12. Januar 2011
Pablo Picasso, Taube mit Olivenzweig, 28. Dezember 1961, Courtesy Saint-Denis, Musée d'art et d'histoire und Irène Andréani © Succession Picasso/VBK, Wien 2010.

Picasso: die Erfindung der Friedenstaube

Der Spanier in Paris, der unbeugsame und unkorrumpierbare Künstler, der von den Nationalsozialisten als „entartet“ eingestuft worden war, erreichte nach 1944 weltweit Kultstatus, was nicht nur mit seiner künstlerischen Arbeit zu tun hatte, sondern auch seinem (wenig bekannten) politischen Engagement. Im Oktober 1944 trat Pablo Picasso (1881-1973) der kommunistischen Partei Frankreichs (der PCF) bei und blieb deren Mitglied bis zu seinem Tod.
3. Januar 2011
Gabriel P. Weisberg, David Jackson, Willa Z. Silverman, Maartje de Haan: Illusions of Reality. Naturalismus 1875-1918, Belser Verlag.

Naturalismus 1875-1918 Konstruktionen der "realen Welt"

Der reich bebilderte Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Amsterdamer Van Gogh Museum und dem Ateneum in Helsinki stellt die spannende Frage nach der Wirklichkeit in der Malerei, der Fotografie und dem frühen Film. Erfreulicherweise intensiviert sich der Blick der Wissenschaftler und Ausstellungsmacher zunehmend auf das „lange“ 19. Jahrhundert, so dass nicht nur Künstler und Künstlerinnen der Romantik und des Impressionismus Beachtung finden, sondern auch die „Salonkunst“ immer mehr Aufmerksamkeit erhält.
22. Dezember 2010
Lars Blunk (Hg.): Die fotografische Wirklichkeit. Inszenierung – Fiktion – Narration, transcript VERLAG, Bielefeld August 2010.

Die fotografische Wirklichkeit. Inszenierung – Fiktion – Narration Lars Blunk (Hg.)

Lars Blunck, Gastprofessor für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin, legt mit diesem in vielerlei Hinsicht interessanten Sammelband ein wichtiges Kompendium zum derzeit so virulent geführten Diskurs über die „Wahrhaftigkeit“ der Fotografie vor. Ausgehend von einer kritischen Beurteilung von Roland Barthes Diktum, dass Fotografie notwendigerweise immer auf eine reale Sache verweise, setzt sich Blunck mit der Frage auseinander, ob ein Index (= Hinweisungszeichen) auch ein ikonisches Zeichen (= steht für etwas) sein könne.
17. Dezember 2010
Heinrich Kühn, Hans vor einem Schrank knieend, um 1903, brauner Gummibichromatdruck, 469 x 356mm, Kupferstich-Kabinett Dresden.

KunstFotografie Emanzipation eines Mediums

Als Max Lehrs, der renommierte Druckgrafikexperte und Sammlungsdirektor des Dresdner Kupferstich-Kabinetts, 1899 die Qualitäten der Kunstfotografie beschrieb, urteilte er über eine Fotografie von Karl Greger: „Die Staubwolke (über der heimwärts ziehenden Schafherde) ist eminent künstlerisch aufgefasst und erreicht vollkommen die Wirkung eines Gemäldes.“ (Max Lehrs, Dresdner Anzeiger, Oktober 1899).
15. Dezember 2010
Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski, Eisberge in der Antarktis, 1870, Öl auf Leinwand, 112 x 136 cm, Aiwasowski-Galerie, Feodossija.

Aiwasowski Maler des Meeres

Das Bank Austria Kunstforum widmet dem russischen Marinemaler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski (1817-1900) die erste monografische Ausstellung in Mitteleuropa, um das Werk des im Westen vergessenen Künstlers erneut zur Diskussion zu stellen. Der in der kleinen Hafenstadt Feodossija (Krim) geborene Aiwasowski erhielt 1833 ein Stipendium für die Kaiserliche Akademie von Sankt Petersburg, an der er bis Ende der 1830er Jahre Landschaftsmalerei studierte.
8. Dezember 2010
Ralph Goings, Airstream, 1970, Öl auf Leinwand, 152 x 214 cm, Sammlung MUMOK, Foto MUMOK © Ralph Goings.

Hyper Real Wirklichkeit in Malerei und Fotografie

Malen nach Fotos (und nicht das Abmalen von Fotos!) gehört zum Methodenschatz der Hyperrealisten genauso wie die Suche nach möglichst alltäglichen Motiven.
8. Dezember 2010
Alberto Giacometti, Der Ursprung des Raumes, Hatje Cantz (Cover).

Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes Skulpturen schaffen Raum

Gemeinsam erarbeiteten das Kunstmuseum Wolfsburg (D) und das Salzburger Museum der Moderne (A) eine Ausstellung über den Bildhauer und Maler Alberto Giacometti (1901–1966), in der das Thema „Raum“ eine zentrale Stellung einnimmt. Wie Markus Brüderlin in der Einführung des Katalogs betont, sei es nötig, das „Raumproblem“ als neue inhaltliche Dimension zu entwickeln und dies über spezielle Ausstellungsarchitektur zu vermitteln.
6. Dezember 2010
Van Eyck bis Dürer, Cover (Belser).

Van Eyck bis Dürer Altniederländische Meister und die Malerei in Mitteleuropa

Bereits der Titel dieses massiven Katalogs - „Van Eyck bis Dürer“ – offenbart bereits sein Konzept, die spätmittelalterliche Kunst des 15. und frühen 16. Jahrhunderts zwischen Brügge und Nürnberg als gesamteuropäische Entwicklung aufzufassen.
15. November 2010
Michelangelo, Pietà, um 1530-36, Rötel über schwarzer Kreide und Griffelvorzeichnung (© Albertina, Wien).

Michelangelo: Zeichnungen Leben und Werk in der Albertina

Michelangelos Zeichnungen: 125 Arbeiten auf Papier bezeugen in der Albertina die „Genialität“ des Renaissance Meisters. Der Bogen der Ausstellung spannt sich über das gesamte Schaffen Michelangelos: von seinen Anfängen in Florenz, als er sich mit Hilfe von gezeichneten Kopien nach Giotto und Masaccio mit der Malereitradition der Toskana beschäftigte, bis zu den letzten Kreuzigungsdarstellungen des über Achtzigjährigen.
12. November 2010
Nina Canell, Ausstellungsansicht mumok 2010

Wien | mumok: Nina Canell To Let Stay Projecting As A Bit Of Branch on A Log By Not Chopping It Off

Die Installationen von Nina Canell können als Betrachtungen zu Wandelbarkeit, Ungewissheit und Unbestimmbarkeit gelesen werden. Über ein Gewebe von verschiedenen Elektromagnetismen verbunden, interagieren die Gruppen ihrer Objekte, die sich meist in unspektakulären Zusammenstellungen nebeneinander befinden, ganz ruhig miteinander.
7. November 2010
Die Jugend der Moderne. Art Nouveau und Jugendstil Meisterwerke aus Münchner Privatbesitz, 2010 (Arnoldsche Art Publishers)

Die Jugend der Moderne Art Nouveau und Jugendstil. Meisterwerke aus Münchner Privatbesitz

Unter dem Titel „Die Jugend der Moderne. Art Nouveau und Jugendstil Meisterwerke aus Münchner Privatbesitz“ zeigt das Museum Villa Stuck noch bis zum 23. Jänner 2011 mehr als 350 Objekte von berühmten und weniger bekannten Künstlern der Jahrhundertwende. Der begleitende Katalog von Arnoldsche Art Publishers verbindet über alle Gattungsgrenzen hinweg, wie es auch der Gesamtkunstwerksgedanke propagierte, Gemälde mit Plakaten, Glas- und Schmuckkunst, Keramiken mit Bronzeskulpturen und Möbeln. Sämtliche Objekte stammen aus Münchner Privatsammlungen, die seit den 1960er Jahren in mühsamer Kleinarbeit und reizvoller Schatzsuche zusammengetragen wurden.
3. November 2010
Giuseppe de Nittis, La National Gallery à Londres © Petit Palais/Roger Viollet.

Giuseppe De Nittis Impressionist und Realist

Gleich gegenüber des Grand Palais`, wo derzeit eine große Monet-Ausstellung stattfindet, zeigt man im Petit Palais den italienisch-stämmigen Maler Giuseppe De Nittis (1846-1884), der ab 1867 in Paris lebte sowie zwischen 1869 und 1884 am Pariser Salon ausstellte. Nachdem er Edgar Degas kennengelernt hatte, lud ihn dieser 1874 ein, sich an der ersten Impressionistenausstellung in Nadars Fotoatelier mit fünf Werken zu beteiligen. Da De Nittis Galerist Goupil dem Künstler geraten hatte, sich nicht im Kreis der Impressionisten zu bewegen und stattdessen weiter am Salon auszustellen, trennte sich der Italiener von seinem langjährigen Geschäftspartner. Sein finanzieller Erfolg durch die Unterstützung des Bankiers Kaye Knowles, der zehn Ansichten von London bei De Nittis bestellte, ermöglichte dem Maler aus dem Vertrag mit Goupil auszusteigen und seinen eigenen Weg einer realistisch-impressionistischen Malerei zu verfolgen.
3. November 2010
Claude Monet, Mohnblumen in Argenteuil, 1873, Öl auf Leinwand, 50 x 65,3 cm, Musée d'Orsay, Paris © service presse Rmn / Hervé Lewandowski.

