0

Guggenheim Museum: Solomon R. Guggenheim & ungegenständliche Kunst

Wassily Kandinsky (Moskau 1866–Neuilly-sur-Seine 1944), Dominant Curve (Courbe dominante), April 1936, Öl auf Leinwand, 129.2 x 194.3 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Solomon R. Guggenheim Founding Collection, Inv.-Nr. 45.989)

Wassily Kandinsky (Moskau 1866–Neuilly-sur-Seine 1944), Dominant Curve (Courbe dominante), April 1936, Öl auf Leinwand, 129.2 x 194.3 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Solomon R. Guggenheim Founding Collection, Inv.-Nr. 45.989)

Mehr als 100 Werke der europäischen und amerikanischen Kunst aus den Guggenheim Sammlungen stehen im Palazzo Strozzi stellvertretend für die beiden Gründerfiguren des wichtigen Museumskomplexes mit New Yorker Wurzeln: Solomon Robert Guggenheim (1861–1949) und seine Nichte Peggy Guggenheim (1898–1979). Unterstützt durch Hilla Rebay, sammelte Solomon R. Guggenheim Gemälde der ungegenständlichen Abstraktion und etablierte sie durch seine Museumsgründung im Kanon der Kunstgeschichte. Das ikonische Guggenheim Museum von Frank Lloyd Wright in New York erfuhr durch seinen ersten Direktor James Johnson Sweeney eine markante Erweiterung durch zeitgenössische europäische und amerikanische Maler und Bildhauer.

Solomon R. Guggenheim und Wassily Kandinsky

„In dieser Nation schreit kein Hahn nach ungegenständlicher Kunst. […] Guggenheim wird für eine neue Sammlung attackiert werden, die daher von allererster Qualität sein muss.“1 (Hilla Rebay)

 

 

Solomon Robert Guggenheim (1861– 1949) war der Spross einer äußerst wohlhabenden Industriellenfamilie, der sich für den Aufbau seiner hochspezialisierten Sammlung abstrakter Malerei von Baroness Hilla Rebay von Ehrenwiesen (1890–1967) beraten ließ. Ende des Jahres 1927 trafen sich die Künstlerin und Solomon R. Guggenheim, der angesichts eines Aquarells von Rudolf Bauer vom Sammler Alter Meister zu einem Unterstützer zeitgenössischer Abstraktion wurde. Die deutsche Malerin Hilla Rebay war eine engagierte Verteidigerin der Abstraktion, die sie als „harmonisch, schön und erholsam“ beschrieb sowie als „Weg zur kosmischen Höhe“2 Mehr als 100 Werke der europäischen und amerikanischen Kunst aus den Guggenheim Sammlungen stehen im Palazzo Strozzi stellvertretend für die beiden Gründerfiguren des wichtigen Museumskomplexes mit New Yorker Wurzeln: Solomon Robert Guggenheim (1861–1949) und seine Nichte Peggy Guggenheim (1898–1979). Unterstützt durch Hilla Rebay, sammelte Solomon R. Guggenheim Gemälde der ungegenständlichen Abstraktion und etablierte sie durch seine Museumsgründung im Kanon der Kunstgeschichte. Das ikonische Guggenheim Museum von Frank Lloyd Wright in New York erfuhr durch seinen ersten Direktor James Johnson Sweeney eine markante Erweiterung durch zeitgenössische europäische und amerikanische Maler und Bildhauer. interpretierte. Da für sie der spirituelle Aspekt der Abstraktion im Vordergrund stand, war sie eine Verfechterin der „reinen“ Abstraktion, der ungegenständlichen Malerei, die gleichsam eigenständig neben der Welt existierte und nicht durch Reduktion oder Einfühlung in irdische Vorgänge inspiriert war.

Im Jahr 1929 begann Solomon R. Guggenheim auf Rebays Empfehlung hin, den russisch-deutschen Künstler Wassily Kandinsky zu sammeln. Ein Jahr später besuchte er den Künstler in seinem Atelier am Bauhaus in Dessau, wo dieser gemeinsam mit Paul Klee lehrte (→ Klee & Kandinsky). Während dieser Reise lernten Guggenheim und Rebay viele Pariser Avantgarde-Künstler verschiedener Generationen kennen, die sich gegenseitig empfahlen: Über Moholy-Nagy lernte Rebay Piet Mondrian und Fernand Léger kennen. Albert Gleizes hingegen wies auf Georges Braque, Jean Metzinger und Robert Delaunay hin. Weitere Besuche auf dieser Europa-Tour waren Rudolf Bauer, Marc Chagall, Robert und Sonia Delaunay (→ Sonia Delaunay. Malerei, Design und Mode) gewidmet.

 

 

Bis zu seinem Lebensende gelang es Solomon R. Guggenheim mehr als 150 Gemälde von Kandinsky zusammenzutragen, obwohl die Abstraktion in den 1930er und 1940er Jahren in den USA alles andere als gut beleumundet war. Sogar die Ehefrau des Sammlers, Irene Rothschild Guggenheim, und ihre Freunde (Doubleday, Havemeyer, Clark) kritisierten Solomon R. Guggenheim. Solomon R. Guggenheim bevorzugte als Sammler die geometrisch abstrakten Gemälde Kandinskys, d. h. die aktuelle Kunstproduktion des Bauhaus-Lehrers und späteren Paris-Emigranten. Dass sich auch drei wichtige Arbeiten aus dem Jahr 1913 – „Bild mit weißem Rand“, „Helles Bild“ und „Schwarze Linien“ – in der Kollektion befinden, ist dem Urteil von Rudolf Bauer zu verdanken, der als Agent diese Werke zur Überraschung von Rebay und Guggenheim nach New York schickte. Bauers Argument war dabei nicht nur die museale Qualität der Arbeiten, sondern auch ihre Seltenheit am Kunstmarkt.

 

 

Ungegenständliche Kunst und Pariser Moderne

Zu den geometrisch-abstrakten Gemälden von Kandinsky gesellten sich schon bald „Komposition 8“ (Juli 1923), László Moholy-Nagys „T1“ (1926) und Piet Mondrians „Komposition Nr. 1: Raute mit vier Linien“ (1930). Als Ergänzung zu den Kunstwerken der ungegenständlichen Abstraktion sah Hilla Rebay die „Gemälde mit Objekt“ von Delaunay und Gleizes, gemeinsam mit denen von Marc Chagall, Amedeo Modigliani und Georges Seurat (→ Georges Seurat, Erfinder des Pointillismus). „Tour Eifel“ (1911) kam noch zu Lebzeiten von Robert Delaunay in die Sammlung. Die Erwerbungen von Gleizes während der 1930er Jahre halfen, dessen Künstlerkolonie Moly-Sabata in Sablons zu erhalten.

In diesen beiden Jahrzehnten nach dem Börsenkrach von 1929 unterstützten Staat und Öffentlichkeit Künstler des sozialistischen Realismus und Regionalisten.3 Guggenheim wurde schnell für seine Vorliebe für die Abstraktion bekannt, namentlich die ungegenständliche Abstraktion (nonobjective art), die rein auf der Kombination von Formen und Farben beruht, faszinierte ihn. Der erste amerikanische Künstler, der von Solomon R. Guggenheim erworben wurde, war John Ferren im Jahr 1937, gefolgt von Penrod Centurion und Jean Xceron 1938. Im Jahr 1942 befanden sich bereits Werke von Ilya Bolotowsky, Alexander Calder, Werner Drewes, Balcomb Greene, Irene Rice Pereira, John Sennhauser oder Rolph Scarlett in der bedeutenden Sammlung.

