Vorschauf auf kommende Ausstellungen

23. Dezember 2024

Haarlem | Frans Hals-Museum: Hals – Rembrandt Berühmte Porträts im Dialog | 2026/27

Die Ausstellung zeigt eine Reihe einzigartiger Dialoge von Werken der beiden berühmtesten niederländischen Porträtmaler des 17. Jahrhunderts: Rembrandts "De Staalmeesters" (1662, Rijksmuseum) neben Frans Hals' "Regenten des Sint Elisabeth-Hospitals".
13. April 2025

London | Tate: Ausstellungen 2026

Die Tate kündigt ihre Ausstellungen für 2026 an! In der Tate Modern, der Tate Britain und der Tate St Ives sind insgesamt 14 Ausstellungen zu sehen, unter denen die Personalen zu Frida Kahlo, Tracey Emin und James McNeill Whistler herausragen.
14. Juli 2025

Bremen | PMBM: Die Blauen Reiterinnen

Die Blauen Reiterinnen Deutschland | Bremen:Paula Modersohn-Becker Museum13.3. – 29.8.2027 Bisher spielten vor allem die männlichen Mitglieder der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ die Hauptrolle. 2027 treten […]
25. August 2025

London | Royal Academy of Art: Peggy Guggenheim in London

Peggy Guggenheim eröffnete im Januar 1938 eine Galerie in London, die zum Kern ihrer berühmten Sammlung werden sollte. Von Marcel Duchamp und Nellie Diesburg beraten, konzentriete sich die New Yorkerin auf Kunst des Surrealismus und der Abstraktion.
27. Oktober 2025

Potsdam | Museum Barberini: Netzwerke des Impressionismus. Künstler, Händler, Sammler

Wie wurde aus einer kleinen Gruppe radikaler Maler und Malerinnen des Impressionismus die wohl beliebteste Kunstrichtung der Moderne? Die Ausstellung „Netzwerke des Impressionismus. Künstler, Händler, Sammler“ widmet sich dem Beziehungsgeflecht, das diese Kunst durchgesetzt hat. | 2026/27
18. November 2025

Berlin | Kunstgewerbemuseum: 100 Jahre Verner Panton. Power, Pop & Plastik

Von Herbst 2026 bis Führjahr 2027 zeigt das Kunstgewerbemuseum Berlin eine Ausstellung zum Designer Verner Panton. Über 100 Objekte zeigen dessen Liebe zu leuchtenden Farben und utopischer Gestaltung.
19. November 2025

Essen | Folkwang Museum: Karl Ernst Osthaus und die islamischen Künste

Für die neue Präsentation der islamischen Kunst im Winter 2026/2027 erweitern ausgewählte Werke der Klassischen Moderne, des europäischen Kunsthandwerks und zeitgenössische Positionen den Blick auf die Bestände und ermöglichen neue Perspektiven auf diesen bisher wenig beachteten Sammlungsbereich.
23. November 2025

Bern | Kunstmuseum Bern: Capri – Skagen – Monte Verità. Künstlerkolonien der Moderne

Das Kunstmuseum Bern widmet im Herbst 2026 eine Ausstellung den Künstlerkolonien zwischen 1830 und 1930 – drei der wichtigsten werden im Titel bereits genannt: Capri, Skagen und der Monte Verità.
26. November 2025

Potsdam | Museum Barberini: Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso

Im Frühjahr 2027 zeigt das Museum Barberini eine Überblicksausstellung zu Barcelona um 1900. Die katalanische Moderne mit Gaudí, Picasso und vielen außerhalb Spaniens wenig bekannten, aber tollen Malern!
4. Dezember 2025

Paris | Musée Cernuschi: Zao Wou-Ki

Im Musée Cernuschi, dem Pariser Museum für Asiatische Kunst, ist im von Juli 2027 bis Februar 2028 eine Ausstellung zum chinesisch-französischen Maler Zao Wou-Ki (1920–2013) zu sehen. Der Künstler, der 1948 nach Paris kam und nur wenige Jahre später zu den wichtigsten Vertretern der Lyrischen Abstraktion zählte, galt als einer der erfolgreichsten seiner Generation. Er verband in seiner Kunst Orient und Okzident, westliche Abstraktion mit chinesischer Bildtradition.
8. Dezember 2025

München | Alte Pinakothek: Französische Malerei von Claude Lorrain bis François Boucher

Ausgehend von einem aktuellen Erschließungs- und Forschungsprojekt wagt die Alte Pinakothek Ende 2026/2027 einen neuen Blick auf den Bestand französischer Malerei.
13. Dezember 2025

Paris | Musée Bourdelle: André Derain

2027 zeigt das Musée Bourdelle eine Ausstellung zu André Derain (1880–1954), einem der wichtigsten Vertreter des Fauvismus, Mitbegründer des Kubismus und ab den frühen 1920ern der akademischen Malerei. Nach farbenprächtigen Anfängen kehrte Derain wieder zur stimmungsvollen Beobachtung und zum realistischen Gestalten zurück. Spannende Ausstellung rund um einen umstrittenen Künstler!
22. Januar 2026