Claude Monet: Werk & Leben Impressionismus und darüber hinaus

Von frühen Landschaften aus dem Wald von Fontainebleau hin zu den berühmten Seerosenbildern der späten Zeit in Giverny entwickelte sich das Werk von Claude Monet vom Realismus zum Impressionismus und darüber hinaus. Anhand seiner Reiseziele - wie der Normandie, von Argenteuil, Vétheuil und des Mittelmeers - lässt sich die malerische Entwicklung des französischen Landschaftsmalers nachzeichnen. Die Pariser Kuratoren führen dazu Motive wie das Porträt, die Stillleben, die Fassade der Kathedrale von Rouen, das Parlament von London, Venedig, die Pappeln oder die Getreideschober zusammen.
3. November 2010
Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Claude Monet: Biografie Lebenslauf des französischen Impressionisten

Leben (Lebenslauf), Ausstellungen und Werk von CLaude Monet
2. November 2010
Jean-Léon Gérôme, Junge Griechen lassen Hähne kämpfen (Hahnenkampf), 1846, Huile sur toile, 143 x 204 cm, Paris, Musée d'Orsay © RMN (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski.

Jean-Léon Gérôme Geschichte und Spektakel

Im Gegensatz zur Malerei des Impressionismus, welche die Avantgarde der zweiten Jahrhunderthälfte repräsentieren, kann man Jean-Léon Gérôme (1824–1904) einen aufgeschlossenen Traditionalisten nennen. Er wurde ab 1840 im Atelier von Paul Delaroche und Charles Gleyre ausgebildet und errang ab 1847, als er mit dem Bild „Junge Griechen beim Hahnenkampf“ am Salon ausstellte, internationale Anerkennung.
1. November 2010
Charlotte Bonhaam-Carter, David Hodge, Kunst der Gegenwart (Cover)

Die Kunst der Gegenwart von Charlotte Bonham-Carter & David Hodge

Charlotte Bonham-Carter und David Hodge legen mit „Die Kunst der Gegenwart“ einen Versuch vor, auf 250 Seiten die wichtigsten Protagonisten der zeitgenössischen Kunst vorzustellen. Ihre Methode ist dabei keine neue: Anhand von 200 Künstler_innen-Portfolios soll der Leser einen Einblick erhalten, was gegenwärtiges Kunstschaffen alles ausmachen kann.
1. November 2010
Domenico Induno, Die Kundmachung vom 14. Juli 1859, die den Frieden von Villafranca verkündete, 1862 (Milano, Museo del Risorgimento).

1861 – die Maler des Risorgimento Die italienische Staatswerdung in der Malerei

Zum 150. Geburtstag des Staates Italien schenkt sich eine wichtige Ausstellung zum modernen Historien- und Genrebild! Maler wie Giovanni Fattori (1825–1908), Gerolamo Induno (1827–1890) und Eleuterio Pagliano (1826–1903) nahmen 1849 an der Verteidigung der römischen Republik unter Garibaldi teil. In ihren großformatigen Gemälden sind die Soldaten und Freiwilligen die Protagonisten von Schlachtenbildern, die noch ein halbes Jahrhundert zuvor von den Porträts hochadeliger Feldherrn bestimmt waren.
1. November 2010
Vincent van Gogh, Zypressen mit zwei Frauen, 1889, Öl auf Leinwand, 91,6 x 72,4 cm (Kröller-Müller Museum, Otterlo)

Vincent van Gogh. Von Paris nach Arles Konzepte der modernen Stadt und des zeitlosen Landes im Werk des holländischen Malers

Berühmt wurde Vincent van Gogh (1853–1890) vor allem für seine farbintensiven Darstellungen des Midi, die im starken Gegensatz zu den tonigen Bildern seiner holländischen Heimat stehen, in denen er die Schicksale der Bauern und der Weber mittels kantiger Formen und düsterer Farben schilderte. Die Schau im Complesso Vittoriano in Rom demonstriert eindrucksvoll wie Van Goghs Bilder im Vergleich zu Werken seiner holländischen Zeitgenossen realistischer – im Sinne des Tragischen – wirken, und wie sein tiefer Glaube die Ikonographie der Bilder bestimmt.
1. November 2010
JUDY CHICAGO Frida Kahlo Face to Face, Cover (Prestel Verlag)

Judy Chicago: Frida Kahlo. Face to Face von Judy Chicago

Seit 1971 ist Judy Chicago als eine Vorkämpferin für Frauenrechte und Gleichbehandlung berühmt, die sich seither unerlässlich für die Anerkennung weiblicher Kunstproduktion engagiert. Nun hat die feministische Künstlerin und Kunsterzieherin gemeinsam mit Frances Borzello dem Werk von Frida Kahlo bei Prestel ein großformatiges, prächtig aufgemachtes, bibliophiles Monument gesetzt.
1. November 2010
Werner Hofmann, Phantasiestücke, Cover (Hirmer Verlag)

Phantasiestücke. Über das Phantastische in der Kunst Werner Hofmann

„Warum kann ich mich an deinen sonderbaren phantastischen Blättern nicht sattsehen, du kecker Meister! – Warum kommen mir deine Gestalten, oft nur durch ein paar kühne Striche angedeutet, nicht aus dem Sinn?“, sinnierte E.T.A. Hoffmann in seinen 1814/15 geschriebenen „Fantasiestücken in Callots Manier“ über die Grafiken des französischen Künstlers. Werner Hofmann, ehemaliger Direktor der Hamburger Kunsthalle und ausgewiesener Kenner der Kunst des 19. Jahrhunderts, führt unter diesem Gedanken phantastische Werke der europäischen Kunstgeschichte seit dem Hochmittelalter zusammen.
29. Oktober 2010
Olafur Eliasson, Der blinde Passagier / Your blind passenger (oranger Nebel), 2010, Photo Studio Olafur Eliasson © 2010 Olafur Eliasson.

Olafur Eliasson: Der blinde Passagier Nebel, Licht und keine Sicht

Olafur Eliasson, der in Dänemark geborene und in Island lebende Licht-Künstler, schuf für das Museum eine neue, 90 Meter lange Installation.
23. Oktober 2010

Michelangelo Pistoletto: Metrocubo d’Infinito in un Cubo Specchiante Ein Kubikmeter Unendlichkeit

Im Hof des Palazzo Strozzi präsentiert Michelangelo Pistoletto (* 1933) die Installation „Metrocubo d’Infinito in un Cubo Specchiante“ („Kubikmeter Unendlichkeit in einem verspiegelten Kubus“). Ein Stahlkubus ist innen vollständig mit Spiegeln ausgekleidet, so dass die Illusion eines unendlichen Raumes entsteht. Der bereits 1966 entstandene „Metrocubo d’Infinito“ ist im Zentrum dieser Unendlichkeit positioniert.
20. Oktober 2010
Max Hollein, Klaus Herding (Hg.) Courbet. Ein Traum von der Moderne, Cover (Hatje Cantz)

Courbet – ein Romantiker? Ein Traum von der Moderne

Die Frankfurter Schirn-Kunsthalle widmet in diesem Herbst dem französischen Realisten und Vorkämpfer für eine sozialkritische Malerei, Gustave Courbet (1819–1877), eine Sonderausstellung, in der eine wenig bekannte Seite des Malers besonders hervorgestrichen wird. Entgegen der allgemein bekannten Fakten um Courbets demokratisches und soziales Engagement und dem Interesse des Künstlers an Sujets jenseits von Stereotypen und gefälliger Kunst, stellt man ihn als Schöpfer schlafender oder tagträumender Mädchen, von versunkenen, grübelnden und innengewandten Porträts, von abgeschiedenen Quellen und unberührter Natur dar.
17. Oktober 2010
Nam June Paik: „Fish Flies on Sky”, 1983-1985, Multi-Monitor-Installation, 3 Kanäle, 1050 x 400 cm Raumgröße, Metall, Glas, Elektronik, Software © Nam June Paik Estate, New York, 2010/ Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf.

Düsseldorf, Quadriennale 2010 kunstgegenwärtig

Neun teilnehmende Häuser widmen sich unter dem Titel „kunstgegenwärtig“ der eigenen, jüngeren Kunst-Vergangenheit von Düsseldorf. Die sog. Düsseldorfer Malerschule hatte im 19. Jahrhundert bereits internationaler Bedeutung, woran vor allem 1961 durch die Berufung von Joseph Beuys (1921–1986), 1976 durch die Erweiterung des Lehrbetriebs durch den Fotografen Bernd Becher (1934–2007) und 1979 mit der Bestellung von Nam June Paik (1932–2006) wieder angeschlossen werden konnte. Alle Künstlerpersönlichkeiten haben durch ihren erweiterten Kunstbegriff, ihre konzeptuellen Arbeiten, ihre internationale Vernetzung und nicht zuletzt aufgrund ihrer Lehrtätigkeit Generationen von Künstlern geprägt. Der Kunst der 60er, 70er und 80er Jahre sind daher auch Einzel- und Gruppenausstellungen gewidmet, die die Frage nach der Wirkung dieser Ansätze bis heute hinterfragen.
17. Oktober 2010

Düsseldorf | K20: Joseph Beuys – Parallelprozesse Gesamtwerk auf drei Stockwerken

Was kann man heute noch vom Aktionskünstler, vom politisch Aktiven lernen? Vielleicht, dass für ihn Kunst und Leben in Eins fallen?
17. Oktober 2010
Zürcher Kunstgesellschaft Kunsthaus Zürich (Hg.): Picasso. Die erste Museumsausstellung 1932, 2012, Prestel Verlag

Picasso. Die erste Museumsausstellung 1932 Wendepunkt zum modernen Ausstellungsbetrieb

Die erste Museumsausstellung von Pablo Picasso 1932 im Kunsthaus Zürich ist nicht nur als Wegmarke in der Rezeption des Künstlers, sondern auch als Wendepunkt zum modernen Ausstellungsbetrieb zu sehen. Eindrucksvoll und selbstkritisch präsentieren Tobia Bezzola, Christian Geelhaar, Simonetta Fraquelli und Michael FitzGerald die Entstehungsgeschichte jener Ausstellung, die die Beziehung zwischen zeitgenössischer Kunstproduktion, Kunsthändlern, Sammlern und Museum völlig veränderte.
17. Oktober 2010
Giorgio de Chirico: Das Geheimnis der Arkade. Erinnerungen und Reflexionen, München 2011 (Schirmer/Mosel)

Giorgio de Chirico: Das Geheimnis der Arkade Erinnerungen und Reflexionen des Malers

„Das Geheimnis der Arkade. Erinnerungen und Reflexionen“ fasst bislang unbekannte Texte von Giorgio de Chirico (1888-1978), Begründer der italienischen Pittura Metafisica, erstmals in guter deutscher Übersetzung zusammen. Das Buch teilt sich in fünf Kapitel: Auf die französischen Manuskripte folgen Texte über sich selbst und andere Maler, sowie über Dichter, Sammler, Städte, Möbel und immer wieder das Malen.
12. Oktober 2010
Diers/Blunk/Obrist (Hg.), Das Interview (Fundus)

Diers, Blunk, Obrist (Hg.): Das Interview Formen und Foren des Künstlergesprächs

Schnelle Kommunikation mit langen Folgen – das Interview kritisch hinterfragt. Ein MUST, wenn man sich mit einem der wichtigsten Selbst/Präsentationsformen der Gegenwart beschäftigt! In einer Zeit, in der Abgänger_innen von Kunsthochschulen und Akademien auf Knopfdruck die Konzepte ihrer Arbeiten zusammenfassen und vor Publikum hervorbringen, in einer Zeit, in der es fast schon anstößig ist, wenn eine_r nicht vor demselben sprechen möchte, kommt ein Band wie dieser gerade recht.
10. Oktober 2010
L.A. Ring (1854–1933), An den französischen Fenstern, die Frau des Künstlers, 1897, Öl auf Leinwand, 191 x 144 cm © SMK Foto

Kopenhagen, Nationalgalerie von Dänemark Dänische Kunst und französische Moderne

Die Nationalgalerie in Kopenhagen (Statens Museum for Kunst) ist die wichtigste Sammlung für dänische Kunst und präsentiert gegenwärtig ihre Schätze in einer neuen Hängung. Unter dem Titel „Danish and Nordic Art 1750-1900“ wird in 24 Sälen die Geschichte der dänischen Malerei aufgefächert. Der chronologische Rundgang mit 400 Werken berücksichtigt sowohl die wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten wie bedeutende Themen.
1. Oktober 2010
Auguste Rodin, Entwurf für das Denkmal für Victor Hugo, 1890, Terrakotta, 72 x 68 x 46 cm, Belvedere, Wien © Belvedere, Wien.

Rodin und Wien Durchbruch in der Secession

Auf der IX. Ausstellung der Wiener Secession Anfang des Jahres 1901 stellte Auguste Rodin (1840-1917) gemeinsam mit Max Klinger (1857-1920) zu Ehren des kurz zuvor verstorbenen Italo-Schweizers Giovanni Segantini (1858-1899) aus. 14 Plastiken und acht Grafiken hatte Rodin nach Wien geschickt und beehrte die Kaiserstadt auch mit seiner persönlichen Anwesenheit. Ludwig Hevesi (1843-1910), bedeutendster Kunstkritiker und Unterstützer der Wiener Secession, berichtete von der „erschütternden Gruppe der Bürger von Calais“, dem „wunderbaren Kopf der Balzac-Statue“ sowie „Eva“ und „Dem ehernen Zeitalter“ als stilistische Gegenstücke. Nicht nur er sah in dieser Ausstellung eine der wichtigsten der jüngeren Secessionsgeschichte.
23. September 2010
Max Oppenheimer, Die Philharmoniker, Detail, 1926–1952, Öl und Tempera auf Leinwand, auf Holz aufgezogen, 302 x 465 cm (Eigentum der Artothek des Bundes, Dauerleihgabe im Belvedere, Wien © Belvedere Wien)

Wien | Belvedere: Max Oppenheimer – Mahler und die Musik Visualisierter Orchesterklang | 2010/11

Im Oberen Belvedere fokussiert man aus das monumentale Ölgemälde „Die Philharmoniker“ (1926–1952) von Max Oppenheimer (1885–1954), mit dem auch dem 150. Geburtstag des Komponisten und Musikoperndirektors Gustav Mahler gedacht wird.
15. September 2010
Lara Almarcegui, Installationsansicht: Bauschutt, Einblick in den Hauptraum Secession, 2010, Secession 2010, Foto: Wolfgang Thaler.

Lara Almarcegui in der Wiener Secession

Die in Rotterdam lebende Spanierin Lara Almarcegui (* 1972) seziert die Secession, dekonstruiert ihre Architektur – aber nicht, um Fragen der Baustilkunde, der Architekturtheorie oder Kulturgeschichte zu klären, sondern um ihre Materialität sicht- und spürbar zu machen. Das Ergebnis sind acht verschieden hohe und unterschiedlich gefärbte Haufen Abbruchmaterial im Hauptausstellungsraum, von der Künstlerin „Berge“ genannt.
5. September 2010
Renate Kroll: Blicke die ich sage. Frida Kahlo. Das Mal- und Tagebuch, Cover (Dietrich Reimer Verlag)

Renate Kroll: Blicke die ich sage. Frida Kahlo. Das Mal- und Tagebuch Bilder und Texte der mexikanischen Malerin

1944, mit 37 Jahren, begann Frida Kahlo ein sog. Mal- und Tagebuch zu führen (in der Wiener Ausstellung werden Fotos daraus gezeigt). Eine „Gattungszuschreibung“ im klassischen Sinn lässt sich für dieses Werk kaum finden. Es verbindet Charakteristika von einem Malbuch und Poesiealbum, einer Briefsammlung und Gedankensammlung, eines Gedichtbandes, einem Erinnerungsbuch, lyrische Ergüsse befinden sich neben Gedanken zu Kunst, Theater, Maltechniken, das Beschwören von Liebe und Schmerz fügt sich an politische Kommentare und Statements zu Künstlern und Literaten.
1. September 2010
Frida Kahlo, Selbstbildnis als Tehuana oder Diego in meinen Gedanken, Detail, 1943 (The Jacques and Natasha Gelman Collection) Mexican Art and The Vergel Foundation, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F./VBK, Wien, 2010.

Frida Kahlo: Werke Retrospektive im Bank Austria Kunstforum Wien

50 Gemälde und 90 Arbeiten auf Papier, ergänzt durch eine Auswahl von historischen Fotografien, dokumentieren in dieser ersten Retrospektive in Österreich das Werk der weltberühmten mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907-1954). Ihre Selbstinszenierung und ihr persönliches Schicksal werden in einer Vielzahl von Selbstporträts, Fotos und „surrealen“ Visionen greifbar, ihre Beschäftigung mit der mexikanisch-aztekischen Tradition in Bildern von den Gestirnen Sonne und Mond als Symbole für Männlich- und Weiblichkeit.
1. September 2010
Thomas Struth, Space Shuttle 1, Kennedy Space Center, Cape Canaveral, 2008, Digital C-Print, 199,3 x 376,7 cm, Atelier Thomas Struth © Thomas Struth

Thomas Struth

Das Züricher Kunsthaus zeigt das Werk von Thomas Struth (* 1954) - mit etwa 100 Werken die größte Retrospektive des ehemaligen Becher-Schülers. Der Bogen spannt sich dabei von den frühesten Stadtbildern (ab 1977) über die berühmten „Museumsbildern“ (ab 1989) bis zu psychologisierenden Familienporträts (ab 1985) und den jüngsten Aufnahmen von moderner Architektur und Technik.
10. August 2010
Annette Vogel (Hg.): Gustav Klimt. Beethovenfries. Zeichnungen, 2010 (Hirmer Verlag)

Gustav Klimt. Zeichnungen zum Beethovenfries 125 vorbereitende Studien

Das wichtigste Werk der Wiener Moderne – dem Beethovenfries von Gustav Klimt – entschlüsselt und einfühlsam mit Zeichnungen „erklärt“. Dem berühmtesten Wiener Jugendstilkünstler, Gustav Klimt, ist diese Publikation im Hirmer Verlag gewidmet. Annette Vogel befragt darin den Stellenwert der Zeichnung im Werk Klimts und würdigt dabei besonders den Beethovenfries, der als Fresko für die XIV. Secessionsausstellung 1902 entstanden und heute in der Secession ausgestellt ist.
7. August 2010
Heinrich Kühn, Miss Mary Warner, gouvernante des enfants du photographe, vers 1910, Épreuve photomécanique sur papier Japon, 40,5 x 53 cm, Paris, Musée d'Orsay © Droits Réservés © Musée d'Orsay, Dist. RMN / Patrice Schmidt.