 

 

Solomon R. Guggenheim und die „Entartete Kunst“

Bereits 1933 war dem jüdischen Sammler klar, dass der Nationalsozialismus auch seine Beziehungen zu den Künstlern eintrüben würde. Im Jahr 1937 besuchte Hilla Rebay die Femeausstellung „Entartete Kunst“ in München und entdeckte „echte Schätze“ von Franz Marc, Paul Klee, Wassily Kandinsky etc. Das Angebot, dass Ausländer diese Arbeiten erwerben könnten, führte zum Ankauf von sechs Werken Kandinskys, darunter „Der blaue Berg“ (1908–1909), und einem Gemälde von Robert Delaunay, „Saint-Severin Nr. 3“ (1909/10). Für die Rettung der europäischen Kulturschätze, vor allem der Kunstproduktion der aktuell arbeitenden Generation, bewunderte nicht nur Hans Richter den umtriebigen New Yorker Sammler. Wieder einmal war es auch Wassily Kandinsky, dem Solomon R. Guggenheim 1935 und 1936 während zweier Aufenthalte in Paris insgesamt sieben Gemälde abkaufte, um den kürzlich emigrierten Künstler über die ersten finanziellen Probleme hinwegzuhelfen. Die Unterstützung Kandinskys – wie aller anderen Künstler – beschränkte sich nicht nur auf Ankäufe, sondern weitete sich in den 1930er Jahren schnell zu einem Publikations- und Ausstellungsbetrieb: Kurz nach dem Tod Wassily Kandinsky im Jahr 1944 organisierte Rebay eine Gedächtnisausstellung (1945) und übersetzte einige seiner wichtigsten Schriften in Englisch.

 

 

Solomon Robert Guggenheim und das Guggenheim Museum

Als Guggenheim 1937 eine Stiftung mit den Zielen der Steuererleichterung und einer Museumsfinanzierung ins Leben rief, machte er den Schritt vom Sammler zum Museumsgründer. In den folgenden beiden Jahren verdoppelte Guggenheim seine Sammlung von etwa 400 Werken auf 800 Exponate. Hilla Rebay von Ehrenwiesen wurde die erste Direktorin des Guggenheim Museums in New York, das am 1. Juni 1939 als Museum für Abstrakte Kunst (Museum of Non-Objective Painting) und der Ausstellung „Art of Tomorrow“ in der 24 East 54th Street eröffnet wurde. Rebay nahm jedoch Abstand davon, die gesamte Sammlung zu präsentieren, obwohl diese im Katalog aufgeführt war. Gemälde und Zeichnungen mit Sujets, die sie als repräsentativ für den Übergang von Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Abstraktion zur Ungegenständlichen Kunst hielt, blieben weiterhin in Guggenheims Suite im Plaza. Hier hatte der Sammler schon 1930/31 eine erste (sehr private) Präsentation seiner Schätze installieren lassen.

 

 

Schon diese Vorgängerinstitution des Guggenheim Museums widmete der Malerei von Wassily Kandinsky permanente Ausstellungsräume. Vier Jahre später beauftragte Solomon R. Guggenheim Frank Lloyd Wright (1867–1959), das heute so berühmte Museumsgebäude an der Fifth Avenue zwischen der 88th und 89th Straße in Manhattan zu entwerfen. Im Laufe der folgenden Jahre entwarf Wright 700 Skizzen und sechs voneinander unabhängige Arbeitszeichnungen für das Gebäude. Der Bau des Guggenheim Museums verzögerte sich bis 1956, zum einen war Solomon R. Guggenheim 1949 verstorben und zum anderen hatte die Nachkriegsinflation Auswirkungen auf die Stiftungsgelder. Die Ikone der modernen Architektur wurde 1959 mit einem deutlich erweiterten Programm und neuem Namen als Solomon R. Guggenheim Museum eröffnet.

 

 

In der großen Rotunde werden Sonderausstellungen gezeigt, während die kleineren Galerieräume für die Sammlung von Solomon R. Guggenheim geplant waren. Ein neuer Flügel von Gwathmey Siegel and Associates, Architects, erweiterte zwischen 1990 und 1992 den Bau von Wright. Das Sackler Center für Arts Education eröffnete 2001.

 

 

James Johnson Sweeneys Internationalisierung des Guggenheim Museums

„Ein Museum sollte ein vitaler Organismus sein. […] Es sollte die Besucher ständig anstacheln, vom Bekannten zum Unbekannten vorzustoßen.“4 (James Johnson Sweeney)

James Johnson Sweeney über „Geschmackszertrümmerer“:

„Ich glaube wirklich nicht an die so genannten „Geschmacksmacher“ (tastemaker), […] sondern an, was ich nennen würde, „Geschmackszertrümmerer“ (tastbreakers) – jene Leute, die unsere künstlerischen Grenzen aufbrechen und erweitern.“5 (James Johnson Sweeney)

Im November 1949 war Solomon R. Guggenheim verstorben, und das New Yorker Museum 1952 nach seinem Gründer benannt worden. Eröffnungsdirektor James Johnson Sweeney (1900–1986, Direktion: 15.10.1952–1960) hatte sich von einem Literaten zum Kunstkritiker entwickelt und war Berater und Freund von Peggy Guggenheim. Schon 1945 hatte er einen bedeutenden Posten in der New Yorker Museumsszene angetreten: Er wurde Direktor der Gemälde- und Skulpturensammlung des MoMA, wo er Ausstellungen über Marc Chagall, Stuart Davis, Piet Mondrian und Henry Moore organisierte. Doch schon ein Jahr später kündigte er, da sich die Aufsichtsräte des Museums zu sehr in sein Programm einmischen wollten. Eine Gruppe von Künstlern, darunter Le Corbusier, Jacob Lawrence, Georgia O’Keeffe und Jackson Pollock, zeigten sich in einem Unterstützerbrief entsetzt über diese Vorgangsweise.

James Johnson Sweeney erweiterte die Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums über die Abstraktion und ihre Quellen hinaus, wodurch die Neubenennung 1952 nötig wurde, und formte aus der ehemaligen Privatsammlung ein öffentliches Museum. Die Eröffnungsausstellung im ikonischen Museumsgebäude von Frank Lloyd Wright (21. Oktober 1959) machte diese Veränderung bereits augenfällig6: Die Gemäldesammlung war in Richtung Skulptur erweitert worden,7 und Sweeney hatte wichtige Arbeiten von Constantin Brancuşi erwerben können. Unter den ersten Ankäufen befand sich Kazimir Malewitschs „Morgen im Dorf nach einem Schneesturm“ (1912).8 Zudem spielten die Amerikanischen Abstrakten Expressionisten wie Pollock, William Baziotes, James Brooks, de Kooning und Franz Kline aber auch die europäischen Künstler des deutschen und französischen Art Informel, des Tachismus und der CoBrA wichtige Rollen im Konzept des Kurators, der nach „tastebreakers“ unter den jungen Kunstschaffenden suchte. Er widmete ein Viertel – ca. 40 Werke von knapp über 120 Arbeiten – den zeitgenössischen Künstlern! Wenige bekannte europäische Maler und Bildhauer wie Karel Appel, Alberto Burri, Edouardo Chillida, Antoni Tàpies, Hans Hartung und Pierre Soulages wurden dem amerikanischen Publikum vorgestellt.9 Vor allem die europäische und amerikanische Nachkriegskunst stand im Zentrum von Sweeneys Bestrebungen. Erst mit diesem Ausbau wurde das Guggenheim Museum zu einem Ort, der einen Überblick über die moderne und zeitgenössische Kunst gibt.

 

 

Peggy Guggenheims Sammlung im Guggenheim Museum

Im Jahr 1976 schenkte Peggy Guggenheim ihr Museum in Venedig der Solomon R. Guggenheim Stiftung, wodurch diese eine internationale Institution wurde. Peggy Guggenheim Collection

Peggy Guggenheim (1898-1979), die weithin bekannte Kunstsammlerin und Nichte von Solomon R. Guggenheim, trug eine einzigartige Sammlung moderne Kunst zusammen. Sie widmete sich ihrer zeitgenössischen Kunst, beginnend mit den Pariser und Londoner Avantgarden der späten 1920er Jahren. Während des Zweiten Weltkrieg unterstützte sie die geflohenen Künstler des Surrealismus und nach dem Krieg die Entwicklung den Amerikanischen Abstrakten Expressionismus, indem sie in ihrer museumsähnlichen Galerie Art of this Century deren Werke ausstellte. Von 1947 bis zu ihrem Tod 1979 in Venedig unterstützte sie Künstler von Max Ernst bis Alexander Calder. Peggy Guggenheim vermachte ihre gesamte Sammlung und den Palazzo am Canal Grande der Solomon R. Guggenheim Foundation. Auf diese Weise – vor allem aber durch die Arbeiten der Surrealisten und der Bilder von Jackson Pollock – vervollständigte sie die Sammlung ihres Onkels und füllte missliche Lücken.

 

Die Thannhauser Sammlung

Im Jahr 1963 wurde die Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums um eine Teil der Justin K. Thannhauser Sammlung von impressionistischen, postimpressionistischen und modernen französischen Werken. Diese Gemälde und Skulpturen wurden zwei Jahre nach Tannhausers Tod formal in den Bestand des Guggenheim Museums übertragen (1978) und durch weitere Schenkungen von dessen Witwe Hilde ergänzt (1981–1991). Mit Hilfe des Thannhauser Nachlasses konnte die Sammlung um die historischen Vorläufer ergänzt werden. Seither ist es möglich im Guggenheim Museum die Geschichte der modernen Kunst vom späten 19. Jahrhundert bis in die Jetztzeit zu erzählen. Zu den Meisterwerken der Thannhauser Stiftung zählen Vincent van Gogh’s „Berge bei Saint-Rémy“ (1889), Edouard Manet’s „Vor dem Spiegel“ (1876 → Edouard Manet, der Salon und der doppelte Blick) sowie an die 30 Gemälde und Zeichnungen von Pablo Picasso.

 

 

Das Erbe von Karl Nierendorf

Die Guggenheim Foundation erwarb 1948 das gesamte Erbe des New Yorker Kunsthändlers Karl Nierendorf (1889– 1947). Nierendorf begann seine Karriere in Köln, wo er sich gemeinsam mit seinem Bruder Josef (1898–1949) auf Aquarelle und Zeichnungen spezialisiert hatte. Vor allem die Werke des Blauen Reiter und anderer Expressionisten formten das Zentrum seiner Aktivitäten. Oskar Kokoschkas „Irrender Ritter“ (1915) aber auch surrealistische Gemälde wie Joan Mirós „Persönlichkeit“ (1925), frühe Gemälde von Adolph Gottlieb – darunter die ersten Werke eines Mitglieds der sich formierenden Schule des Abstrakten Expressionismus – kamen so in die Guggenheim Sammlung.

 

Der Katherine S. Dreier Nachlass

Im Jahr 1953 erhielt das Guggenheim Museum einen kleinen, aber außergewöhnlichen Nachlass von Katherine S. Dreier, einer der einflussreichsten Förderinnen der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Marcel Duchamp hatte sie die Société Anonyme gegründet. Unter den 28 Werken von Dreier befinden sich Constantin Brancuşis „Little French Girl“ (1914–1918), eine Bronze von Alexander Archipenko (1919), ein unbetiteltes Stillleben von Juan Gris (1916) und drei Collagen des deutschen Dadaisten Kurt Schwitters (1919–1921).

 

Die Sammlung Panza

Teils durch Schenkung und teils durch Kauf kam das Guggenheim Museum in den Jahren 1991 und 1992 in den Besitz von mehr als 350 Werken des Minimalismus, Post-Minimalismus und Konzeptkunst aus der Sammlung von Graf Giuseppe Panza di Biumo und seiner Frau, Giovanna. Die international anerkannte Sammlung erweiterte das Museum um wichtige Werke der Kunst der 1960er und 1970er, darunter Kunstwerke von Carl André, Dan Flavin, Donald Judd, Robert Mangold, Brice Marden, Robert Ryman, Robert Morris, Richard Serra, James Turrell, Lawrence Weiner. Gleichzeitig bedeutete diese Erweiterung auch eine Verbreiterung der Ausgangsidee, nämlich der Förderung der abstrakten Kunst, um die pluralistischen Praxen von aktueller Kunstproduktion.

 

Robert Mapplethorpe Foundation und Bohen Foundation

Durch die Schenkungen dieser beiden Stiftungen konnte das Guggenheim Museum sowohl seine Fotosammlung (durch ca. 200 Fotografien von Robert Mapplethorpe, 1993–1998) wie auch Film, Video und Neue Medien Abteilung (durch ca. 275 Werke von 45 Künstlerinnen und Künstlern) begründen. Die Bohen Foudation ist eine private non-profit Organisation, die neue Kunstwerke in Auftrag gibt: Fotografien von Hiroshi Sugimoto, Sam Taylor Wood, Taylor-Johnson und Sophie Calle bis zu raumfüllenden Installationen von Iñigo Manglano-Ovalle, Pierre Huyghe und Willie Doherty.

 

Die Sammlung von Hannelore B. und Rudolph B. Schulhof

Seit Oktober 2012 ergänzen 80 Werke der italienischen, europäischen und amerikanischen Kunst seit 1945 die Sammlungen der Solomon R. Guggenheim Foundation in Venedig. Sie sind der Nachlass von Hannelore B. und Rudolph B. Schulhof (1912–1999). Zu den von den Schulhofs gesammelten Künstlern gehören Afro, Alberto Burri, Alexander Calder, Giuseppe Capogrossi, Eduardo Chillida, Tony Cragg, Ellsworth Kelly, Willem de Kooning, Lucio Fontana, Jean Dubuffet, Jasper Johns, Donald Judd, Anish Kapoor, Mark Rothko, Frank Stella, Antoni Tàpies, Cy Twombly, Andy Warhol. Durch diese Ergänzung reicht die Zeitspanne, die im Peggy Guggenheim Museum Venedig dargestellt werden kann, bis in die 1970er und 1980er Jahre.