London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts

2026/2027 vereint London alle Porträts von Jan van Eyck in einer Ausstellung! Erstmals ist die Hälfte von van Eycks Werk in der National Gallery vereint. Die Bildnisse zeigen Büger von Brügge und damit auch den breiteren Zugang zur Kunst.
3. Mai 2026

Chicago | The Art Institute: Zurbarán

Im Frühjahr 2027 zeigt das Art Institute of Chicago eine Retrospektive des spanischen Malers Francisco de Zurbarán. Ausgehend von der"Kreuzigung" (1627) wird der "Maler der Orden" vorgestellt als Schöpfer modisch gekleideter, weiblicher Heiliger, innovativer Erzähler, spiritueller Visionär, Maler einfachere Stillleben. Mit dem "Agnus Dei" aus einer Privatsammlung kommt auch Zurbaráns berühmtestes Bildmotiv nach Chicago.
4. Mai 2026

Madrid | Prado: Maria Anna von Österreich

Die Ausstellung versammelt die Porträts von Maria Anna von Österreich (1634–1696), die von 1665 bis 1675 Spanien regierte. Als jugendliche Königin ließ sie sich von Diego Velázquez abbilden und taucht in seinem berühmten Gruppenporträt "Las Meninas" auf. Als Witwe trägt sie in den Bildnissen Nonnentracht oder reitet einen steigenden Hengst, um ihre Machtansprüche bildlich zu festigen.
4. Mai 2026

Madrid | Prado: Hans Baldung Grien

Der Prado besitzt zwei Tafeln von Hans Baldung Grien (1484/1485–1545), einem Schüler Albrecht Dürers und herausragenden Maler der deutschen Renaissance: „Harmonie“ (möglicherweise „Die drei Grazien“?) und „Die Lebensalter und der Tod“ (um 1541–1544). Was verraten sie über den Glauben (Reformation), Naturstudien und Antikenzitate in der deutschen Renaissance oder auch Baldungs Beziehung zu Albrecht Dürer?
5. Mai 2026

Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Peter Paul Rubens, Decius Mus und die Schlacht am Vesuv

Ende 1616 unterschrieb Peter Paul Rubens einen Vertrag über die Entwürfe zum "Decius-Mus-Zyklus". 75 Jahre später ging die Geschichte vom Heldentod des römischen Konsul in den Besitz des Fürstenhauses Lichtenstein über. Die Ausstellung im Frühjahr 2027 präsentiert die Ergebnisse der Restaurierung im Gartenpalais Liechtenstein. Ein MUSS für Rubens-Fans!
4. Juni 2026

Bonn | Bundeskunsthalle: Lateinamerikanische Künstlerinnen. Von Frida Kahlo bis heute

Im Winter 2026/2027 zeigt die Bundeskunsthalle Bonn Künstlerinnen aus Lateinamerika. Beginnend mit Frida Kahlo, erforscht die Schau die künstlerischen Sprachen und Bedeutungen weiblichen Kunstschaffens in Mittel- und Südamerika.
15. Juni 2026

Amsterdam | Rembrandt-Haus: Rembrandt und der Orient

Das Rembrandt-Haus in Amsterdam zeigt im Herbst 2026 eine Ausstellung zu Rembrandts Auseinandersetzung mit persischer, osmanischer und nordafrikanischer Kultur. Dabei wird auch die Frage aufkommen, wie sich der junge Rembrandt von seinem Lehrer Pieter Lastman weiterentwickelte. Vor allem, da Rembrandt in den frühen 1630er Jahren nach Amsterdam übersiedelte und dort in Kontakt mit Menschen aus dem „Orient“ kam.
16. Juli 2026

Potsdam | Museum Barberini: Marie Laurencin. Rollenspiel

Marie Laurencin entwickelte inmitten der kubistischen Avantgarde ihre unverwechselbare Bildsprache zwischen Pastellfarben und bewusst inszenierter Weiblichkeit. Vom 24. Juli bis 24. Oktober 2027 zeigt das Museum Barberini unter dem Titel „Rollenspiel“ neue Perspektiven auf eine lange unterschätzte Künstlerin der Moderne. Potsdam überrascht mit zahlreichen Leihgaben aus Japan, die erstmals in Deutschland zu sehen sind.
20. Juli 2026

Mondrian: Boogie Woogie (Wanderausstellung 2027/28)

Zum ersten Mal seit mehr als 80 Jahren kehren Piet Mondrians letzte beide Gemälde gemeinsam in die Niederlande zurück: Victory Boogie Woogie und Broadway Boogie Woogie. Die gemeinsam vom MoMA New York und dem Kunstmuseum Den Haag organisierte Ausstellung „Mondrian. Boogie Woogie“ zeigt von März 2027 bis Januar 2028, wie Café Society, Boogie-Woogie-Musik und Mondrians Flucht aus dem kriegsversehrten Europa sein New Yorker Spätwerk prägten.
20. Juli 2026