Heinrich Kühn Die vollkommende Fotografie

Heinrich Kühn (1866–1944) gehört zu den Pionieren der internationalen Kunstfotografie um 1900. Sein gesamtes Leben experimentierte der österreichische Hobbyfotograf mit Technik und Material, perfektionierte den sog. „Gummidruck“ und war vom autochromen Bild fasziniert. In Landschaften, Porträts seiner vier Kinder und des Kindermädchens Mary Warner sowie Stillleben entwickelte er in Auseinandersetzung mit den Strömungen der Malerei der Zeit (Postimpressionismus, Symbolismus, Jugendstil) und den Werken von Alfred Stieglitz, Edward Steichen u.a. seinen Stil zwischen Formauflösung und Flächenkunst.
18. Juli 2010
Walton Ford, Chingado, 1998, Aquarell, Gouache, Bleistift und Tinte auf Papier © Walton Ford, Courtesy Paul Kasmin Gallery.

Walton Ford. Bestiarium Die symbolbeladene Tierwelt des amerikanischen Künstlers

Erstmals in Österreich ist dem amerikanischen Künstler Walton Ford (* 1960) eine Ausstellung gewidmet. 25 großformatige Aquarelle führen in die höchst individuelle Bildsprache Fords ein. Im Stile naturwissenschaftlicher Zeichnungen vergangener Jahrhunderte und mit dem Impetus eines Fabelerzählers widmet er sich literarischen Texten, untersucht diese nach tierischen Protagonisten und setzt sie wörtlich in Bilder um.
15. Juli 2010
Leonard Barkan: Michelangelo: A Life on Paper, Cover (Princeton University Press).

Michelangelo. Denken und Zeichnen Leonard Barkan "A Life on Paper"

In den 1537/38 zwischen Michelangelo Buonarotti (1475─1564), Vittoria Colonna und Lanttazzio Tolomei geführten „Vier Gesprächen über die Malerei“, veröffentlicht durch Francisco de Hollanda, war sich Michelangelo sicher, dass es auf Erden nur eine einzige Kunst und Wissenschaft gebe, eben die des Zeichnens oder Malens.
10. Juli 2010
Niki de Saint Phalle und der Tarot-Garten (Benteli Verlag)

Niki de Saint Phalle: Im Garten der Fantasie Saint Phalle im Essl Museum

Am 19. November 2000 übereignete Niki de Saint Phalle (geboren als Marie-Agnès Fal de Saint Phalle 1930-2002) der Stadt Hannover mehr als 360 Werke, die seither im Sprengel Museum Hannover zu bewundern sind. Das Essl Museum in Klosterneuburg legt das Hauptaugenmerk auf der Entwicklung Niki de Saint Phalles von ihren materialreichen Assemblagen über die Schießbilder zu den Skulpturen zu zeigen, darunter die weltberühmten Nanas und Modelle der Figuren des Tarot-Gartens.
7. Juli 2010
Adrian Paci, Still aus Centro di Permanenza Temporanea, 2007, Video, Farbe, Ton, 5’30’’, Courtesy Galerie Peter Kilchmann © 2010 Adrian Paci.

Adrian Paci Motion Picture(s)

Die Videos und Gemälde von Adrian Paci (* 1969) hinterfragen Migration und Identität aber auch den Status des Bildes zwischen Abbildung und Symbol. Ausgangspunkt für viele seiner Arbeiten war die eigene Immigration nach Italien. 1997 hatte sich der albanische Künstler entschlossen, Shkodra zu verlassen und mit seiner Familie nach Mailand zu gehen. Mit der Auswanderung begann der ausgebildete Maler erstmals mit dem Medium Video zu experimentieren.
17. Juni 2010
Gabriel Orozco (HATJE CANTZ VERLAG)

Gabriel Orozco Objektkünstler

Das Kunstmuseum Basel zeigt eine Retrospektive des in Mexiko geborenen Künstlers Gabriel Orozco (* 1962), die in Zusammenarbeit mit dem New Yorker MoMA erstellt wurde. Ab September wird die Schau im Pariser Centre Georges Pompidou und ab Jänner 2011 in der Londoner Tate Modern zu sehen sein. Der Katalog, vom Hatje Cantz Verlag betreut, wird auf dem ersten Blick dieser bedeutungsschwangeren Liste von Stationen gerecht – reich bebildert, mit einer Chronologie ausgestattet und durch drei einleitende Aufsätze zu den Themen „Offenes Atelier“, „Anmerkungen zu den Notizbüchern“ und „Skulptur zwischen nationalstaatlicher und globaler Warenproduktion“ ergänzt.
17. Juni 2010
Frederic Leighton, Flaming June, 1895, Öl auf Leinwand, 119,1 x 119,1 cm (Collection Museo de Arte de Ponce. The Luis A. Ferré Foundation, Inc., Ponce, Puerto Rico), Foto: John Betancourt.

Schlafende Schönheit Meisterwerke viktorianischer Malerei aus dem Museo de Arte de Ponce

Das Museo de Art de Ponce aus Puerto Rico leiht dem Belvedere, Wien, einige seiner wertvollsten Gemälde der Viktorianischen Malerei, darunter „Flaming June“ (1894–1895) von Frederic Lord Leighton (1830–1896) und „Der Schlaf des Arthus auf Avalon“ (1881–1898) von Edward Burne-Jones (1832–1898). Der Industrielle, Kunst- und Musikliebhaber Don Luis Alberto Ferré Aguayo gründete 1959 das Museum, in das er 71 Gemälde der europäischen Kunstgeschichte einbrachte. Bilder von Alten Meistern wie von Teniers dem Jüngeren und Rubens reihen sich seither an Werke des englischen 19. Jahrhunderts und der zeitgenössischen karibischen Kunst.
2. Juni 2010

Positionen zeitgenössischer Skulptur in Wien Raum_Körper Einsatz im MUSA

Dem modellierten, skulpierten, abgefilmten und fotografierten menschlichen Körper widmet das MUSA eine Ausstellung unter dem Titel „raum_körper/einsatz“. Anhand der Arbeiten von 41 in Wien lebenden Künstlern stellt Kuratorin Silvie Aigner, unterstützt durch Johannes Karel, die figurative Skulptur in Österreich vor. Beginnend mit Stein- und Bronzeplastiken von Andreas Urteil über monumentale Figuren von Alfred Hrdlicka breitet die Schau ein Kaleidoskop von Möglichkeiten plastischen und skulpturalen Gestaltens von den späten 50er Jahren bis in die Jetztzeit aus.
30. Mai 2010

Bruce Nauman im Hamburger Bahnhof Videos, Korridore und Körperfragmente

Der amerikanische Medien- und Objektkünstler Bruce Nauman (* 1941) ist einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart und zweifacher Preisträger des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. Die Schau in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof in Berlin führt anhand der Sammlung von Christian Flick in Leben und Werk des US-Künstlers ein.
30. Mai 2010
Jean-Michel Basquiat von Hatje Cantz, 2010, Cover

Jean-Michel Basquiat in Basel Jung verstorbener Kunstrebell aus New York

Heuer wäre Jean-Michel Basquiat (1960–1988) 50 Jahre alt geworden. Dies nahm die Fondation Beyeler in Basel zum Anlass, dem Ausnahmetalent eine umfassende Retrospektive zu widmen, bei Hatje Cantz ist der Katalog erschienen.
23. Mai 2010
Roberta Lima © bei der Fotografin.

Blickwechsel: junge, österreichischen Fotografie im Westlicht

Die Kuratorinnen Eva Schlegl und Elsy Lahner setzen für die Schau im WestLicht 19 Positionen der zeitgenössischen österreichischen Fotografie in einen künstlerischen Dialog. Junge Kunst trifft dabei auf Etabliertes und Bekanntes, alle verbindet jedoch ein inszenatorischer Blick auf Körper und Natur.
20. Mai 2010
Ri Sok Nam, Blauer Himmel / The blue sky over my country, 2005 © Korean Art Gallery, Pyongyang

Kunst für Kim Il Sung Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepublik Korea

Das zweifelsohne umstrittenste Projekt im Wiener Ausstellungssommer 2010 ist die MAK-Schau „Blumen für Kim Il Sung. Kunst und Architektur aus der Demokratischen Volksrepublik Korea“. Direktor Peter Noever strich in der Pressekonferenz heraus, dass es sich hierbei um die weltweit erste Präsentation nordkoreanischer Kunst handle, dass noch niemand diesen Schritt gewagt hätte. Bereits aus diesem Statement wird klar, worum es Noever geht: Er möchte, James Cook gleich und wider alle Hemmnisse, den weißen Fleck Nordkorea auf der Kunstweltkarte vermessen. Ihm, so der Direktor, ginge es um das „Aufspüren von Unbekanntem und eine schrittweise Annäherung“ mit Hilfe der Kunst.
12. Mai 2010
Nathaniel Dance (1735--1811), Captain James Cook, London, 1776, Öl auf Leinwand, 127 x 101,6 cm © National Maritime Museum, London, Greenwich Hospital Collection.

James Cook und die Entdeckung der Südsee

James Cook (1728–1779) gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Als Selfmademan, Entdecker, Weltumsegler, Aufklärer, Wissenschaftler und Märtyrer ging er in die Geschichte ein. Die großangelegte Ausstellung im Völkerkundemuseum macht die Beschwerlichkeit aber auch die Erfolge dieser ersten auf Beobachtung, Messen und Rechnen gestützten, naturwissenschaftlichen Erforschung der Südsee deutlich. Etwa 500 Objekte, davon etliche aus dem Bestand des Wiener Museums, zeigen den Erfolg von Crew und Kapitän: Auf drei Weltumsegelungen trugen Cook und die ihn begleitenden Wissenschaftler Naturalien und Kultgegenstände zusammen, erforschten und vermaßen Polynesien und brachten neues Wissen zurück nach Europa.
9. Mai 2010
Anton Romako, Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa II, Detail, um 1880-1882, 24 x 18 cm (Belvedere, Wien).

Anton Romako: Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa Dramatisches Historienbild modern interpretiert

Die von Seiten der österreichischen Marine erfolgreich gefochtene Seeschlacht von Lissa am 20.Juli 1866 brachte zwar nicht den erhofften Sieg im Preußisch-Österreichischen Krieg, lieferte jedoch für Anton Romako (1832–1889) den Stoff für eines seiner berühmtesten Bilder: „Tegetthoff in der Seeschlacht von Lissa“ entstand in einer ersten Fassung zwischen 1878 und 1880, in einer zweiten kleineren zwischen 1880 und 1882.
7. Mai 2010
Michael Koch: Jugendtstil im Bayerischen Nationalmuseum München. Auswahlkatalog, 2010 (Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart)

Jugendstil im Bayerischen Nationalmuseum München von Michael Koch

Wunderbar fotografierte und fundiert kommentierte Objekte von herausragender Qualität lassen die kunstvolle Welt des Jugendstils wieder auferstehen! Orchideen, Irise und Lilien, Insekten, Schnecken und Fledermäuse, junge Frauen in tänzerischen Posen und abstrakt-geometrische Muster – all das sind Lieblingsmotive der Jugendstil-Künstler in Europa und Amerika.
17. April 2010
Farbe in der Kunst (DuMont Buchverlag)

Farbe in der Kunst Theorien und Konzepte

Gemeinsam mit dem dänischen „Louisiana – Museum of Modern Art“ entwickelte der DuMont Buchverlag jüngst einen Ausstellungskatalog, der mehr sein will als eine Aufzählung von Werken der Klassischen Moderne. Aus der Sammlung von Werner und Gabriele Merzbacher und dem Bestand des Louisiana wurden etwa 150 Werke von 72 Künstlern zu einem „Feuerwerk der Farben“ zusammengestellt, heißt es doch in der Auktionsszene: Ein typisches „Merzbacher-Bild“ steche durch seine starke Farbigkeit und Dynamik hervor.
3. April 2010
Max Weiler: Wie eine Landschaft, die grauen Berge, 1965, Eitempera auf Leinwand, 96 x 196 cm © Yvonne Weiler.

Max Weiler. Die Natur der Malerei Während der 60er Jahre beschäftigte sich Weiler mit Zufall und Kontrolle

Max Weiler (1910-2001) zählt zu den wichtigsten Künstlern Österreichs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung Essl widmet dem langjährigen Akademieprofessor zum Andenken an seinen 100. Geburtstag eine Sonderschau, die ausschließlich dem zwischen 1962 und 1967 entstandenen Werkkomplex „Wie eine Landschaft“ gewidmet ist. Weiler beschäftigte sich in dieser Phase mit Zufall und Kontrolle als Kompositionsprinzipien. Seine Gemälde stehen, und das macht die Bedeutung Weilers aus, für eine Anverwandlung abstrakter Formen an die Natur bzw. eine Transformation von Naturformen in abstrahierte Farbgebilde.
12. März 2010

Diskursive Malerei von Albers bis Zobernig "Bilder über Bilder" aus der Daimler Kunst Sammlung

Das MUMOK verschreibt sich 2010 der Malerei der Nachkriegszeit und lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf zwei in Österreich unterrepräsentierte Richtungen - die abstrakt-konkrete Malerei und den Hyperrealismus (ab Herbst). Da die eigenen Sammlungsbestände weitestgehend von postexpressiven Tendenzen geprägt sind, war es nach Engelbert Köb wichtig, mit der Daimler Kunst Sammlung einen international renommierten Kooperationspartner zu finden.
11. März 2010
Markus Lüpertz, Ohne Titel, 1973, Gouache auf Packpapier © Markus Lüpertz, Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, Köln und New York.

Wien | Albertina: Markus Lüpertz Metamorphosen der Weltgeschichte | 2010

Markus Lüpertz - eine gewaltige Persönlichkeit, strotzend vor Selbstbewusstsein und Überzeugung, von gepflegtem, ja dandyhaftem Auftreten, von der Presse als „Malerfürst“ tituliert und angeprangert, in Diskussionen die Freiheit der Malerei vehement einfordernd und dadurch immer polarisierend. Der 1941 geborene Deutsche sieht sich in der Tradition des 19. Jahrhunderts, wenn er in Gesprächen heftig die Freiheit der Malerei einklagt und ihre Bedeutung für die Weltgeschichte überhöht.
11. März 2010
Juan Martínez Montañés (1568–1649), Kreuzigung, 1617 © Photo The National Gallery, London. Courtesy of Iglesia Conventual del Santo Ángel, Carmelitas Descalzos, Sevilla.

Malerei und Skulptur im barocken Spanien Ausstellung "The Sacred Made Real" in London

Malerei und Skulptur ergänzten einander im Spanien des 17. Jahrhunderts (Siglo d'Oro) auf beispiellose Weise. Juan Martínez Montañés sowie Gregorio Fernández oder Pedro de Mena verlebendigten ihre Figuren, indem sie entweder mit Malern wie Francisco Pacheco zusammenarbeiteten oder selbst ihre Skulpturen bemalten. Gemälde von Diego Velázquez und Francisco de Zurbarán im Dialog....
11. März 2010
Markus Lüpertz im Haus der Kunst, 2018, Foto: Marion Vogel

Markus Lüpertz Deutscher Maler der Gegenwart

Markus Lüpertz - eine gewaltige Persönlichkeit, strotzend vor Selbstbewusstsein und Überzeugung, von gepflegtem, ja dandyhaftem Auftreten, von der Presse als „Malerfürst“ tituliert und angeprangert, in Diskussionen die Freiheit der Malerei vehement einfordernd und dadurch immer polarisierend. So könnte man die Person des 1941 in Reichenberg (heute Liberec, Tschechische Republik) Geborenen kurz beschreiben - oder zumindest das Selbstbild, das er in der Öffentlichkeit präsentiert. Markus Lüpertz sieht sich in der Tradition des 19. Jahrhunderts, wenn er in Gesprächen heftig die Freiheit der Malerei einklagt und ihre Bedeutung für die Weltgeschichte überhöht.
3. März 2010
Jacob van Schuppen, Reiterbildnis Prinz Eugen von Savoyen, vor 1721, Öl auf Leinwand, 396 × 275 cm, Galleria Sabauda, Turin © Galleria Sabauda, Turin.

Prinz Eugen Feldherr Philosoph und Kunstfreund

Die Frühjahrsausstellung des Belvedere ist niemand Geringerem gewidmet als dem Erbauer des Schlosses Prinz Eugen von Savoyen (1663-1736). Die umfassende Schau zeigt den bedeutenden österreichischen Feldherrn nicht nur als erfolgreichen Militär und als Stütze des Hauses Habsburg, sondern lässt auch den Kunst- und Büchersammler, den Auftraggeber für Architekten und Kunsthandwerker wiederauferstehen. Und dennoch bleibt trotz eines Aufgebots von über 280 ausgestellten Objekten die Figur des Prinzen selbst im Dunkeln. Die kulturgeschichtliche Schau möchte Prinz Eugen als „Feldherr Philosoph und Kunstfreund“ darstellen, wobei der titelgebende „Feldherr Philosoph“ eine Ehrenbekundung des französischen Schriftstellers Jean-Baptiste Rousseau (1671-1741) war.
23. Februar 2010
Six-Petritsch in der Wiener Secession

Six-Petritsch Atlas

Das Künstlerduo Nicole Six (* 1971) und Paul Petritsch (* 1968) bereiste für sein letztes Projekt „Atlas“ (2009-2010) virtuell-konkret die Welt, indem es den Erdumfang von 40.000km auf einer aufgelassenen Rennbahn in Spanien im Zeitraum von 81 Tagen abfuhr. Raum und Raumerfahrung, die Vermessung der Welt und ihre Dokumentation standen dabei im Zentrum ihres Interesses.
10. Februar 2010
Paul Cézanne, Steingutkrug, 1893/94, Fondation Beyeler, Riehen/Basel © Foto: Peter Schibli, Basel.

Augenschmaus: vom Essen im Stillleben

Die allerorts zu beobachtende Popularität von Kochen und Essen in den Medien findet in Ausstellung und Katalogpublikation „Augenschmaus – vom Essen im Stillleben“ eine ergötzliche visuelle Entsprechung.
9. Februar 2010
Alex Katz, An American Way of Seeing (Kerber Verlag)

Alex Katz in Kleve Ausstellung "An American Way of Seeing"

Alex Katz: An American Way of Seeing im Sara Hildén Kunstmuseum, Tampere, das Musée de Grenoble und das Museum Kurhaus Kleve (2009/2010). Ein guter Einstieg in die Welt von Alex Katz!
7. Februar 2010
Installationsansicht >Fat Ducks< Hubert Scheibl kit Krokodilschädel, Sammlung Essl © Farid Sabha, Wien.

Hubert Scheibl Fat Ducks

„FAT DUCKS“ betitelt Hubert Scheibl die Präsentation seiner jüngsten Arbeiten in der Klosterneuburger Sammlung Essl. Acht großformatige Gemälde und 40 Zeichnungen demonstrieren den malerischen und grafischen Kosmos des in Wien arbeitenden Künstlers.
27. Januar 2010
Valentina Anker, Der Schweizer Symbolismus und seine Verflechtungen mit der europäischen Kunst (Benteli)

Der Schweizer Symbolismus und seine Verflechtungen mit der europäischen Kunst

Im Schweizer Benteli Verlag erschien Ende letzten Jahres der groß angelegte Überblick über den Schweizer Symbolismus und seine Verflechtungen mit der europäischen Kunst. Die Autorin Valentina Anker gilt als eine Spezialistin der Schweizer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und schuf mit diesem Band nicht nur eine reich bebilderte Zusammenschau, sondern ermöglicht damit auch eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Symbolismus in all seinen Spielarten.
3. Januar 2010
Danica Dakić, La Grande Galerie 3, 2004, C-Print, Courtesy die Künstlerin und VBK, Wien

Danica Dakić Role-Taking, Role-Making

Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Welche Rollen bietet die Gesellschaft? Und welche Rolle spielt die Sprache dabei? Danica Dakić (* 1962) untersucht in ihren Videos, Fotos und performativen Arbeiten seit den späten 90er Jahren die Biografien von Ausgegrenzten und vergleicht diese mit Klischees und Rollenbildern.
21. Oktober 2009
Herbert Boeckl, Der fliegende Specht II, 1950, Öl auf Leinwand, 73 x 100 cm (Belvedere, Wien) © Herbert Boeckl - Nachlass, Wien.

Wien | Belvedere: Herbert Boeckl Retrospektive zum österreichischen Expressionisten

Herbert Boeckl (1894–1966) gilt als einer der wichtigsten österreichischen Künstler der Zwischenkriegszeit. Seine Weiterführung des sog. Frühexpressionismus gehört zweifelsohne zu den interessantesten Positionen expressiver Gestaltungsmöglichkeiten der 20er Jahre. Boeckls bildimmanenter Diskurs ob der Möglichkeiten des „malerischen Expressionismus“ (Gerhard Schmidt) operiert dabei mit den klassischen Themen der Kunst – Porträt, Landschaft und Stillleben.
12. Oktober 2009
Christina Gschwantner, Mondhase auf Reisen (2007), Acryl auf Leinwand; Foto: Christina Gschwantner

Christina Gschwantner Wesen in Serie

Wer erstmals auf die Malerei von Christina Gschwantner stößt, erfreut sich meist an der Leichtigkeit und Buntheit ihrer Bildwelt. Sie präsentiert Mondhasen auf Reisen, lässt rosa Ringelstrumpfschweine und Bikinimäuse in Reih und Glied antanzen, fügt Feder an Feder bzw. Kugel an Kugel, und zwischendurch wiegen sich zarteste Pflänzchen im Wind. Sie malt, und der Künstlerin ist wichtig darauf hinzuweisen, keine Tiere sondern „Wesen“.
12. Oktober 2009
Bacon - Caravaggio

Caravaggio – Bacon Interessanter Vergleich zum Realismus

Die Galleria Borghese in Rom zeigt „Caravaggio – Bacon“, eine Ausstellung, die einlädt den englischen „Maler der gequälten Körper“ vor historischem Hintergrund zu studieren. Umgeben von Werken der Hochrenaissance (Raffael, Tizian) und jetzt vor allem im Dialog mit den barocken Kompositionen Caravaggios, zeigt sich das dramatische Potenzial von Bacons Auffassung vom Menschsein besonders deutlich.
12. Oktober 2009
Ai Weiwei, Rooted upon, 2009. 100 pieces of tree trunks, 640 x 3500 x 1100 cm. © Ai Weiwei

München | Haus der Kunst: Ai Weiwei. So Sorry Entschuldigungs- und Erinnerungskultur | 2009

Der Ausstellungstitel „Ai Weiwei. So Sorry“ zielt auf die neue Entschuldigungskultur, mit der Politiker:innen und Vorstände auf Fehlentwicklungen am Finanzmarkt und andere globale Krisen reagieren.
11. Oktober 2009
László Moholy-Nagy © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2009 Foto: Norbert Miguletz

Frankfurt | Schirn: László Moholy-Nagy | 2009/10

Erste Retrospektive zum Gesamtwerk von László Moholy-Nagy in Deutschland seit 1991. Die Bedeutung des Bauhaus-Lehrers und Künstlers, incl. "Raum der Gegenwart"
10. Oktober 2009

Nadim Vardag Emotionsmaschine Film

Nadim Vardag, jüngst zum Preisträger des BC & Belvedere Contemporary Art Award 2009 im Augarten Contemporary gekürt, thematisiert in seinen Skulpturen, Videos und Installationen die wissenschaftliche Fotografie des 19. Jahrhunderts und den klassischen Kinofilm.
28. September 2009
Thomas Demand, Embassy VIIa, 2007, C-Print/Diasec, 53,5 x 51 cm, Foto: Thomas Demand, Courtesy Sprüth Magers Berlin London © VBK Wien 2009.

Thomas Demand „Presidency“ und „Embassy“ Orte der Macht und des Verbrechens

Es muss dem in Berlin lebenden Bildhauer-Fotografen Thomas Demand wie ein Geschenk des Himmels vorgekommen sein, als ein Redakteur von The New York Times Magazine 2008 bei ihm anrief und fragte, ob er das Oval Office, das Büro des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, für eine Coverstory ins Bild setzen könne.
27. September 2009
Albert Besnard, Eine Wiese im Park von Calais, Detail, 1890, Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Köln © RBA, Köln.

Impressionismus. Wie das Licht auf die Leinwand kam Wie malten die Impressionisten?

Die Albertina verspricht in ihrer jüngsten Ausstellung die technische Seite des Impressionismus zu klären. Was ist eine Impression? Wann ist ein Bild fertig? Drinnen oder Draußen? Diese und ähnliche Fragen beleuchten also die erste Stilphase der Moderne nicht von ihrer entwicklungsgeschichtlichen Stellung her oder ihrem soziokulturellen Umfeld, sondern wollen die handwerklichen Charakteristika der Impressionisten aufdecken. Anhand von 125 Gemälden (davon 75 Bilder aus dem Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Köln) gehen Restauratoren und Kunsttechnologen den Tricks von Monet und Co. mit Hilfe neuester Technik nach.
22. September 2009
Gerwald Rockenschaub, Wiener Musterzimmer, 2009, Ausstellungsansicht, Foto © Eva Würdinger.

Wiener Musterzimmer Künstler designen Stoffe

In der Orangerie neben dem Unteren Belvedere trifft man auf ein lustvolles Experimentieren mit Stoff, die sog. sechs „Wiener Musterzimmer“. Gilbert Bretterbauer, Peter Kogler, Florian Pumhösl, Gerwald Rockenschaub, Lisa Ruyter und Esther Stocker zeigen, wie ihre Formensprache als Design wirkt.
22. September 2009
Esther Stocker, Wiener Musterzimmer, 2009 (Belvedere); Foto © Alexandra Matzner.

Esther Stocker

Esther Stocker liebt Ecken und Kanten – und das kann man ihren Werken auch ansehen. Seit einigen Jahren arbeitet die in Wien lebende Künstlerin mit Gitterstrukturen in Schwarz, Weiß und Grau. Sie lotet in ihren Bildern, Wandarbeiten und Installationen konsequent die Möglichkeiten ihrer abstrakt-konkreten Formensprache aus.
7. Juni 2009
Stefan Gronert, Die Düsseldorfer Photoschule. Photographien von 1961-2008 (schirmer Mosel)

Die Düsseldorfer Photoschule Photographien von 1961-2008

Zum 35. Verlagsjubiläum präsentierte der Verleger und Sammler Lothar Schirmer einen ersten Überblick zur „Düsseldorfer Photoschule“. Darin fasst Stefan Gronert, Leiter der Grafischen Abteilung im Kunstmuseum Bonn und Herausgeber der „Editionen“ von Gerhard Richter (gemeinsam mit Hubertus Butin), auf 58 Seiten Begleittext kurz die Charakteristika von zehn Künstlerpersönlichkeiten zusammen, die das Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Fotoklasse von Bernd Becher verbindet.
4. April 2009
Beatriz Milhazes, Ausstellungsansicht der Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris 2009, © Beatriz Milhazes, Foto: Ambroise Tézenas.