 

Guggenheim Bilbao

Das Guggenheim Museum Bilbao wurde 1997 eröffnet, das Guggenheim Abu Dhabi ist noch im Bau. Zu den Markenzeichen dieser Museen zählen ihre avancierten Gebäude, in denen zeitgenössische Kunst, Architektur und Design miteinander verschmelzen.

Seit seiner Gründung 1997 sammelt das Guggenheim Museum Bilbao Kunst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwartskunst. Es kauften einzelne Werke Von führenden Künstlern wie Joseph Beuys’ „Lightning with Stag Caught in its Glare“ (1958–1985), Robert Rauschenbergs „Barge“ (1962/63), gemeinsam mit dem Guggenheim Museum in New York, und Jeff Koons‘ „Puppy“ (1992), der vor dem Eingang des Museums positioniert wurde. Dem Modell des New Yorker Hauses folgend, umfasst die Sammlung in Bilbao auch in die Tiefe gehende Werkkomplexe einzelner Künstler, um deren Entwicklung über einen längeren Zeitraum verfolgen zu können. Zu diesen zählt beispielsweise Anselm Kiefer.

 

Chronologie der Solomon R. Guggenheim und Peggy Guggenheim Sammlungen

Am 2. Februar 1861 wurde Solomon R. Guggenheim in Philadelphia als Sohn einer wohlhabenden Familie von Minenbesitzern mit Schweizer Ursprung geboren.
Mitte der 1890er Solomon R. Guggenheim begann Alte Meister, amerikanische Landschaften und Gemälde der französischen Schule von Barbizon sowie außereuropäische Kunst zu sammeln.
Am 26. August 1898 wurde Peggy Guggenheim als Tochter von Benjamin und Florette Seligman in New York geboren.
Am 15. April 1912 starb Benjamin Guggenheim an Bord der R.M.S. Titanic.
1921 Peggy Guggenheim verließ die USA in Richtung Europa.
1922 Hochzeit von Peggy Guggenheim und dem Künstler Laurence Vail in Paris. Das Paar hat zwei Kinder, Sindbad und Pegeen.
1927 Solomon R. Guggenheim traf Hilla Rebay, die seine Kunstberaterin wurde.
1928 Peggy verließ Vail für britischen Literaturkritiker John Ferrar Holms.
1930 Am 7. Juli riefen Solomon und die deutsche Baroness Hilla Rebay von Ehrenwiesen, seine Beraterin und Künstlerin, Wassily Kandinsky im Bauhaus in Dessau.
1930/31 Während des Winters wurde Solomon R. Guggenheims Sammlung in einer Hotelsuite im Plaza in New York gezeigt.
1933 Das Bauhaus wurde im März von den Nationalsozialisten geschlossen. Kandinsky übersiedelte nach Paris.
1937 Gründung der Gruppe der American Abstract Artists (Jänner). Am 26. April wurde die baskische Stadt Guernica bombardiert. Vom 25. May bis zum 25. November 1937 wurde in Paris die „Exposition Internationale des Arts et Techniques“ gezeigt: Picassos „Guernica“ im Spanischen Pavillon. Am 19. Juli öffnete die Femeausstellung „Entartete Kunst“ in München. Im gleichen Jahr wurde die Solomon R. Guggenheim Foundation mit dem Ziel ein oder mehrere Museen zu eröffnen, gegründet.
1938 Eröffnung von Peggy Guggenheims die Guggenheim Jeune Gallery in London (Jänner).
1939 Im März plante Peggy ein „modernes Kunstmuseum in London“ zu eröffnen und engagierte Herbert Read als dessen Direktor. Am 1. Juni eröffnete Solomon R. Guggenheims Museum of Non-Objective Painting (24–26 East 54th Street) mit der Ausstellung „Art of Tomorrow“. Hilla Rebay ist die Direktorin.
1941 Im Juli verließ Peggy Lissabon, um nach New York zurückzukehren, nachdem sie unzähligen Künstlern geholfen hatte, das besetzte Europa zu verlassen. Peggy heiratete Max Ernst (bis 1943).
1942 „First Papers of Surrealism“ (14.10.–7.11.), organisiert von André Breton mit einer Installation von Marcel Duchamp, in New York. Am 20. Oktober eröffnete Peggy Guggenheim ihre Art of This Century Gallery als eine Art Museumsgalerie in Manhattan (30 West 57th Street). Den innovativen Raum designte der Architekt Frederick (Friedrich) Kiesler. Die Galerie wurde zu einem zentralen Ort der Auseinandersetzung zwischen europäischen Künstlern und der neuen amerikanischen Avantgarde.
1943 Erste Einzelausstellung von Jackson Pollock (9.–27.11.).
1947 Peggy Guggenheim kehrte nach Europa zurück und Art of This Century Gallery wurde geschlossen.
1948 May–September: Peggy zeigte ihre Sammlung auf der ersten Nachkriegs-Biennale in Venedig im (verlassenen) griechischen Pavillon.
1949 Eine Schau von Peggy Guggenheims Sammlung weihte den neuen Strozzina Ausstellungsraum in Florenz ein (24. Februar–10. März). Im Juli erwarb Peggy Guggenheim den Palazzo Venier dei Leoni in Venedig. Am 3. November 1949 verstarb Solomon R. Guggenheim im Alter von 88 Jahren in New York.
1950 Peggy organisierte Jackson Pollocks erste Einzelausstellung in Europa in der Ala Napoleonica des Museo Correr in Venedig.
1951 Ab Mai öffnete sie ihren Palazzo und ihre Sammlung während des Sommer für das Publikum. 1952 Im März wurde Hilla Rebay von James Johnson Sweeney abgelöst.
1958 „The New American Painting“, eine Wanderausstellung vom MoMa in acht europäischen Ländern, eröffnete in Basel.
1959 Am 21. Oktober eröffnete das Solomon R. Guggenheim Museum in New York in einem Bau von Frank Lloyd Wright.
1969 „Works from the Collection of The Peggy Guggenheim Foundation“ eröffnete im Solomon R. Guggenheim Museum in New York (15. Jänner).
1970 Am 10. Juni überließ Peggy Guggenheim ihren Palazzo der Solomon R. Guggenheim Foundation, sie behielt sich das lebenslange Wohnrecht vor.
1976 Die Peggy Guggenheim Collection wurde zum italienischen Nationaldenkmal ernannt und wurde Teil der Solomon R. Guggenheim Foundation.
Am 23. Dezember 1979 verstarb Peggy Guggenheim im Alter von 81 Jahren im Camposampiero Spital (Padua). Sie ist mit ihren 14 Hunden im Garten des Palazzo bestattet.

 

Solomon R. Guggenheim und Peggy Guggenheim Collections: Bilder

Die Guggenheims und ihre Sammlungen

  • Giorgio de Chirico (Volo 1888–Rome 1978), The Gentle Afternoon (Le Doux Après-midi), 1916, Öl auf Leinwand, 65.3 x 58.3 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, Inv.-Nr. 76.2553)
  • Theo van Doesburg (Utrecht 1883–Davos 1931), Komposition XI, 1918, Öl auf Leinwand, originaler Rahmen, 64.6 x 109 cm (gerahmt: 73.2 x 117.8 cm) (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, Inv.-Nr. 54.1360)
  • Wassily Kandinsky (Moskau 1866–Neuilly-sur-Seine 1944), Upward (Empor), Oktober 1929, Öl auf Karton, 70 x 49 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, Inv.-Nr. 76.2553)
  • Wassily Kandinsky (Moskau 1866–Neuilly-sur-Seine 1944), Dominant Curve (Courbe dominante), April 1936, Öl auf Leinwand, 129.2 x 194.3 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Solomon R. Guggenheim Founding Collection, Inv.-Nr. 45.989)
  • Antoine Pevsner (Klimavitchy 1884–Paris 1962), Anchored Cross (La Croix ancrée), 1933, Marmor, Blech, schwarz bemalt, Kristall, 84.6 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, Inv.-Nr. 76.2553)
  • Naum Gabo (Bryansk 1890–Waterbury 1977), Translucent Variation on Spheric Theme, 1937 (rekonstruiert 1951), Perspex, 56.8 x 44.8 x 44.8 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Solomon R. Guggenheim Founding Collection, Inv.-Nr. 48.1174)
  • Paul Klee (Münchenbuchsee 1879–Muralto-Locarno 1940), Bildnis der Frau P. im Süden, 1924, Aquarell und Öltransferzeichnung auf Papier auf Holzplatte, 42.5 x 31 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Max Ernst (Brühl 1891–Paris 1976), Der Kuss (Le Baiser), 1927, Öl auf Leinwand, 129 x 161.2 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Alberto Giacometti (Borgaufovo 1901–Coira 1966), Gehende Frau (Femme qui marche), 1936 (Guss 1969), Bronze, 144.6 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Constantin Brancusi (Hobitza 1876–Paris 1957), Vogel im Raum (L'Oiseau dans l'espace), 1932–1940, poliertes Messing, Höhe: 151.7 cm mit Sockel (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, Inv.-Nr. 76.2553)
  • Germaine Richier (Grans 1902–Mauftpellier 1959), Forest Man, große Version (L'Homme-forêt, grand), 1945/46, dunkel patinieerte Bronze (Guss 2007), 94 x 45 x 45 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift of the Germaine Richier Family, 2007.147)
  • Morris Hirshfield (Poland 1872–New York 1945), Two Women in Frauft of a Mirror, 1943, Öl auf Leinwand, 133 x 152 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Paul Delvaux (Antheit 1897–Furnes 1994), The Break of Day (L’Aurore), Juli 1937, Öl auf Leinwand, 120 x 150.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)

 

Europa–Amerika. Surrealismus und die Geburt der Neuen Avantgarden

  • André Masson (Balagny-sur-Oise 1896–Paris 1987), Armour (L'Armure), Jänner–April 1925, Öl auf Leinwand, 80.6 x 54 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jean Arp (Strasbourg 1886–Basel 1966), Crown of Buds I (Couraufne de bourgeaufs I), 1936, Kalkstein, 49.1 x 37.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Pablo Picasso (Malaga 1881–Mougins 1973), Porträt eines Mannes in einem gestreiften Trikot (Buste d'homme en tricot rayé), 14. September 1939, Gouache auf Papier, 63.1 x 45.6 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Pablo Picasso (Malaga 1881–Mougins 1973), The Dream and Lie of Franco (Sueño y mentira de Franco), 1937, Aquatinta, beide 38.2 x 54.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Roberto Sebastián Matta (Santiago de Chile 1911–Civitavecchia 2002), Untitled, 1939, Grafit und Kreide auf Papier, 32.3 x 50 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Lynven Inc., 2013, 2013.32
  • Roberto Sebastián Matta (Santiago de Chile 1911–Civitavecchia 2002), The Dryads, 1941, Aquarell, Bleistift und Kreide auf Papier, 58.2 x 73.4 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Yves Tanguy (Paris 1900–Woodbury 1955), The Sun in Its Jewel Case (Le Soleil dans sauf écrin), 1937, Öl auf Leinwand, 115.4 x 88.1 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Max Ernst (Brühl 1891–Paris 1976), Der Gegenpapst, um 1941, Öl auf Karton auf Holzplatte, 32.5 x 26.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Leonora Carringon (Claytauf-le-Woods o Chorley 1917–Mexico City 2011), Oink (They Shall Behold Thine Eyes), 1959, Öl auf Leinwand, 40 x 90.9 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Leonor Fini (Buenos Aires 1907–Paris 1996), The Shepherdess of the Sphinxes, 1941, Öl auf Leinwand, 46.2 x 38.2 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Rita Kernn-Larsen (Hillerød 1904–Copenhagen 1998), Self-Portrait (Know Thyself) / Selbstbildnis, 1937, Öl auf Leinwand, 40 x 45 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Purchased with funds contributed by Penny Borda, Lewis and Laura Kruger, and the Guggenheim Circle, 2013, 2013.41)
  • Victor Brauner (Piatra Neamt 1903–Paris 1966), The Surrealist (Le Surréaliste), Jänner 1947, Öl auf Leinwand, 60 x 45 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Marcel Duchamp (Blainville 1887–Neuilly-sur-Seine 1968), Box in a Valise (Boîte en-valise), 1941, Lederkoffer mit Miniaturrepliken und Farbreproduktionen von Werken von Duchamp und eine Fotografie mit Grafit, Aquarell und Tinte, 40.7 x 37.2 x 10.1 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • William Baziotes (Pittsburgh 1912–1963), The Parachutists / Die Fallschirmspringer, 1944, Ducoemail auf Leinwand, 76.2 x 101.6 cm (The Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Ethel Baziotes, 2004.89)
  • Clyfford Still (Grandin 1904–Baltimore 1980), Jamais, May 1944, Öl auf Leinwand, 165.2 x 82 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Adolph Gottlieb (New York 1903–1974), Floating, 1945, Öl, Gouache und Kasein auf Leinwand, 81 x 63.5 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Anaufymous gift, 2011.1)
  • Arshile Gorky (Vosdanik Adoian; Khorkom Vari 1904–Sherman 1948), Untitled, Sommer 1944, Öl auf Leinwand, 167 x 178.2 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)

 

Jackson Pollock

  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled CR 565, um 1940, Bleistift und Farbstift auf Papier, 25 x 20 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled M 46, 1943, Monotypie, 14 x 21.6 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled CR 688, um 1943, Feder, schwarze Tinte und Farbstift auf Papier, 32 x 22 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), The Moon Woman, 1942, Öl auf Leinwand, 175.2 x 109.3 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Two, 1943–1945, Öl auf Leinwand, 193 x 110 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled, 1946, Monotypie, 21.6 x 14 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled, um 1946, Gouache und Pastell auf Papier, 58 x 80 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), The Water Bull, 1946, Öl auf Leinwand, 76.5 x 213 cm (Amsterdam, Stadelijk Museum. Gift of Peggy Guggenheim)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Watery Paths, 1947, Öl auf Leinwand, 114 x 86 cm (Rom, GNAM-Galleria Naziaufale d’Arte Moderna e Cauftemporanea, inv. 4554. Gift of Peggy Guggenheim, 1950)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Enchanted Forest, 1947, Öl auf Leinwand, 221.3 x 114.6 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Untitled (Green Silver), um 1949, Email und Aluminumfarbe auf Papier auf Leinwand, 57.8 x 78.1 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, Sylvia and Joseph Slifka, 2004.63)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), Nummer 18, 1950, Öl und Email auf Masonite, 56 x 56.7 cm (63 x 63 cm) (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, Janet C. Hauck, in loving memory of Alicia Guggenheim and Fred Hauck, 91.4046)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956) CR 1094 (P30), [after Number 19, 1951], 1951, Siebdruck (6/6), Tinte auf Papier, 73.7 x 58.4 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956) CR 1093 (P29), [after Number 9, 1951], 1951, Siebdruck (2/6), Tinte auf Papier, 73.7 x 58.4 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956) CR 1091 (P27), [after Number 7, 1951], 1951, Siebdruck (5/6), Tinte auf Papier, 58.4 x 73.7 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956) CR 1092 (P28), [after Number 8 (Black Flowing), 1951], 1951, Siebdruck (1/6), Tinte auf Papier, 58.4 x 73.7 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956) CR 1095 (P31), [after Number 22, 1951], 1951, Siebdruck (4/6), Tinte auf Papier, 73.7 x 58.4 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)
  • Jackson Pollock (Cody 1912–East Hampton 1956), CR 1096 (P32), [after Number 27, 1951], 1951, Siebdruck (3/6), Tinte auf Papier, 58.4 x 73.7 cm (München, Privatsammlung, Courtesy American Contemporary Art Gallery)

