten.

 

 

Ausstellungen im Mai 2020

Am 12. März 2020 hätte die Albertina ihre Dependance – Albertina modern – im Künstlerhaus eröffnen wollen. Die Corona-Krise hat dies verhindert. Ende Mai wird die „Leistungsschau österreichischen Kunstschaffens“ dem Publikum zuänglich gemacht:

The Beginning. Kunst in Wien 1945 bis 1980

Wien | Albertina modern: The Beginning
Wann: 27.5.2020–15.11.2020

Am 27. Mai 2020 eröffnet mit der Albertina modern der zweite Standort der Albertina am Karlsplatz! Auf 2.500 m² wird die Albertina einen Überblick über die österreichische Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und bis zur Postmoderne geben. Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder erarbeitet gemeinsam mit einem KuratorInnenteam, bestehend aus Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Berthold Ecker, Elisabeth Dutz, Antonia Hoerschelmann und Angela Stief, eine Schau mit den wichtigsten Künstlerinnen und Künstlern aus dreieinhalb Jahrzehnten Kunstschaffens. Die Ausstellung fokussiert die für die internationale Gegenwartskunst prägende Epoche bis 1980.

 

 

Xenia Hausner. True Lies

Wien | Albertina: Xenia Hausner
Wo: Albertina, Basteihalle
Wann: verschoben auf März 2021

Mit „Xenia Hausner. True Lies“ zeigt die Albertina eine der wichtigsten österreichischen Malerinnen unserer Zeit. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Aspekt der Inszenierung, der die Werke von Xenia Hausner auszeichnet. Für ihre Bilder konstruiert die Künstlerin, die früher als Bühnenbildnerin tätig war, vorab räumliche Settings in ihrem Atelier. Autofragmente oder Zugabteile werden zu Kulissen, triviale Alltagsgegenstände zu Mitspielern ihrer eigentümlichen Szenarien. Auch ihre Modelle arrangiert sie in diesem Umfeld.

 

Michela Ghisetti

Wien | Albertina: Michela Ghisetti
Wo: Albertina, Pfeilerhalle
Wann: verschoben auf März 2021

Die Albertina widmet Michela Ghisetti als erstes Museum eine umfassende Retrospektive. Das Werk der 1966 im italienischen Bergamo geborenen und seit 1992 in Wien lebenden Künstlerin bewegt sich zwischen den Polen Abstraktion und Figuration. In Michela Ghisettis Arbeiten fließen biografisch-emotionale und philosophisch-kunsttheoretische Elemente ineinander. Dadurch entstehen konzeptuell strenge, humorvolle und intuitive Werkgruppen, wobei die Künstlerin stets neue Inhalte und unterschiedlichste Materialien erprobt.

 

Ausstellungen im Juni 2020

Francesco Clemente

Wien | Albertina: Francesco Clemente
Wo: Albertina, Tietze Galleries
Wann: verschoben auf 2021/22

Die Albertina widmet dem italienisch-US-amerikanischen Künstler Francesco Clemente eine umfassende Personale. Anlass ist die Übernahme der Sammlung Jablonka, die viele bedeutende Werke des Künstlers beinhaltet. Die Schau konzentriert sich auf Clementes Selbstbetrachtungen und, damit in engem Zusammenhang, auf sein Reisen sowie Arbeiten an den verschiedensten Orten der Welt. Eindrücke und Erlebnisse, Geschichten und Mythen werden nicht nur in seinem Schaffen sichtbar, sondern prägen auch ihn selbst und machen ihn letztlich als Person in all ihren unterschiedlichen Facetten aus. Neben Werken aus der Sammlung Jablonka sind einige weitere Schlüsselwerke aus der Sammlung der Albertina zu sehen, sowie die Sirens, eine Serie an Ölgemälden, die erst kürzlich entstanden ist.

 

American Photography

Wien | Albertina: Amerikanische Fotografie
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf 2021/22

Aufnahmen der amerikanischen Weite, der Alltagskultur, sozialer Landschaften und urbaner Metropolen–die Erneuerung der amerikanischen Ikonografie nach 1945 steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Überhöhte, idealisierte Abbildungen der Landschaft werden von bis dahin als nicht darstellungswürdig erachteten, alltäglichen Motiven abgelöst.

 

Ausstellungen im September 2020

Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Wien | Albertina: Modigliani – Picasso
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf Herbst 2021

Amedeo Modigliani (1884–1920) ist als Maler, Zeichner und Bildhauer einer der wichtigsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Anlässlich der 100. Wiederkehr seines Todestags 2020 widmet die Albertina dem Mitstreiter der Klassischen Moderne eine Ausstellung (→ Klassische Moderne).

 

Ausstellungen im Oktober 2020

Die Sammlung Jablonka

Wien | Albertina: Sammlung Jablonka
Wo: 2 Stockwerke
Wann: 2.10.2020-31.1.2021

Rafael Jablonka gibt erstmals in der Albertina Einblick in seine umfassende Sammlung zeitgenössischer Kunst, eine der profiliertesten zur amerikanischen und deutschen Kunst der achtziger Jahre, die er im Juli 2019 der Albertina übergab.

 

Faces. Das fotografierte Gesicht in der Zwischenkriegs

Wien | Albertina: Faces. Die Macht des Gesichts
Wo: Albertina, Propter homines
Wann: verschoben auf Februar 2021

Ausgehend von Helmar Lerskis herausragender Fotoserie „Metamorphose – Verwandlungen durch Licht“ (1935/36) präsentiert die Ausstellung „Faces” Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik.