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Egon Schiele im Belvedere Bilder, Werkanalysen, Sammlungsgeschichte

Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

Egon Schiele (1890–1918) ist mit vielen bedeutenden Werken im Belvedere vertreten. Doch wie kamen seine Gemälde in das Belvedere? Welche Motive sind dargestellt, wen hat der Wiener Ausnahmekünstler vor seinem frühen Tod 1918 porträtiert? Was verrät die Gegenüberstellung der Gemälde mit den Vorstudien? Welche Ergebnisse haben die Restaurierungen und Untersuchungen der Werke in den letzten Jahren gebracht?

Anlässlich des 100-jährigen Todesjahres von Egon Schiele rückt die Ausstellung „Egon Schiele. Wege einer Sammlung“ Schieles Meisterwerke aus der Sammlung in den Fokus. Das Belvedere besitzt neben seiner Klimt-Kollektion eine der weltweit besten Sammlungen Egon Schieles. Zu den Highlights zählen „Tod und Mädchen“, „Die Umarmung“, „Rainerbub“, das Porträt von „Eduard Kosmack“ und „Vier Bäume“. Darüber hinaus soll der ehemalige Gesamtbestand aufzeigt werden, der sich durch die Museumsreform von Hans Tietze, vorgenommene Tauschgeschäfte oder die Restitution laufend veränderte.

Kuratiert von Kerstin Jesse.

Quelle: Pressetext

Egon Schiele im Belvedere: Bilder

  • Egon Schiele, Eduard Kosmack, 1910, Öl auf Leinwand, 99,8 x 99,5 cm (© Belvedere, Wien)
  • Egon Schiele, Hauswand (Fensterwand), 1914, Öl auf Leinwand, 111 x 142 cm (© Belvedere Wien)
  • Egon Schiele, Tod und Mädchen, 1915, Öl auf Leinwand, 150 x 180 cm (© Belvedere, Wien)
  • Egon Schiele, Vier Bäume, Detail, 1917 (Belvedere, Wien)
  • Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

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Kandinsky, Klee, Schiele... Graphikmappen des frühen 20. Jahrhunderts, Ausst.-Kat. Staatsgalerie Stuttgart, 2014 (HIRMER).

Graphikmappen des frühen 20. Jahrhunderts

Die kurz vor der Jahrhundertwende einsetzende Begeisterung für „Künstlerdrucke“ in Form der Wiederentdeckung der Radierung, des (farbigen) Holzschnitts und der Lithografie hatte viel mit einem neuen Verständnis von Kunst als die Massen bewegende Kommunikationsform in der Moderne zu tun. Gleichzeitig wird aber nicht auf den ökonomischen und markttechnischen Wert der Mappenwerke vergessen: Als kollektive Unternehmungen repräsentierten sie nicht nur einen programmatischen Zugang der Beteiligten, sondern waren wichtige Verdienstmöglichkeiten für junge, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.