 

Abstrakter Expressionismus

  • Willem de Kooning (Rotterdam 1904–East Hamptauf 1997), Composition, 1955, Öl, Email und Kohle auf Leinwand, 201 x 175.6 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 55.1419)
  • Sam Francis (San Mateo 1923–Santa Monica 1994), Untitled, um 1958, Aquarell auf Papier auf Leinwand, 76.2 x 56.5 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.57)
  • Sam Francis (San Mateo 1923–Santa Monica 1994), Shining Back, 1958, Öl auf Leinwand, 202.6 x 135.4 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 59.1560)
  • Sam Francis (San Mateo 1923–Santa Monica 1994), Untitled, März 1964, Acryl auf Papier, 103.7 x 69.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Hans Hofmann (Weissenberg 1880–New York 1966), The Gate, 1959/60, Öl auf Leinwand, 190.5 x 123.2 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 62.1620)
  • Hans Hofmann (Weissenberg 1880–New York 1966), Spring auf Cape Cod, 1961, Öl auf Leinwand, 116.8 x 91.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.63)
  • Joan Mitchell (Chicago 1925–Paris 1992), Composition, 1962, Öl auf Leinwand, 146.1 x 114.3 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.87)
  • Adolph Gottlieb (New York 1903–74), Mist / Nebel, 1961, Öl auf Leinwand, 182.9 x 121.9 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, Susan Morse Hilles, 1978, 78.2401)
  • Willem de Kooning (Rotterdam 1904–East Hampton 1997), Nackte Figur – Frau am Strand, 1963, Öl auf Papier auf Leinwand, 81.3 x 67.3 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.44)

 

Nachkriegskunst in Europa

  • Jean Dubuffet (Le Havre 1901–Paris 1985), Fleshy Face with Chesnut Hair (Châtaine aux hautes chairs), August 1951, Ölbasierte mixed-media auf Masonite, 64.9 x 54 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Jean Dubuffet (Le Havre 1901–Paris 1985), Porträt des Soldaten Lucien Geominne (Portrait du soldat Lucien Geominne), Dezember 1950, Ölbasierte mixed-media auf Masonite, 64.8 x 61.6 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.49)
  • Lucio Fontana (Rosario de Santa Fé 1899–Varese 1968), Spatial Caufcept, 1951, Öl auf Leinwand, 85.1 x 66 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.56)
  • Lucio Fontana (Rosario de Santa Fé 1899–Varese 1968), Spatial Caufcept, 1957, Öl, Sand und Glitter auf Leinwand, 115.6 x 88.9 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.55)
  • Lucio Fontana (Rosario de Santa Fé 1899–Varese 1968), Spatial Caufcept, Hell, 1956, Öl, mixed media und Glas auf Leinwand, 121 x 93 cm (Florenz, Privatsammlung, courtesy Tornabuaufi Arte)
  • Lucio Fontana (Rosario de Santa Fé 1899–Varese 1968), Spatial Caufcept, Paradise, 1956, Öl, mixed media und Glas auf Leinwand, 120 x 91 cm (Privatsammlung)
  • Alberto Burri (Città di Castello 1915–Nice 1995), White B (Bianco B), 1965, Plastik, Acryl, Vinavil, 'Verbrennung' auf Cellotex, 151.1 x 151.1 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.29)
  • Emilio Vedova (Venedig 1919–2006), Image of Time (Barrier), 1951, Eitempera auf Leinwand, 130.5 x 170.4 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Asger Jorn (Vejrun 1914–Aarhus 1973), Untitled, 1956, Öl auf Leinwand, 99.8 x 69.5 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, Mr. and Mrs. Rudolph B. Schulhof, 1986, 86.3474)
  • Tancredi Parmeggiani (Feltre 1927–Rome 1964), Composition, 1955, Öl and Tempera auf Leinwand, 129.5 x 181 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Mirko Basaldella (Udine 1910–Cambridge 1969), Löwe von Damaskus, 1954, Bronze, 76 x 92 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Vera e Raphael Zariski, 2004.4)
  • Mirko Basaldella (Udine 1910–Cambridge 1969), Roaring Lion II (Leone urlante / Brüllender Löwe II), 1956, Bronze, 77 x 94 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Vera e Raphael Zariski, 2004.6)
  • Pietro Consagra (Mazzara del Vallo 1920–Milan 2005), Alienated Mirror, 1961, Bronze, 139.5 x 121 x 6 cm (Mailand, Courtesy Archivio Pietro Caufsagra)
  • Jean Dubuffet (Le Havre 1901–Paris 1985), Staircase VII (Escalier VII), 27. April 1967, Vinyl auf Leinwand, 149.5 x 132.1 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.48)
  • Jean Dubuffet (Le Havre 1901–Paris 1985), Logogriph of Blades (Logogriphe aux pales), 31. März 1969, Epoxydfarbe mit Polyurethan auf gegossenem Polyesterharz, 55.2 x 57.8 x 38.1 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.53)

 