New York | MoMA: Mondrian. Boogie Woogie (2027)

Das MoMA zeigt Broadway Boogie Woogie gemeinsam mit Victory Boogie Woogie und präsentiert erstmals beide Werke seit 30 Jahren wieder nebeneinander. Die Musik- und Tanzgebeistrung des niederländischen Künstlers wird dabei genauso vorgestellt wie seine Fluchterfahrung und neue künstlerische Freiheit.
27. Juli 2026

Ghent | MSKG: Queere Kunst in Belgien (1400–1950)

2027 organisiert das MSK Belgiens erste queere Kunstausstellung. Die Ausstellung, die den heteronormativen Blick auf die Kunstgeschichte transzendiert, lädt die Besucher ein, 500 Jahre Kunst in den südlichen Niederlanden aus der LGBTQIA+-Perspektive zu betrachten und überraschende Sichtweisen auf Geschlecht und Sexualität zu entdecken.
28. Juli 2026

Paris | Musée de l’Orangerie: 1927. Le Temps Retrouvé

„1927. LE TEMPS RETROUVÉ [Die zurückgewonnene Zeit]“ bietet eine interdisziplinäre Perspektive auf das künstlerische Schaffen dieses symbolträchtigen Jahres. Paris erscheint darin modern und globalisiert zugleich, durchdrungen von Avantgarde, Art Déco, Klassizismus, Jazzklängen, politischen Debatten und Krisen, transatlantischem Handel und den tiefgreifenden sozialen Spannungen und kolonialen Einflüssen.
28. Juli 2026

Riehen bei Basel | Fondation Beyeler: Elizabeth Peyton

Im Herbst 2027 widmet die Fondation Beyeler der amerikanischen Malerin Elizabeth Peyton eine große Retrospektive. Gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt, zeigt die Schau Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus mehreren Jahrzehnten ihres Schaffens – erstmals in dieser Form in der Schweiz.
28. Juli 2026

Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Louise Bourgeois

Im Sommer 2027 zeigt die Fondation Beyeler mit rund 100 Werken die erste große Schweizer Überblicksausstellung zu Louise Bourgeois: Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und ihre monumentalen Cells – ergänzt um Spinnenskulpturen in Museumsgebäuden und Gärten.
17. August 2026

Dresden | Albertinum: Ludwig Richter. Idylle als Utopie

„Ludwig Richter. Idylle als Utopie“ im Albertinum Dresden beleuchtet das Werk des Dresdner Romantikers neu. Entdecken Sie Richters Weg von stimmungsvollen Italienlandschaften bis zu seinen ikonischen Biedermeier-Holzschnitten und erfahren Sie, wie seine Idyllen als Utopien einer friedvollen Welt verstanden werden können.
27. September 2026

Mailand | Palazzo Reale: Leonardo und der Norden Leonardos Erbe von Caravaggio bis Rubens und Rembrandt

Wie reisten Leonardo da Vincis Ideen in den Norden? Vermittelt über Caravaggio, setzten sich Rubens und Rembrandt produktiv mit den Werken und Theorien des Renaissance-Genies auseinander. Die Mailänder Schau fragt, welche Rolle dabei auch der Codex Huygens spielte.
27. September 2026

Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA HER STORY | 2026/27

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. 2026 zeigt die ALBERTINA Werke ihrer Künstlerinnen - epochenübergreifend und thematisch spannend aufgearbeitet.
23. Oktober 2026

Neapel | Gallerie d’Italia: Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Le Brun Die beiden berühmtesten Malerinnen des Klassizismus | 2026/27

Die Gallerie d'Italia in Neapel stellen erstmals das Leben, das Werk und die außergewöhnlichen Karrieren von Angelika Kauffmann (1741–1807) und Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755–1842) in einen Dialog. Die zwei Malerinnen zählen aufgrund der Qualität ihres Schaffens aber auch wegen ihrer historischen Bedeutung als erfolgreiche Frauen im internationalen Kunstmarkt von 1800 zu den größten Malerinnen aller Zeiten.
25. Oktober 2026

New York | The Met Fifth Avenue: Rembrandt und die Antike Der Niederländer finde Vorbilder für Naturalismus und Emotionalität | 2027/28

Erstmals widmet die MET Rembrandts lebenslange Auseinandersetzung mit den Alten Meistern eine Ausstellung. Organisiert gemeinsam mit dem Louvre, wird die Schau das Werk des niederländischen Barockmalers in einen spannenden Dialog mit Werken der Antike wie der Renaissance setzen. Das Ziel der Kurator:innen ist, ein besseres Verständnis der Vergangenheit als auch von Rembrandts Zeit zu vermitteln.