Paris | Fondation Cartier: Beatriz Milhazes Moderne und die Tropen | 2009

Für ihre Ausstellung in der Fondation Cartier in Paris 2009 präsentiert die Künstlerin eine konzentrierte Auswahl großformatiger Acrylbilder aus dem letzten Jahrzehnt. Zudem realisierte die brasilianische Künstlerin einen monumentalen Auftrag für die Glasfassaden des Gebäudes.
23. März 2009
Edvard Munch, Eifersucht / Jealousy, 1913, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 83,5 x 130 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Leihgabe aus einer Privatsammlung, Photo Credit: © Städel Museum - ARTOHEK.

Wien | Leopold Museum: Edvard Munch, das Unheimliche und die Frau Was seine Werke über den Maler verraten

Die Ausstellung „Edvard Munch und das Unheimliche“ im Leopold Museum präsentiert den norwegischen Künstler in Österreich erstmals im Kontext der symbolistischen Kunst des 19. Jahrhunderts. 37 Leihgaben des Munch Museums in Oslo bilden das Rückgrat der Präsentation. Ergänzt werden sie durch etwa 170 Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
23. März 2009
Edvard Munch, Eifersucht / Jealousy, 1913, Öl auf Leinwand / Oil on canvas, 83,5 x 130 cm, Städel Museum, Frankfurt am Main, Leihgabe aus einer Privatsammlung, Photo Credit: © Städel Museum - ARTOHEK.

Edvard Munch, das Unheimliche und die Frau Was seine Werke über den Maler verraten

Die Ausstellung „Edvard Munch und das Unheimliche“ im Leopold Museum präsentiert den norwegischen Künstler in Österreich erstmals im Kontext der symbolistischen Kunst des 19. Jahrhunderts. 37 Leihgaben des Munch Museums in Oslo bilden das Rückgrat der Präsentation. Ergänzt werden sie durch etwa 170 Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
7. Oktober 2008
Klimt, Kuss, Detail, 1908/09, Öl/Lw (Belvedere)

Gustav Klimt und die Kunstschau 1908 Epochale Ausstellung der Jugendstilkünstler Wiens

„Wir sind keine Genossenschaft, keine Vereinigung, kein Bund, sondern haben uns in zwangloser Form eigens zum Zweck dieser Ausstellung zusammengefunden, verbunden einzig durch die Überzeugung, dass kein Gebiet menschlichen Lebens zu unbedeutend und gering ist, um künstlerischen Bestrebungen Raum zu bieten, dass (…) auch das unscheinbarste Ding, wenn es vollkommen ausgeführt wird, die Schönheit dieser Erde vermehren hilft, und dass einzig in der immer weiter fortschreitenden Durchdringung des gesamten Lebens mit künstlerischen Absichten der Fortschritt der Kultur begründet ist.“ (aus der Festrede von Gustav Klimt anlässlich der Eröffnung)
5. Oktober 2008
Vincent van Gogh, Ernte in der Provence, 1888, Rohrfeder, Feder in Braun, Graphitstift © National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon, in Honor of the 50th Anniversary of the National Gallery of Art, 1992.

Vincent van Gogh. Gezeichnete Bilder Zeichnung und Malerei im Dialog

Eigentlich war das gesamte Leben von Vincent van Gogh ein Misserfolg. Bevor er sich mit 27 Jahren entschloss, Maler zu werden, hatte er sich bereits als Hilfslehrer, Buchverkäufer, Laienprediger und Verkäufer in der renommierten Kunsthandlung Goupil & Cie versucht. Genauso wenig erfolgreich war er im Umgang mit Frauen und seiner Familie, so dass er seine Bilder später sogar nur mit „Vincent“ signierte, um zu demonstrieren, dass er „kein van Gogh“ mehr sein wollte. Den Lebensunterhalt konnte er genauso wenig finanzieren, und sein jüngerer Bruder Theo, der ihm das gesamte Leben treu zur Seite stand, musste ihm ständig Geld schicken. Die Reputation van Goghs änderte sich erst nach seinem Freitod 1890. Vermehrt wurden seine Gemälde in Ausstellungen gezeigt und der Künstler zum „Vater der Moderne“ hochstilisiert. Was seine Ölbilder betrifft, gehört van Gogh heute zu den meistreproduzierten und den teuersten Künstlern aller Zeiten.
26. September 2008
Christian Schad

Christian Schad Der kühle Blick der Neuen Sachlichkeit

Einer der bedeutendsten Künstler der Neuen Sachlichkeit ist in der großen Herbstausstellung des Leopold Museum zu entdecken: Christian Schad (1894–1982), ein geachteter Porträtist, einfühlsamer Psychologisierer, experimentierfreudiger Ismenverwerter. Wenigen ist bekannt, dass der Maler des „unterkühlten Blickes“ zwischen 1925 und 1927 in Wien wohnte, und dass er hier seinen realistischen Porträts jene geschliffene Eleganz und dekadente Erotik verlieh, die seinen Ruhm begründeten. Gleichzeitig überrascht die Vielfalt des Œuvres: beginnend mit kubo-futuristischen Experimenten über dadaistische Schadographien, dann die bekannten Porträts der 20er Jahre über die innere Emigration zu einem neuen Werkblock der Nachkriegszeit. Dem Leopold Museum, so die Kuratoren Prof. Rudolf Leopold und Dr. Michael Fuhr, wäre es ein besonderes Anliegen, den gesamten Schad zu präsentieren, den Blick auf sein Schaffen zu weiten, ergänzt durch einen Vergleich mit Porträts seiner Zeitgenossen wie u. a. Karl Hubbuch, Otto Dix, George Grosz.
31. Juli 2008

Alfred Hrdlicka. Der Titan Der Titan und die Bühne des Lebens

Das Künstlerhaus widmet dem Bildhauer Alfred Hrdlicka zu dessen 80. Geburtstag keine Retrospektive, sondern wagt einen neuen Blick auf das Gesamtwerk des 1928 geborenen Wieners. Nicht Steine oder Bronzen, wie manch einer erwarten würde, sondern Zeichnungen und Drucke sind die Protagonisten der Schau. Aus der Not wurde eine Tugend, hatte die ursprüngliche Konzeption doch eine Übernahme einer Ausstellung der deutschen Sammlung Würth vorgesehen. Deren Verlängerung machte einen Kunstgriff nötig, nach einem Atelierbesuch war die Lösung gefunden: Noch nie waren die Bühnenbilder Hrdlickas gezeigt worden. Nun sind sie im Erdgeschoss des Künstlerhauses erstmals in nahezu musealer Präsentation zu bewundern.
12. April 2008

Oskar Kokoschka. Exil und neue Heimat (1934–1980) Flucht und politische Bilder

Dem „enfant terrible“, dem „Oberwildling“ der Wiener Kunstszene kurz nach 1900 widmet die Albertina eine umfassende Schau, die nicht die epochalen Neuerungen am Beginn seiner Karriere in den Mittelpunkt stellt, sondern das Werk seiner zweiten Lebenshälfte thematisiert. Unter dem Titel „Exil und neue Heimat“ wurden 167 Arbeiten, davon 90 Grafiken aus dem Bestand der Albertina, zusammengetragen, um die künstlerische Position eines der ganz Großen der europäischen Kunst des 20. Jahrhunderts neu zu bewerten. Fernab der zeitgleichen Auseinandersetzung der internationalen Nachkriegsavantgarde mit den Möglichkeiten der Abstraktion, widmete sich Kokoschka Zeit seines Lebens der figurativen Malerei, dem Malen und Komponieren mit und von Licht per se.
16. März 2008
Chaim Soutine, Kind mit Spielzeug [L’enfant au jouet], Detail, um 1919, Öl auf Leinwand, 81 x 64.5 cm (Stiftung Im Obersteg, Depositum im Kunstmuseum Basel 2004, Inv. Im 1521)

Basel | Kunstmuseum: Chaim Soutine und die Moderne

Das Kunstmuseum Basel zeigt eine repräsentative Überblicksausstellung Soutines, in der seine malerische Position vor dem Horizont größerer künstlerischer Zusammenhänge des 20. Jahrhunderts neu bewertet wird.
5. März 2008
Albin Egger-Lienz, Der Sämann, aus Sämann und Teufel, 1908, 126 x 111,3 cm © Leopold Museum, Wien.

Albin Egger-Lienz Tiroler Bauern und universelle Themen

Der später als Albin Egger-Lienz bekannt gewordene Künstler wurde am 29. Jänner 1868 in Stribach als uneheliches Kind des Fotografen und Kirchenmalers Georg Egger und der Bauerntochter Maria Trojer geboren – und als Ingenuin Albuin Trojer getauft. Die Mutter übergab das einjährige Kind dem inzwischen in Lienz ansässigen und verheirateten Vater. Im Jahr 1877 willigte die Bezirkshauptmannschaft der Namensänderung von Trojer zu Egger ein. Ab 1891 nannte er sich Egger-Lienz.
24. November 2007
Josef Engelhart, Loge im Sofiensaal, 1903, Öl auf Leinwand, 100 x 95 cm, Wien Museum.