Palazzo Venier dei Leoni: Peggy in Venedig

  • Jean Cocteau (Maisaufs-Laffitte 1889–Milly-la-Forêt 1963), Untitled, um 1920, Feder und Tinte auf Papier, 26.3 x 20.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Erina Siciliani, 2007.11)
  • Man Ray (Emmanuel Radnitsky; Philadelphia 1890–Paris 1976), Untitled, 1923, Rayographie, Gelatinesilber Print, 28.8 x 23.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Man Ray (Emmanuel Radnitsky; Philadelphia 1890–Paris 1976), Untitled, 1927, Rayographie, Gelatinesilber Print, 30.4 x 25.4 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Richard Oelze (Magdeburg 1900–Posteholz 1980), Fantastic Composition (Phantastische Kompositiauf), um 1935, Bleistift auf Papier, 26.2 x 18.4 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Humphrey Jennings (Walberswick 1907–Poros 1950), Seal, 1935, Collage auf Lithografie, 19 x 14 cm (The Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Erina Siciliani, 2007.146)
  • Henry Moore (Castleford 1898–Perry Green, Much Hadham 1986), Ideas for Sculpture, 1937, Cauftékreide und Aquarell auf Papier, 38 x 56 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Henry Moore (Castleford 1898–Perry Green, Much Hadham 1986), Untitled, 1937, Aquarell, Kohle, schwarzer Bleistift und Cauftékride auf Papier, 38 x 56 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Kurt Seligmann (Basel 1900–Sugar Loaf 1962), Fruit Bearing Tree, Entwurf für das Ballet „The Golden Fleece“, 1941, Aquarell auf grauem Papier, 26.5 x 42.3 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Lynven Inc., 2007.51)
  • Joseph Cornell (Nyack 1903–New York 1972), Setting for a Fairy Tale, 1942, Box, 29.4 x 36.6 x 9.9 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • André Kertész (Budapest 1894–New York 1985), Peggy Guggenheim, 1945, Gelatinsilber Print, 24.1 x 19.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Canton Argovia, Switzerland, In recognition of the origin of the Guggenheim family in Lengnau, 2001.43)
  • Laurence Vail (Paris 1891–1968), Untitled, o.J., Glasflasche und Collage, Höhe: 43 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Laurence Vail (Paris 1891–1968), Untitled, o.J., Glasflasche und Collage, Höhe: 21 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Laurence Vail (Paris 1891–1968), Untitled, o.J., Glasflasche, Licht, und Collage, Höhe: 29 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Laurence Vail (Paris 1891–1968), Untitled, o.J., Assemblage, Höhe: 34.5 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Tancredi Parmeggiani (Feltre 1927–Rome 1964), Untitled, 1951/52, Aquarell und Tusche auf Papier, 29 x 22.5 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Giorgio Bellavitis, 2000.101)
  • Tancredi Parmeggiani (Feltre 1927–Rome 1964), Untitled, 1951/52, Aquarell, Gouache, Öl und Bleistift auf Papier, 29 x 22.5 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Giorgio Bellavitis, 2000.99)
  • Joseph Cornell (Nyack 1903–New York 1972), Untitled (Medici Princess), um 1955, Hozbox Konfstruktion mit Glas und verschiedenen Materialien, 38.1 x 25,4 x 6.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.41)
  • Francis Bacon (Dublin 1909–Madrid 1992), Study for Chimpanzee, März 1957, Öl und Pastell auf Leinwand, 152.4 x 117 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Maske, Zaire, Salampasu, Holz, Kupfer, Farbe und Pflanzenfaser, Höhe: 62 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Flute Figure. Papua, Neu Guinea, Ost Sepik Provinz, Chambri, farbiges Holz und Hundezähne, Höhe: 50 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)

 

Amerikanische Malerei

  • Alexander Calder (Philadelphia 1898–New York 1976), Mobile, um 1934, Glas, Tusche, Eisendraht und Faden, etwa 167 x 117 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Alexander Calder (Philadelphia 1898–New York 1976), Mobile, 1947–1952, Blech und Draht, 97 x 180 x 46.4 cm (Privatsammlung)
  • Alexander Calder (Philadelphia 1898–New York 1976), Red Yellow and blue Gongs (or Triple Gong), 1951, bemaltes Blech und Stahldraht, 135 x 220 x 170 cm (Venedig, Fondazione Musei Civici di Venezia, Galleria Internazionale di Arte Moderna, Cà Pesaro, inv. 2020. Gift of the artist, 1952)
  • Alexander Calder (Philadelphia 1898–New York 1976), Red Disc, White Dots auf Black, 1960, bemaltes Blech, Metallstangen und Stahldraht, 88.9 x 101 x 99 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.32)
  • Alexander Calder (Philadelphia 1898–New York 1976), Yellow Moon (Croissant jaune), 1966, bemaltes Blech, Metallstangen und Stahldraht, 162.6 x 243.8 x 177.8 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.33)
  • Grace Hartigan (Newark 1922–Baltimore 2008), Ireland 1958, Öl auf Leinwand, 200 x 271 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Robert Motherwell (Aberdeen 1915–Provincetown 1991), Elegy to the Spanish Republic, No. 110, Ostern 1971, Acryl mit Graphit und Kohle auf Leinwand, 208.3 x 289.6 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, Agnes Gund, 84.3223)
  • Morris Louis (Baltimore 1912–Washingtauf D.C. 1962), Saraband, 1959, Acrylharz auf Leinwand, 256.9 x 378.5 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 64.1685)
  • Helen Frankenthaler (New York 1928–Darien 2011), Canal, 1963, Acryl auf Leinwand, 205.7 x 146 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Purchased with the aid of funds from the Natiaufal Endowment for the Arts, in Washingtauf, D.C., a federal agency; matching funds cauftributed by Evelyn Sharp, 76.2225)
  • Morris Louis (Baltimore 1912–Washingtauf D.C. 1962), #48, 1962, Öl auf Leinwand, 203.2 x 30.5 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.77)
  • Kenneth Noland (1924–2010), Birth / Geburt, 1961, Öl auf Leinwand, 91.4 x 91.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.90)
  • Frank Stella (* Malden 1936), Gray Scramble, 1968/69, Öl auf Leinwand, 175.3 x 175.3 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.101)

 

Mark Rothko

  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), Sacrifice / Opfer, April 1946, Aquarell, Gouache und Tusche auf Papier, 100.2 x 65.8 cm (Venedig, Peggy Guggenheim Collection, 76.2553)
  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), Untitled, 1947, Öl auf Leinwand, 121 x 90.1 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, The Mark Rothko Foundation, Inc., 86.3420)
  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), No.18 (Black. Orange on Maroon), 1963, Öl auf Leinwand, 175.6 x 163.5 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, The Mark Rothko Foundation, Inc., 86.3421)
  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), Untitled, 1968, Acryl auf Papier auf Holz, 100 x 65.3 cm (New York, Collection of Stephen Robert and Pilar Crespi Robert)
  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), Untitled (Red), 1968, Öl auf Papier auf Leinwand, 83.8 x 65.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.92)
  • Mark Rothko (Marcus Rothkowitz; Dvinsk 1903–New York 1970), Untitled (Black on Gray), 1969/70, Acryl auf Leinwand, 203.3 x 175.5 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum. Gift, The Mark Rothko Foundation, Inc., 1986, 86.3422)

 

Kunst der 1960er Jahre: Start einer neuen Ära

  • Jean Dubuffet (Le Havre 1901–Paris 1985), Propitious Moment (L'instant propice), 2.–3. Jänner 1962, Öl auf Leinwand, 200 x 165 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 74.2080)
  • Cy Twombly (Lexington, Virginia 1928–Rome 2011), Untitled, 1961, Öl, Kreide und Bleistift auf Leinwand, 133.4 x 151.1 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.98)
  • Cy Twombly (Lexington, Virginia 1928–Rome 2011), Untitled, 1967, Ölbasierte Hausfarbe und Wachskreide auf Leinwand, 127 x 170.2 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.97)
  • Barbara Hepworth (Wakefield 1903–St Ives 1975) Single Form (Chûn Quoit), 1961, Editiauf 3/7, Bronze, 106 x 67.3 x 11.4 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, 2012.62)
  • Ellsworth Kelly (Newburgh, New York 1923), 42, 1958, Öl auf Leinwand, 153.7 x 203.2 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation, Hannelore B. and Rudolph B. Schulhof Collection, bequest of Hannelore B. Schulhof, 2012, T161.2004, 2012.68)
  • Lucio Fontana (Rosario de Santa Fé 1899–Varese 1968), Concetto spaziale, Attese, 1965, wasserlösliche Farbe auf Leinwand, 130 x 97 cm (Solomon R. Guggenheim Foundation. Gift, Faufdazione Lucio Fontana, 88.3590)
  • Roy Lichtenstein (New York 1923–97), Preparedness 1968, Öl and Magna auf drei verbundenen Leinwänden, 304.8 x 548.6 cm (New York, Solomon R. Guggenheim Museum, 69.1885)

Fotos

  • Frank Lloyd Wright, Hilla Rebay und Solomon R. Guggenheim mit dem Modell von Wright's neuem Museum bei einer Pressekoferenz, Plaza Hotel, New York, 20. September 1945 (Courtesy of the Solomon R.Guggenheim Foundation, New York)
  • Das Solomon R. Guggenheim Museum während des Baus, um 1958, Foto: William H. Short © Solomon R.Guggenheim Foundation, New York
  • Das Solomon R. Guggenheim Museum während der Errichtung, um 1958, Foto: William H. Short © Solomon R.Guggenheim Foundation, New York
  • Eröffnung des Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21. October 1959, Foto: Robert E. Mates. © Solomon R. Guggenheim Foundation, New York
  • Solomon R. Guggenheim Museum, Installationsansicht, 21.10.1959-19.6.1960, Foto: Robert E. Mates. © Solomon R. Guggenheim Foundation, New York
  • Solomon R. Guggenheim Museum, Einblick, 21.10.1959–19.6.1960, Foto: Robert E. Mates. © Solomon R. Guggenheim Foundation, New York
  • Peggy Guggenheim hinter einer Skulptur von Antoine Pevsner, 1950er © Foto Roloff Beny / National Archives of Canada
  • Peggy Guggenheim in ihrem Schlafzimmer im Palazzo Venier dei Leoni, hinter ihr Alexander Calder, Silver Bed Head (1945-46, Peggy Guggenheim Collection), Venedig, frühe 1950er © Solomon R. Guggenheim Foundation. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005
  • Peggy Guggenheim in der Bibliothek des Palazzo Venier dei Leoni; hinter ihr zwei Gemälde von Tancredi Parmeggiani (1954 und 1953, Peggy Guggenheim Collection); Von der Decke hängend Alexander Calder, Mobile (1934, Peggy Guggenheim Collection), Venedig 1960er © Solomon R. Guggenheim Foundation. Foto Archivio Cameraphoto Epoche. Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005
  • Hilla Rebay, um 1937 © The Hilla Von Rebay Foundation. Courtesy of the Solomon R.Guggenheim Foundation, New York
  • Solomon R. Guggenheim im Plaza Hotel, New York, um 1937, Courtesy of the Solomon R.Guggenheim Foundation, New York
  • Irene Guggenheim, Wassily Kandinsky, Hilla Rebay und Solomon R. Guggenheim im Bauhaus, Dessau, 7.7.1930. Courtesy of the Solomon R.Guggenheim Foundation, New York
  • Solomon R. und Irene Guggenheim's Appartment im Plaza Hotel, New York, um 1937. Courtesy of the Solomon R. Guggenheim Foundation, New York
  • Peggy Guggenheim und Max Ernst in der Surrealisten Gallerie der Art of This Century, New York, um 1942: Max Ernst „Der Kuss“ (1927, Peggy Guggenheim Collection) und „Zoomorphic Couple“ (1933, Peggy Guggenheim Collection). Courtesy Solomon R. Guggenheim Foundation
  • Peggy Guggenheim mit Ohrringen von Yves Tanguy, 1950er © Solomon R. Guggenheim Foundation. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005
  • Peggy Guggenheim mit Ohrringen von Alexander Calder, 1950er © Solomon R. Guggenheim Foundation. Photo Archivio Cameraphoto Epoche. Gift, Cassa di Risparmio di Venezia, 2005.
  • Das Appartement von Solomon R. und Irene Guggenheim im Plaza Hotel, New York, um 1937.
  • Ausstellungsansicht „Inaugural Selection“, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21. Oktober 1959–19. Juni 1960.
  • Peggy Guggenheim und Jackson Pollock vor „Mural“ (1943) im Atrium von Peggy Guggenheims Haus, 155 East Street 61, New York, um 1946.
  • Peggy Guggenheim während der Installation von Alexander Calders „Arc of Petals“ (1941) im griechischen Pavillon der XXIV Biennale di Venezia, 1948.
  1. Zitiert nach Ausst.-Kat., S. 26.
  2. Zitiert nach Ausst.-Kat., S. 22.
  3. Die heute berühmtesten amerikanischen Künstlerinnen und Künstler sind Charles Demuth, Marsden Hartley, John Marin, Georgia O’Keeffe und Charles Sheeler. Sie arbeiteten mit Konzepten, die auf der europäischen Moderne beruhten. Seit der Armory Show von 1913 waren Kubismus, Expressionismus und Futurismus als neueste Kunstströmungen in den USA bekannt. Auf die Abstraktion reagierte die Kunstwelt verhalten. Thomas Hart Benton, John Steuart Curry, Reginald Marsh und Grant Wood stehen für die Wiederkunft der Figur in der amerikanischen Kunst, während Künstler wie Alexander Calder, Stuart Davis, Jan Matulka und Isamu Noguchi nach Paris gingen, um sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.
  4. A museum should be a vital organism. . . . It should constantly prod the observer to reach out from the familiar to the unfamiliar.
  5. I do not believe in the so-called ‘tastemakers,’ . . . but in what I would call ‘tastebreakers’—the people who break open and enlarge our artistic frontiers.
  6. Von über 120 ausgestellten Werken waren 69 von Sweeney erworben worden.
  7. Zu den von Sweeney zusätzlich geförderten Malern zählten: Georges Braque, Paul Cézanne, Giorgio de Chirico, Marcel Duchamp, Henri Matisse, Joan Miró, Pablo Picasso (wichtige Werke, die nach 1912 entstanden waren) und Chaim Soutine. Die zu ergänzenden Bildhauer waren: Jean Arp, Constantin Brancuşi, Alexander Calder, Raymond Duchamp-Villon, Julio González, Jacques Lipchitz, Frühwerke von Aristide Maillol, Matisse, Antoine Pevsner, Picasso und Auguste Renoir.
  8. Weitere Vertreter der russischen Avantgarden waren: Alexander Archipenko, David Burliuk, Natalia Gontscharowa, Michail Larionov und Antoine Pevsner. (→ Chagall bis Malewitsch. Russische Avantgarden)
  9. 2012 präsentierte das Guggenheim Museum New York die Schau „Art of Another Kind: International Abstraction and the Guggenheim, 1949–1960“: Karel Appel, Louise Bourgeois, Alberto Burri, Eduardo Chillida, Lucio Fontana, Grace Hartigan, Asger Jorn, Yves Klein, Willem de Kooning, Georges Mathieu, Isamu Noguchi, Kenzo Okada, Jackson Pollock, Pierre Soulages, Antoni Tàpies, Maria Helena Vieira da Silva, Takeo Yamaguchi und Zao Wou-Ki.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.