Kunst in Wien und Paris (1880-1960)

Etwa 250 Objekte von mehr als 100 Künstler_innen, gegliedert in 15 Stationen – das ist die nüchterne Bilanz eines der aufwändigsten Ausstellungsprojekte des Wiener Herbstes 2007. Noch bis Anfang 2008 widmet sich das Untere Belvedere der spannenden Frage nach den künstlerischen Beziehungen zwischen der Pariser und Wiener Kunstszene vom Impressionismus zum Informel. Dass Paris ab der Mitte des 19. Jahrhunderts unangefochten eines der europäischen Zentren der Kunstentwicklung war, ist weithin bekannt. Wie sehr haben sich aber österreichische Künstler auf einen Gedankenaustausch mit ihren französischen Kollegen eingelassen? Und vor allem: Hat diese Auseinandersetzung Spuren in ihren Werken hinterlassen?
9. November 2007
Herman van Swanevelt, Italienische Flusslandschaft mit rastenden Reisenden und Fischern in einem Boot, 1654 datiert, Öl/Lw, 77 x 102,2 cm (München, Privatbesitz)

Niederländische Landschaftsmalerei in Italien Antike Ruinen, Licht und Landschaft als Inspirationsquellen

Wenn sich die holländischen Maler des 16. und 17. Jahrhunderts auf den Weg nach Italien machten, dann hatte sie ein großes Ziel vor Augen: Rom, das einstige caput mundi. Wenn sie nach einigen Jahren Aufenthalt in der geschichtswürdigen Stadt wieder gen Norden aufbrachen, dann hatten sie die Sonne im Herzen und italianisante Landschaften mit im Gepäck.
17. Oktober 2007
Tizian, Selbstbildnis, 1546-47 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie.

Der späte Tizian Sinnliche Malerei aus Venedig

Das Spätwerk des Venezianers erfuhr im Laufe der letzten Jahrhunderte unterschiedliche Einschätzungen. Die monochrome Farbigkeit konstrastiert durch wenige reine Farben, die Offenheit des Pinselstriches und die Teigigkeit der Farbmaterie – zusammengefasst die neue Bedeutung des Malerischen wird als revolutionär eingestuft.
26. Mai 2007
Koloman Moser, Armlehnstuhl, 1903 © Leopold Museum, Wien.

Koloman „Kolo“ Moser Vom Maler zum Designer und Mitbegründer der Wiener Werkstätte

Der Maler, Grafiker und Designer Koloman Moser ist einer der wichtigsten Künstler der Wiener Kunst um 1900. Als Mitbegründer der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs Secession (1897) und der Wiener Werkstätte (1903) prägen sein Engagement wie auch scheinbar unerschöpflicher Erfindungsreichtum Ausstellungswesen und Kunsthandwerk der Zeit. Ab 1907 zieht sich Koloman Moser aus dem Bereich Design und Grafik zurück, verlässt auch die Wiener Werkstätte. Hier setzt erneut das malerische Werk ein. Es erfolgt ein spannender Wechsel der Themen von Landschaften und Portraits zu allegorischen Darstellungen aber auch von einer naturalistischen zu einer „theoretisch bedingten“ Farbigkeit.
10. März 2007

Yves Klein. Blaue Revolution Die blaue Revolution

Gemeinsam mit dem Pariser Centre Pompidou zeigt das Museum Moderner Kunst in Wien eine allumfassende Schau des Wegbereiters der europäischen Nachkriegskunst: Yves Klein (1928-1962).
15. September 2006
Picasso Malen gegen die Zeit

Picasso. Malen gegen die Zeit Das Alterswerk des Malers

Mann und Frau werden eins – oder doch nicht? Phallus und Vagina stehen einander in der Mitte des Bildes diametral gegenüber. Kaum ist erkennbar, zu welchem Körper welches Bein gehört, wie die deutlich ausgezeichneten Brüste links oder der Bauchnabel rechts mit der Anatomie der Figuren in Übereinstimmung zu bringen ist. Der linke, wohl weibliche Körper streckt einen Arm nach oben, während der rechte mit seinen Armen sein Gesicht verdeckt. Obwohl die Körper orgiastisch miteinander verschränkt sind, will doch kein rechtes Gefühl einer glücklichen Vereinigung aufkommen. „Die Umarmung“ ist das letzte Gemälde, das Picasso am 1. Juni 1971 fertig stellte.
25. Juni 2006
Wassily Kandinsky Kossaken, 1910-1911 (Tate modern, London)

London | Tate modern: Kandinsky. Der Weg zur Abstraktion Der Weg zur Abstraktion | 2006

Die erste Hälfte von Kandinskys künstlerischem Werdegang ist geprägt sein seiner Entwicklung einer abstrakten Formensprache – und der Weiterentwicklung seiner spirituell-musischen Überzeugungen in die geometrische Abstraktion.
17. März 2006
Alfons Walde, Katalog des Leopoldmuseums

Alfons Walde Winter und Schnee aus Kitzbühl

Berühmt ist Alfons Walde für seine Darstellungen tief verschneiter Gebirgshöhen der Tiroler Alpen, sonntäglichem Dorfleben und Wintersport - weniger bekannt ist, dass er ein Frühwerk stark beeinflusst vom Expressionismus des Egon Schiele, sowie Stillleben und Akte schuf. 1924 – Walde war, nachdem er sein Architekturstudium nach dem Krieg in Wien abgeschlossen hatte, bereits seit drei Jahren wieder in Kitzbühel ansässig – gewinnt der nun schon bekannte Tiroler den ersten Wettbewerb, den das Tiroler Landesverkehrsamt unter dem Titel „Winterbilder“ ausgeschrieben hatte. Alfons Walde konnte den ersten und zweiten Preis erringen! Das Wintermärchen Tirol war geboren. In den Bildern des mondänen Wintersports verewigt er die Bedeutung des Bergdorfes Kitzbühel für die Entwicklung von Schilauf und Schisprung. Die Farbkombination von weißem, leuchtendem Schnee und tiefblauem Himmel fasziniert bis heute sein Publikum.
1. Oktober 2005
Edouard Manet, Der Pfeiffer, 1866, 161 x 97 cm (Paris, Musée d’Orsay).

Impressionisten aus dem Musée d’Orsay Pariser Schätze zu Gast in Wien

Manet, Degas, Monet, Renoir, Cézanne, Van Gogh gehören heute zu den bekanntesten Malern des französischen Impressionismus. Dass sich diese Bilder knapp 150 Jahre nach ihrer Entstehung einer derartigen Beliebtheit erfreuen, hätte wohl kaum einer ihrer Schöpfer zu hoffen gewagt, denn Kritiker wie Emile Porcheron formulierten: „Ein Impressionist ist ein Mensch, der aus unerfindlichen Gründen das Bedürfnis verspürt, sich dem Kult der Palette zu verschreiben, ohne das nötige Talent oder die Ausbildung zu haben, die für ein vernünftiges Ergebnis Voraussetzung ist, der sich damit begnügt, die Trommel für seine Schule zu rühren, und dem Publikum Gemälde vorführt, deren einziger Wert in ihrem Rahmen besteht.“ (in: Le Soleil, 4. April 1876)
18. August 2005
Francisco de Goya, Der Sonnenschirm, um 1777 (Museo Nacional del Prado).

Francisco de Goya. Werke Bilder des spanischen Hofmalers

Die Ausstellung zeigt rund 80 Werke aus allen Schaffensphasen des spanischen Malers, der gerne als der „Prophet der Moderne“ bezeichnet wird. Beginnend mit kirchlichen Aufträgen aus den Anfangsjahren in Saragossa, über die Erfolge an der königlichen Teppichmanufaktur und der Stellung als Hofmaler setzt sich die Schau bis zu den malerisch-technologischen Experimenten in seinem Exil in Bordeaux fort.
7. April 2005
Stadtpalais Liechtenstein, Treppenhaus, Figuren von Giovanni Giuliani.

Giovanni Giuliani (1664–1744) Bildhauer des Fürsten von Liechtenstein und Stift Heiligenkreuz

„Jo. Giullianus Fecit 1743 ... Semi Cecus” - “Gio. Giuliani hat (mich) 1743 gemacht ... halbblind“ So signierte der Barockbildhauer Giovanni Giuliani den letzten seiner in einem Zeitraum von fünfzig Jahren entstandenen, kleinen Tonbozzetti einen Hl. Joseph mit dem Christusknaben. Wissend, dass der Ausführende bereits 79 Jahre zählte, verwundert die fast stolz klingende Beifügung der letzten Jahre nicht.
3. Mai 2001
Paul Signac, Croix-de-Vie, 1929, Aquarell, 20,3 x 28,6 cm (Privatsammlung)

Paris | Grand Palais: Paul Signac Apostel des Neoimpressionismus | 2001

Die Ausstellung in Paris gibt einen guten Überblick zu Leben und Werk von Paul Signac, dem Hauptvertreter des französischen Neoimpressionismus.
26. Januar 2001

Graz | Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum: Erwin Wurm. Fat Survival Handlungsformen der Skulptur | 2001

Im Studio der Neuen Galerie Graz ist Erwin Wurms „Fat Car“ (2001) zu sehen. Weiters wird er als Pionier der "Humanisierung" der Skulptur im ausgehenden 20. Jahrhundert präsentiert.
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